Inhaltsverzeichnis
Handbuch — Jurversity
Dieses Handbuch gilt für alle Jurversity-Tools gemeinsam — es gibt nur ein Handbuch, nicht eines pro Tool. Der erste Teil beschreibt, was für jedes Tool gleichermaßen gilt; danach folgt ein eigener Abschnitt pro Tool mit dessen speziellen Funktionen.
Konto anlegen und anmelden
Über „Jetzt registrieren" auf der Anmeldeseite legst du dir selbst ein Konto mit E-Mail-Adresse und Passwort an. Danach schicken wir dir eine E-Mail mit einem Bestätigungslink — erst nach dem Klick darauf kannst du dich anmelden. Die Seite nennt dir dabei die Adresse, an die die Mail gegangen ist, und bietet „Bestätigungs-Mail erneut senden" an, falls nichts ankommt. Der Link in der Mail führt dich auf eine Jurversity-Seite, die dir die Bestätigung meldet und dich gleich zur Anmeldung bringt; ist der Link abgelaufen, sagt sie das und zeigt dir den Weg zu einer neuen Mail. Alternativ legt auch die Administration weiterhin Konten an (dann mit einem mitgeteilten ersten Passwort, das du bei der ersten Anmeldung sofort ändern musst). Ein Konto gilt für alle Tools gleichzeitig — meldest du dich in einem Tool an, bist du auch in den anderen angemeldet.
Dein Passwort braucht mindestens 10 Zeichen, mit Groß- und Kleinbuchstaben und mindestens einer Ziffer; ein Sonderzeichen ist nicht vorgeschrieben. Die Regeln stehen unter dem Passwortfeld und haken sich beim Tippen ab, sodass du sie nicht erst aus einer Fehlermeldung erfährst.
Meldest du dich an, bevor du den Bestätigungslink geklickt hast, sagt dir die Anmeldeseite genau das — und bietet dir gleich daneben „Bestätigungs-Mail erneut senden" an, falls die erste Mail nicht angekommen ist (dann lohnt auch ein Blick in den Spam-Ordner).
Hast du dein Passwort vergessen, kannst du es über „Passwort vergessen?" auf der Anmeldeseite selbst zurücksetzen — du bekommst dafür einen Link per E-Mail.
Unter „Konto" siehst du oben, mit welcher E-Mail-Adresse du angemeldet bist, und findest ein paar Einstellungen, die für alle Tools gelten: die Oberflächensprache, die optionalen E-Mail-Erinnerungen und dein Bundesland. Jede dieser Einstellungen wird sofort gespeichert, sobald du sie änderst — einen eigenen Speichern-Knopf gibt es dafür nicht, und eine kurze Meldung bestätigt es. Das Bundesland ist reine Bequemlichkeit — es belegt die Bundesland-Auswahlfelder in den Rechnern vor, damit du sie nicht bei jedem Besuch neu einstellst. Ändern kannst du sie dort trotzdem jederzeit, und wenn du kein Bundesland angibst („Nicht angegeben"), funktioniert alles wie bisher.
Sich zurechtfinden (Navigation)
Der Kopfbereich ist in jedem Tool gleich aufgebaut. Links stehen das Logo mit dem Schriftzug „Jurversity", daneben der Name des Tools, in dem du gerade bist (ein Klick darauf führt zur Startseite dieses Tools), der Hinweis „Alpha" und der Textlink „Alle Tools", der dich jederzeit zur Startseite mit der Kachel-Übersicht bringt — das Logo führt ebenfalls dorthin. Rechts folgen das Handbuch-Symbol (ein aufgeschlagenes Buch), für die Administration ein Menü „Admin" mit allen Verwaltungsseiten, der Sprach- und der Design-Umschalter, die Lupe für die Suche, die Benachrichtigungsglocke und ganz rechts „Abmelden" (ohne Konto: „Anmelden"). Die Symbole tragen jeweils eine Beschriftung für Screenreader und einen Tooltip für die Maus. Auf dem Handy und auf dem Tablet (unter 1200 Pixeln Breite) liegt diese rechte Gruppe hinter einer Menü-Schaltfläche (drei Striche): Aufgeklappt steht jedes Bedienelement in einer eigenen Zeile mit Symbol und Text. Ein langer Toolname wird dort mit Auslassungspunkten gekürzt, damit die Kopfzeile eine Zeile bleibt. Ein roter Punkt an der Menü-Schaltfläche zeigt ungelesene Benachrichtigungen an.
Auf der Startseite eines Tools findest du die Schaltfläche „Kurze Einführung": Sie öffnet eine kurze Tour durch das jeweilige Tool (zwei bis vier Karten) und zeigt dir, bei welchem Schritt du bist. Sie öffnet sich nie von selbst — du entscheidest, wann und wie oft du sie ansiehst. Öffnest du ein Tool ohne Konto, steht darüber außerdem ein kurzer Einführungsblock mit dem Namen des Tools, einem Satz dazu, wofür es da ist, und einem Link ins passende Handbuch-Kapitel; die „Kurze Einführung" gehört dann zu diesem Block.
Auf jeder Unterseite steht an derselben Stelle ein Link „Zurück". Er bringt dich auf die Seite, von der du gekommen bist. Hast du eine Seite direkt geöffnet (z. B. über ein Lesezeichen oder einen Link von außerhalb), führt er dich stattdessen auf die Startseite des jeweiligen Tools, damit du nicht versehentlich die Anwendung verlässt.
Die Benachrichtigungsglocke im Kopfbereich sammelt die Erinnerungen aus allen Tools. Jeder Eintrag sagt, worum es geht — bei einer Erinnerung, ob etwas bald fällig oder schon überfällig ist, bei einer Mitteilung, was passiert ist (etwa „Deine Terminbuchung ist freigeschaltet" oder „Neue Buchungsanfrage wartet auf deine Bestätigung") —, zeigt, wann die Meldung entstanden ist, und führt mit einem Klick direkt in das Tool, aus dem er stammt — dabei gilt er als gelesen. Einzelne Einträge markierst du mit „Gelesen", alle auf einmal mit „Alle als gelesen markieren". Lassen sich die Benachrichtigungen einmal nicht laden, sagt die Glocke das und bietet „Erneut versuchen" an, statt „Keine Benachrichtigungen" zu behaupten.
Bedienst du die Seite mit der Tastatur, kannst du außerdem ganz am Anfang jeder Seite die Sprungmarke „Zum Hauptinhalt springen" mit der Tabulatortaste erreichen — sie überspringt den gesamten Kopfbereich und setzt den Fokus direkt auf den Seiteninhalt.
Sprache wechseln
Jurversity gibt es auf Deutsch und Englisch. Über den Button „EN" bzw. „DE" im Kopfbereich (auch vor der Anmeldung) wechselst du die Sprache — die Seite lädt dabei einmal neu. Bist du angemeldet, wird die Wahl an deinem Konto gespeichert und gilt damit auf jedem Gerät; du findest sie auch unter „Konto". Deine eigenen Inhalte (Titel, Notizen, aus Vorlagen erzeugte Einträge) bleiben in der Sprache, in der sie angelegt wurden — nur die Oberfläche wechselt. Impressum und Datenschutzerklärung sind rechtlich in der deutschen Fassung maßgeblich; die englische ist eine Übersetzung zur Orientierung.
Ohne Konto nutzen (Gastmodus)
Die meisten Jurversity-Tools kannst du sofort ausprobieren, ohne dich zu registrieren oder anzumelden — im Kopfbereich weist dich dabei ein Hinweisbanner darauf hin; über „Details" darin öffnet sich eine ausführliche, laienverständliche Erklärung, was die Speicherung nur im Browser bedeutet. Mit „Verstanden" schrumpft das Banner auf eine Zeile („Gastmodus — Daten nur in diesem Browser · Details") und bleibt so, bis du dich anmeldest oder deine Browserdaten löschst; die ausführliche Erklärung erreichst du weiterhin jederzeit über „Details". Auf der Anmelde- und der Registrierungsseite wird das Banner gar nicht erst angezeigt. Deine Eingaben werden dann ausschließlich lokal in diesem Browser gespeichert, nicht auf dem Server. Nutze die Tools deshalb ohne Anmeldung nicht in fremden oder geteilten Browsern (z. B. an einem öffentlichen Gerät oder am Rechner einer anderen Person): Deine Eingaben bleiben dort im Browser gespeichert und wären für spätere Nutzer:innen dieses Browsers sichtbar. Registrierst oder meldest du dich später an — in diesem Tool, auf der Startseite oder in einem anderen Tool —, werden die lokal gespeicherten Daten eines Tools automatisch und einmalig in dein Konto übernommen, spätestens wenn du dieses Tool das nächste Mal angemeldet öffnest — mit einer kurzen Rückmeldung, wie viele Einträge das waren; danach liegen sie wie jede andere Kontoangabe auf dem Server. Funktionen, die den Server brauchen — die fertigen Vorlagen, „Zeitplan generieren", der Word-Export — verschwinden ohne Konto nicht, sondern stehen ausgegraut mit dem Hinweis „Nach Anmeldung verfügbar" da, damit du weißt, was dich nach der Anmeldung erwartet. Ebenso bleiben die Erinnerungsfelder sichtbar: Erinnerungen verschickt Jurversity zwar erst mit Konto, dein eingetragener Wert wandert bei der Anmeldung aber mit und gilt dann sofort. Die Suche innerhalb einer Hausarbeit funktioniert auch ohne Konto — sie durchsucht dann die in diesem Browser gespeicherten Quellen, Notizen und Gliederungspunkte. Drei Werkzeuge setzen dagegen von Anfang an ein Konto voraus: Nachhilfe sowie das Anlegen einer Stelle, Abgeben einer Bewertung oder Einreichen einer Meldung bei Stationsbewertungen und Praktikumsbewertungen (deren Kataloge lassen sich aber auch ohne Konto durchsuchen und ansehen). Welches Tool im Einzelnen ohne Konto nutzbar ist, steht im jeweiligen Tool-Abschnitt unten.
Hast du ein Tool doch einmal an einem fremden oder geteilten Browser ohne Anmeldung genutzt, kannst du diesen Browser danach sauber hinterlassen: Im Details-Dialog dieses Hinweisbanners steht dafür — sofern das Tool lokale Daten speichert — ein Button „Browserdaten dieser App löschen", direkt neben der Warnung, auf die er sich bezieht. Er entfernt alle lokal gespeicherten Daten dieser einen App aus diesem Browser sofort und endgültig (anders als beim Papierkorb gibt es dafür keine Wiederherstellung); nach einer Sicherheitsabfrage lädt die Seite danach neu.
Wo deine Daten liegen
Bist du angemeldet, liegen alle Daten serverseitig in der zentralen Datenbank, nicht nur in deinem Browser — du kannst dich deshalb von jedem Gerät aus anmelden und siehst überall denselben Stand. Nutzt du ein Tool dagegen ohne Konto (siehe „Ohne Konto nutzen" oben), liegen deine Daten bis zur Registrierung/Anmeldung ausschließlich in diesem einen Browser.
Daten exportieren und Konto löschen
Über die Kontofunktionen kannst du jederzeit einen vollständigen Export deiner Daten aus allen Tools als ZIP-Datei herunterladen — mit je einer maschinenlesbaren (`data.json`) und einer für Menschen lesbaren (`lesbar.md`) Datei pro Datentyp, sowie einer README.md mit einer kurzen Erklärung.
Stößt du die Löschung deines Kontos an, wird es nicht sofort gelöscht: Du hast danach 14 Tage Zeit, die Löschung jederzeit über einen Hinweis-Banner (der dir nach dem Anmelden angezeigt wird) wieder abzubrechen — dein Konto bleibt in dieser Zeit vollständig nutzbar. Erst danach werden dein Konto und alle zugehörigen Daten endgültig und unwiderruflich gelöscht; du bekommst dazu jeweils eine Bestätigungs-E-Mail (beim Anstoßen und beim endgültigen Löschen). Bist du Anbieter bei der Terminbuchung und hast noch bevorstehende, nicht stornierte Buchungen, kannst du die Löschung erst anstoßen, nachdem du diese Buchungen storniert hast.
Manche Inhalte, die auch für andere Nutzer sichtbar sind (z. B. App-Vorschläge, oder Bewertungen bei Stations-/Praktikumsbewertungen), werden bei der endgültigen Löschung nicht entfernt, sondern anonymisiert — sie bleiben für andere weiterhin nutzbar, lassen sich danach aber nicht mehr deinem Konto zuordnen.
E-Mail-Erinnerungen
Standardmäßig erscheinen Erinnerungen an anstehende oder überfällige Fristen ausschließlich innerhalb der App (Benachrichtigungsglocke, Fristen-Dashboard). Unter „Konto" kannst du zusätzlich E-Mail-Erinnerungen aktivieren: eine Zusammenfassung deiner anstehenden Fristen aus allen Jurversity-Tools, täglich oder wöchentlich per E-Mail. Die E-Mail wird nur verschickt, wenn tatsächlich mindestens eine anstehende Frist vorliegt, und geht an die E-Mail-Adresse deines Kontos. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert (Opt-in) — ohne deine ausdrückliche Aktivierung bekommst du keine E-Mails.
Fälligkeiten in Listen
Überall dort, wo ein Eintrag eine Fälligkeit hat — Examensliste, Referendariats-Checkliste, Finanz-Checkliste, Bewerbungstracker, Kontakte, die Aufgaben einer Hausarbeit und die Karten der ToDoListe —, steht direkt neben dem Datum ein Hinweis, sobald es eng wird: Überfällig (rot) für alles, was verstrichen ist, und Bald fällig (gelb), sobald der eingestellte Erinnerungs-Vorlauf erreicht ist (ohne eigene Angabe: 7 Tage — derselbe Zeitpunkt, zu dem auch die Glocke oben meldet). Der Hinweis sagt auch, wie nah es ist („heute", „morgen", „in 3 Tagen", „vor 2 Tagen"). Erledigtes trägt nie einen solchen Hinweis. Innerhalb einer Kategorie rutschen überfällige Einträge nach oben, damit sie nicht zwischen den anderen untergehen; die Kategorien selbst behalten ihre Reihenfolge. Im Bewerbungstracker stehen bereits abgeschickte Bewerbungen hinter den noch offenen — ihre Frist ist ja eingehalten. Ausgenommen sind die Karten der ToDoListe: deren Reihenfolge legst du selbst fest, sie wird nicht automatisch umsortiert. Wo eine Liste fest sortiert ist, steht die Reihenfolge über der Liste („Sortiert: Überfälliges zuerst, dann nach Fälligkeit" oder „Sortiert: neueste zuerst").
Löschen und Papierkorb
In fast allen Tools wandert ein gelöschter Eintrag zunächst in einen Papierkorb, statt sofort endgültig zu verschwinden — über den Button „Papierkorb anzeigen" in der jeweiligen Liste erreichst du ihn („Papierkorb ausblenden" schließt ihn wieder). Von dort kannst du einen Eintrag entweder wiederherstellen oder endgültig löschen (unwiderruflich). Ein wiederhergestellter Eintrag steht sofort wieder an seinem Platz in der Liste, und eine kurze Meldung bestätigt es. Löschen fragt immer vorher noch einmal nach, und die Rückfrage nennt den Eintrag beim Namen; der Dialog bleibt offen, bis das Löschen wirklich erledigt ist, und zeigt den Grund, falls es nicht klappt. Direkt nach dem Löschen erscheint außerdem kurz eine Meldung mit „Rückgängig", mit der du den Eintrag sofort zurückholst, ohne den Papierkorb zu öffnen. Lässt sich der Papierkorb einmal nicht laden, steht dort „Erneut versuchen" statt fälschlich „Der Papierkorb ist leer". Auch ohne Konto (Gastmodus) gibt es den Papierkorb: Er liegt dann wie alle anderen Gastdaten nur in diesem Browser, und ein dort liegender Eintrag wird bei der Anmeldung nicht in dein Konto übernommen — hol ihn vorher zurück, wenn du ihn behalten willst. Die wenigen Stellen ohne Papierkorb sagen das in ihrer Rückfrage ausdrücklich (etwa Lernende und Termine in der Nachhilfe).
Rückmeldungen, Formulare und Listen
Ein paar Dinge funktionieren in jedem Tool gleich, damit du sie nur einmal lernen musst.
Speichern und Rückmeldungen. Während ein Formular speichert, ist seine Schaltfläche gesperrt und zeigt, dass gerade etwas passiert — ein zweiter Tipp legt nichts doppelt an. Nach dem Speichern, Löschen oder Wiederherstellen erscheint kurz eine Meldung; sie verschwindet nach einigen Sekunden von selbst (Fehlermeldungen bleiben etwas länger stehen), auf dem Handy am unteren Bildschirmrand. Schlägt ein Speichern fehl, bleibt die Liste dahinter stehen, und der Grund steht im Formular selbst oder in der Meldung — nichts von dem, was du schon eingetragen hast, geht dabei verloren. Schlägt ein Haken in einer Zeile fehl (etwa „Erledigt"), wird er zurückgenommen, statt etwas vorzutäuschen, das nicht gespeichert ist.
Formulare. Pflichtfelder tragen ein Sternchen. Fehlt etwas oder passt eine Eingabe nicht, steht der Hinweis direkt am betroffenen Feld, und der Cursor springt dorthin. Zahlenfelder verstehen die deutsche Schreibweise: „12,50", „10.000" und „1.234,56" werden so gelesen, wie du sie meinst (in der englischen Oberfläche entsprechend „12.50" und „10,000"). Ein Zahlenfeld startet leer statt mit einer 0, damit nicht aus Versehen „0" gespeichert wird. Felder mit einer Längenbegrenzung zeigen beim Tippen, wie viele Zeichen noch frei sind. Lange Formulare haben eine feste Fußleiste: „Speichern" und „Abbrechen" bleiben sichtbar, während du durch die Felder scrollst, und oben rechts schließt ein Kreuz den Dialog. In den Listen-Tools gibt es beim Anlegen zusätzlich „Speichern & weitere anlegen" (je nach Tool auch „Speichern & weiteren anlegen"): Der Eintrag wird gespeichert, das Formular bleibt für den nächsten offen, und die Angaben, die sich meist wiederholen (etwa Kategorie, Datum oder Station), bleiben stehen.
Listen. Jede Zeile zeigt ein bis zwei Hauptaktionen; alles Weitere liegt hinter der Schaltfläche „⋯" (Weitere Aktionen), damit die Zeile auch auf dem Handy lesbar bleibt. Ein Filter zeigt, wie viele Einträge er übrig lässt, und lässt sich mit „Filter zurücksetzen" wieder aufheben. Lässt sich eine Liste nicht laden, steht dort ein Fehlerhinweis mit „Erneut versuchen" — nie „keine Einträge", wenn in Wahrheit nur die Verbindung gefehlt hat.
Kontakt aufnehmen
Über „Kontakt" in der Fußzeile jedes Tools und oben in der Kopfzeile der Startseite erreichst du die Kontaktseite. Dort schreibst du uns — mit oder ohne Konto: Name, E-Mail-Adresse, Anliegen (Frage zu einem Tool, Fehler melden, Idee oder Vorschlag, Konto und Datenschutz, Kooperation oder Presse, Sonstiges), optional das betroffene Tool, Betreff und Nachricht. Kommst du aus einem Tool, ist es schon ausgewählt. Es geht nur Text, keine Dateien; schreib bitte keine Gesundheitsdaten oder Daten anderer Personen hinein. Angemeldet ist deine E-Mail-Adresse aus dem Konto übernommen. Ohne Anmeldung prüft Google reCAPTCHA die Einsendung unsichtbar im Hintergrund. Oben auf der Seite steht, wie schnell wir in der Regel antworten, und — falls gerade gesetzt — ein Hinweis „Gerade nicht erreichbar". Für eine kurze Rückmeldung zu einer Seite ist weiterhin der Feedback-Button unten rechts da, für eine Tool-Idee die Seite „Vorschläge".
Nach dem Absenden landest du direkt auf deiner Verlaufsseite. Dort steht dein Vorgangscode (zum Beispiel ABC-DEF) und die Adresse, an die wir dich bei einer Antwort benachrichtigen — stimmt sie nicht, schreib einfach eine neue Nachricht mit der richtigen Adresse. Die Unterhaltung geht als Chat auf dieser Seite weiter: Antworten erscheinen ohne Neuladen, und du schreibst direkt darunter zurück. Per E-Mail bekommst du nur einen kurzen Hinweis „Neue Nachricht von Annabel Gaul · Jurversity" mit einem Link, nie den Text selbst; ein weiterer Hinweis kommt erst, wenn du den Verlauf zwischendurch geöffnet hast. Eine Eingangsbestätigung per E-Mail gibt es nicht — die Verlaufsseite ist die Bestätigung.
Deine Anfragen wiederfinden: „Meine Anfragen" (oben auf der Kontaktseite und auf deiner Kontoseite) listet angemeldet alle Anfragen zu deiner bestätigten Kontoadresse, auch solche, die du vorher ohne Anmeldung geschickt hast, und darunter die Anfragen, die sich dieser Browser gemerkt hat. Ohne Anmeldung merkt sich nämlich dein Browser den Zugang zu jeder Anfrage. Auf einem anderen Gerät öffnest du den Verlauf über den Link aus unserer E-Mail und gibst einmal den Vorgangscode ein — so kann niemand mitlesen, der die E-Mail wegen einer vertippten Adresse bekommen hat. Haben wir die Unterhaltung begonnen, genügt der Link. Ohne Anmeldung entfernt „Browserdaten dieser App löschen" auch den gemerkten Zugang; deine Anfrage selbst bleibt bei uns gespeichert.
Korrektur buchen
Sofern der Korrekturservice angeboten wird, findest du ihn als Kachel auf der Startseite und über einen Link auf der Kontaktseite. Auf der Seite „Korrektur buchen" bestellst du eine Korrektur deiner Klausur oder Hausarbeit — mit oder ohne Konto — für einen Rückgabetag, den du selbst wählst. Der Preis steht oben auf der Seite; bezahlt wird erst nach der Korrektur, per Überweisung.
So läuft es ab: Du wählst Art der Arbeit und Rechtsgebiet und dann den Rückgabetag im Kalender (auf dem Handy als Liste der nächsten freien Tage). Buchbar ist frühestens der dritte Tag ab heute; volle, gesperrte und zu frühe Tage sind durchgestrichen, und ein Tag mit nur noch einem Platz trägt den Hinweis „noch 1 Platz". Danach gibst du Vor- und Nachname, Anschrift und E-Mail-Adresse an (angemeldet ist die Adresse aus dem Konto übernommen) und optional einen Hinweis an die Korrektorin. Unter der Zusammenfassung bestätigst du mit zwei Häkchen, dass du die Bedingungen und die Widerrufsbelehrung gelesen hast und dass mit der Korrektur schon vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen werden soll. „Zahlungspflichtig buchen" schließt die Buchung ab.
Danach landest du auf deiner Verlaufsseite, genau wie nach einer Kontaktanfrage. Oben steht die Buchungskarte mit Buchungsnummer (zum Beispiel KOR-7PQ4XK), Rückgabetag, Einreichfrist und dem Stand der Buchung. Schick deine Arbeit mit der Buchungsnummer im Betreff an die dort genannte Adresse, spätestens zur Einreichfrist, und häng den Sachverhalt bzw. die Aufgabenstellung an. Per E-Mail bekommst du sofort eine Buchungsbestätigung mit den Bedingungen und der Widerrufsbelehrung; sie enthält weder deinen Namen noch deine Anschrift noch den Vorgangscode. Rückfragen stellst du im Verlauf darunter. Die Korrektur kommt am Rückgabetag per E-Mail.
Widerrufen oder stornieren: Solange das möglich ist, steht auf der Buchungskarte „Vertrag widerrufen" (während der Widerrufsfrist) bzw. „Buchung stornieren" (danach, solange deine Arbeit noch nicht eingegangen ist). Nach einem zweiten Klick zur Bestätigung ist der Tag wieder frei, und du bekommst sofort eine Bestätigung per E-Mail. Kannst du deinen Verlauf gerade nicht öffnen, widerrufst du über die Seite „Vertrag widerrufen" mit Buchungsnummer und E-Mail-Adresse; der Link steht auf der Buchungsseite, in den Bedingungen und in der Bestätigungs-E-Mail.
Update-Ankündigungen
Wenn ein Website-Update ansteht, erscheint oben auf jeder Seite ein roter Hinweis mit dem geplanten Zeitpunkt: Die Website wird dann für etwa 10 Minuten nicht erreichbar sein. Der Hinweis erscheint automatisch bei allen, die die Seite gerade geöffnet haben — du musst dafür nichts neu laden. Über „Verkleinern" kannst du ihn zu einer schmalen Leiste zusammenklappen; ganz schließen lässt er sich absichtlich nicht, damit du rechtzeitig daran erinnert wirst, offene Zwischenstände zu speichern, bevor die Website kurz offline geht.
Datenschutzeinstellungen (Einwilligung zur Analyse)
Beim ersten Besuch erscheint oben auf der Seite ein kurzes Einwilligungs-Banner. Es stellt die Frage „Dürfen wir anonym mitzählen, wie du die Tools nutzt?" und sagt in einem Satz, wozu das gut ist: Wir sehen dadurch, welche Tools tatsächlich gebraucht werden und wo Leute hängenbleiben — und verbessern zuerst das. Darunter stehen „Nur notwendige" und „Alle akzeptieren" als gleichwertige, gleich aussehende unterstrichene Textlinks; keine der beiden Wahlmöglichkeiten ist optisch hervorgehoben. Wer genauer hinsehen will, klappt über „Einstellungen" die drei Kategorien mit je einer kurzen Erklärung auf: Technisch notwendig (immer aktiv — damit Anmeldung, Sprache und Design funktionieren), Anonyme Nutzungsstatistik (hilft uns, die Tools zu verbessern) und Sitzungsaufzeichnungen (derzeit nicht verwendet, es wird nichts aufgezeichnet). Dort steht außerdem ein Absatz dazu, was konkret gezählt wird — etwa, wie oft ein Tool geöffnet wird, ob eine Seite auf dem Handy zu langsam lädt und an welcher Stelle jemand ein Formular abbricht — und was ausdrücklich nicht: wer du bist, was du in deine Tools einträgst, oder was du sonst im Internet tust. Über „Alle akzeptieren", „Nur notwendige" oder „Auswahl speichern" triffst du deine Wahl — ohne deine Zustimmung wird nichts über die notwendige Grundfunktion hinaus erfasst. Jurversity setzt dabei grundsätzlich keine Cookies; auch deine Einwilligung selbst wird nur lokal in deinem Browser gespeichert.
Deine Wahl kannst du jederzeit ändern: Der Link „Datenschutzeinstellungen" in der Fußzeile ganz unten auf der Seite öffnet das Banner erneut. Dort findest du auch zwei Links, mit denen du die zu deinem Browser bereits erfassten anonymen Analyse-Daten einsehen („Daten exportieren", als JSON-Datei) oder endgültig löschen („Daten löschen") kannst — beides funktioniert ohne Anmeldung, weil die Analyse-Daten nie mit einem Konto verknüpft sind. Was genau erfasst wird (und was bewusst nicht), steht in der Datenschutzerklärung im Abschnitt „Anonyme Nutzungsanalyse und Einwilligung".
Gelegentlich kann dir Jurversity eine kurze Frage stellen (Bewertung 1–5 plus optionaler Kommentar) — zum Beispiel, wie hilfreich eine Seite war. Die Antwort ist vollständig anonym und lässt sich nicht mit dir verknüpfen; über „Nicht jetzt" verschwindet die Frage und erscheint nicht erneut. Im Feedback-Dialog (rundes Symbol unten rechts) kannst du außerdem optional einen Screenshot anhängen (PNG/JPEG, höchstens 2 MB), damit die Administration ein Problem schneller nachvollziehen kann — achte darauf, dass darauf keine sensiblen Daten sichtbar sind.
Portal
Der Portal ist die Startseite von Jurversity: Er listet alle verfügbaren Tools und ist der Ort, an dem du Ideen für neue Tools vorschlagen und für die Vorschläge anderer abstimmen kannst.
„Kontakt" oben im Kopfbereich der Startseite führt zur Kontaktseite (siehe „Kontakt aufnehmen" oben). Zusätzlich kannst du über den Feedback-Button unten rechts — der auf jeder Seite jedes Tools eingeblendet ist — jederzeit eine kurze Rückmeldung direkt aus der App heraus senden.
Erste Schritte
Die Startseite beginnt mit einem Satz dazu, was Jurversity ist, und gleich darunter den Kacheln. Über der Kachel-Wand liegt das Feld „Tools durchsuchen": Tipp ein Stichwort ein (z. B. „Fristen", „Karteikarten", „Noten"), und die Wand zeigt nur noch die Tools, deren Name, Beschreibung oder Kategorie dazu passt — ohne Anmeldung und ohne KI. Darunter findest du eine Reihe von Phasen-Kacheln — Studium, Examensphase, Referendariat und Berufseinstieg. Ein Klick auf eine oder mehrere davon blendet alles aus, was in dieser Phase nichts zu suchen hat — im Studium also etwa den Urlaubs- und Fehltage-Tracker oder den Aktenvortrag-Trainer; wählst du mehrere Phasen, zeigt die Wand alles, was zu mindestens einer davon passt. Der Filter lässt sich mit der Textsuche und den Kategorie-Filtern kombinieren (er wirkt zusätzlich, nicht alternativ), die externen Kacheln bleiben von Phasen- und Kategoriefilter immer unberührt. Sobald ein Filter aktiv ist, steht darüber, wie viele Kacheln er übrig lässt („12 von 30 Kacheln"), und „Filter zurücksetzen" hebt alles auf einmal auf. Die Auswahl wird bewusst nicht gespeichert: Beim nächsten Besuch siehst du wieder alles.
KI-Tool-Finder
Weißt du lieber in eigenen Worten zu beschreiben, was du suchst, statt eine der vier Phasen zu wählen? Neben dem Feld „Tools durchsuchen" auf der Startseite findest du die Schaltfläche „KI-Tool-Finder" mit einem eigenen Symbol (Funken statt Lupe — die Lupe im Kopfbereich durchsucht deine Einträge; die Administration kann den KI-Tool-Finder bei Bedarf ausblenden). Ohne Anmeldung sagt ihr Tooltip „Anmeldung nötig", und ein Klick führt zur Anmeldeseite, die dir den Grund nennt. Angemeldet öffnet ein Klick ein Popup, in dem du deinen Bedarf beschreibst (z. B. „Ich will meine Klausurtermine und Fristen an einem Ort sehen") und auf „Passende Tools finden" klickst: Eine KI (Anthropic Claude) gleicht deine Beschreibung mit dem Tool-Katalog ab und zeigt bis zu drei passende Tools mit einer kurzen Begründung. Die Nutzung erfordert eine Anmeldung und ist auf 4 Suchen pro Kalendermonat begrenzt — dein verbleibendes Kontingent für diesen Monat siehst du direkt im Popup. Gib dabei bitte keine echten personenbezogenen Daten Dritter an. Ist nichts Passendes dabei, kannst du über „Anfrage teilen" deine Beschreibung als Vorschlag im bestehenden Vorschlags-Board (siehe „Vorschläge für neue Tools" unten) einreichen.
Verfügbare Tools
Auf der Startseite siehst du eine Kachel für jedes freigegebene Tool mit einer kurzen Beschreibung seines Zwecks. Ein Klick auf eine Kachel öffnet das jeweilige Tool. Tools, die für ihre Nutzung eine externe KI (Anthropic Claude) einsetzen — z. B. um Feedback zu erzeugen —, sind auf ihrer Kachel mit dem Hinweis „KI-gestützt" gekennzeichnet; was dabei an die KI übermittelt wird, steht im jeweiligen Abschnitt der Datenschutzerklärung. Solange noch kein Tool freigegeben ist, zeigt die Startseite einen Platzhalter — die Kacheln kommen nach und nach hinzu.
Jede Kachel trägt außerdem eine oder zwei farbige Kategorien (z. B. „Prüfungsvorbereitung", „Referendariat", „KI-gestützte Trainer") — oberhalb der Kachel-Wand findest du dieselben Kategorien noch einmal als anklickbare Filter. Auf dem Handy liegen sie hinter der Schaltfläche „Kategorien", die auch anzeigt, wie viele gerade gewählt sind — so stehen die Kacheln selbst weiter oben. Wählst du eine oder mehrere aus, zeigt die Kachel-Wand nur noch Tools mit mindestens einer der gewählten Kategorien; über „Filter zurücksetzen" hebst du die Auswahl wieder auf. Die externen Kacheln bleiben dabei immer sichtbar, unabhängig von der Filterauswahl.
Oben rechts auf jeder Kachel sitzt ein Sternchen: Ein Klick darauf merkt das Tool als Favorit, ein weiterer nimmt die Markierung zurück; solange du noch keinen Favoriten hast, erklärt eine Zeile über der Kachel-Wand, wofür der Stern da ist. Sobald du mindestens einen Favoriten hast, erscheint über der Kachel-Wand zusätzlich der Filter „★ Favoriten" — damit siehst du nur noch deine markierten Kacheln. Anders als bei den Kategorie- und Phasenfiltern werden dabei auch die externen Kacheln ausgeblendet, wenn du sie nicht selbst als Favorit markiert hast; „Filter zurücksetzen" hebt die Auswahl wieder auf. Entfernst du dein letztes Sternchen, während der Filter aktiv ist, siehst du automatisch wieder alle Kacheln. Die Kacheln behalten dabei ihre Reihenfolge — Favoriten rücken nicht nach vorn. Deine Favoriten werden nur in diesem Browser gespeichert, nicht in deinem Konto — auf einem anderen Gerät oder nach dem Löschen der Browserdaten setzt du sie neu.
Die Startseite und die Vorschlagsliste sind ohne Anmeldung sichtbar; für alles Weitere (Vorschläge einreichen, Abstimmen, Konto) ist eine Anmeldung nötig.
Zusätzlich zu den Jurversity-eigenen Tools zeigt die Startseite drei feste Kacheln: die Jurversity-Website (www.jurversity.de, mit weiteren Informationen über Jurversity) sowie zwei Kacheln zu externen Angeboten — Inhalte (Materialien und Fälle für Grundstudium, erstes Examen und Referendariat) und iurPlan (eine Lernplattform mit Fokus auf individuelle Lernpläne fürs Jurastudium). Alle drei öffnen in einem neuen Tab; Inhalte und iurPlan sind separate, nicht von Jurversity betriebene Angebote.
Vorschläge für neue Tools
Über den Button „Vorschläge" oben rechts im Kopfbereich (neben „Handbuch") findest du eine Liste aller eingereichten Ideen für neue Tools. Lesen kannst du sie auch ohne Anmeldung; zum Einreichen, Abstimmen oder Löschen wirst du ohne Anmeldung zuerst zur Anmeldeseite geleitet:
- Vorschlag einreichen: Über den Button „Neuer Vorschlag" öffnest du ein Formular für Titel und eine kurze Beschreibung. Beide Felder sind Pflicht.
- Abstimmen: Über den Button „Abstimmen" an einem Vorschlag gibst du deine Stimme ab — pro Vorschlag hast du eine Stimme, ein erneuter Klick nimmt sie zurück. Die Vorschläge sind nach Stimmenzahl sortiert, sodass sich die Priorität aus dem Interesse aller Nutzer:innen ergibt.
- Vorschlag löschen: Eigene Vorschläge kannst du jederzeit über „Löschen" wieder entfernen. Administrator:innen können darüber hinaus jeden Vorschlag löschen — etwa bei unangemessenen Inhalten.
Vorschläge und Stimmenzahlen sind öffentlich sichtbar, auch ohne Anmeldung — anders als bei den übrigen Jurversity-Tools sind das hier bewusst keine rein privaten Daten, sondern eine gemeinsame Liste.
Fristen-Dashboard
Über den Button „Fristen" oben rechts im Kopfbereich (nur sichtbar, wenn du angemeldet bist) gelangst du zu einer Übersicht aller bald fälligen sowie bereits überfälligen Einträge über alle Tools hinweg, in denen du Fristen führst — aktuell Hausarbeit (Aufgaben und Zeitplan-Meilensteine), Referendariats-Checkliste, Examensliste, Finanz-Checkliste, Bewerbungstracker (solange eine Bewerbung noch den Status „Geplant" hat), Fristenrechner und ToDoListe. Über „Zeitraum" wählst du, wie weit die Übersicht vorausschaut: 7 Tage, 30 Tage oder Alle (90 Tage). Überfällige Einträge stehen in einer eigenen, rot hervorgehobenen Gruppe oben. Ein Klick auf „Öffnen" bei einem Eintrag springt direkt in das jeweilige Tool. Über „Als Kalender exportieren (.ics)" lädst du dieselbe Liste als .ics-Datei herunter, die du einmalig in deinen eigenen Kalender (z. B. Google Kalender, Apple Kalender, Outlook) importieren kannst — ein automatisch aktualisierender Kalender-Abo-Link ist (noch) nicht verfügbar, die Datei musst du bei Bedarf erneut herunterladen. Scheitert der Export, bleibt die Liste stehen und eine Meldung nennt den Grund. Das Fristen-Dashboard ist nur mit Konto verfügbar (siehe „Ohne Konto nutzen"). Es liest deine eigenen, bereits gespeicherten Fristen aus den Tools erneut; neue Einträge legst du über „Frist hinzufügen" direkt in einem der Listen-Tools an (siehe „Frist schnell eintragen").
Frist schnell eintragen
Über den Button „Frist hinzufügen" — im Fristen-Dashboard und in der Kachel „Fristen diese Woche" auf „Mein Dashboard" — trägst du einen neuen Eintrag ein, ohne erst das passende Tool zu öffnen. Im Dialog wählst du unter „Speichern in" das Tool, in dem der Eintrag landen soll (Referendariats-Checkliste, Examensliste, Finanz-Checkliste, Bewerbungstracker oder ToDoListe — angeboten werden nur Tools, die gerade als Kachel freigeschaltet sind), gibst Titel, Kategorie, Fälligkeitsdatum, Erinnerungsvorlauf und Notizen an und speicherst. Das Datum ist Pflicht — eine Frist ohne Datum würde in keiner Fristenübersicht auftauchen. Bei der ToDoListe wählst du zusätzlich Board und Spalte, und die Karte bekommt keinen Erinnerungsvorlauf. Liegt das Datum außerhalb des gerade gewählten Zeitraums, schaltet die Fristenseite ihn nach dem Speichern so weit auf, dass du den neuen Eintrag siehst. Der Eintrag wird über dasselbe Tool gespeichert, als hättest du ihn dort angelegt — er erscheint dort in der Liste, lässt sich dort wie gewohnt bearbeiten oder in den Papierkorb legen und erinnert dich über die Benachrichtigungsglocke. Es entsteht keine zweite Liste und keine Kopie: die Tools bleiben eigenständige Kacheln, die Schnelleingabe ist nur ein gemeinsamer Eingang. Einen Schein für den Scheine-Tracker legst du direkt im Semesterplan an — er hat keine Frist und gehört deshalb nicht in die Schnelleingabe.
Suche über alle Tools
Oben im Kopfbereich findest du in jedem Tool ein Lupen-Symbol. Ein Klick darauf — oder die Taste „/", solange du nicht gerade in einem Feld tippst — öffnet ein Suchfeld. Es findet zweierlei: Tools nach ihrem Namen (auch ohne Konto, und auch dann, wenn du noch keinen einzigen Eintrag hast) und deine eigenen Einträge in allen Tools — etwa eine Quelle, eine Aufgabe, einen Checklisten-Eintrag oder ein Board. Die Treffer stehen in zwei Gruppen, „Tools" und „Deine Einträge", letztere nach Tool geordnet; ein Klick springt direkt in das Tool bzw. an die passende Stelle und hebt den gefundenen Eintrag dort kurz hervor. In deinen Einträgen werden nur die frei von dir vergebenen Titel und Namen durchsucht, nie Kategorien oder Status. Einträge im Papierkorb erscheinen nicht in der Suche. Scheitert die Suche in deinen Einträgen, steht das dort mit „Erneut versuchen" — die Tool-Treffer bleiben trotzdem stehen.
Bist du nicht angemeldet, funktioniert die Suche trotzdem: Sie durchsucht dann ausschließlich die Daten, die in diesem Browser lokal gespeichert sind — es wird dabei keine Anfrage an unseren Server geschickt (siehe „Ohne Konto nutzen").
Mein Dashboard
Bist du angemeldet, findest du im Kopfbereich der Startseite den Button „Dashboard". Diese Seite zeigt eine persönliche Übersicht in Bereichen. Jeder Bereich lädt seine Zahlen selbst — hakt einer, bleiben die anderen trotzdem nutzbar, und er sagt, dass er nicht laden konnte, statt „nichts fällig" zu behaupten.
Standardmäßig siehst du vier Kacheln: was diese Woche fällig ist (dieselben Daten wie das Fristen-Dashboard, inklusive des Buttons „Frist hinzufügen", siehe „Frist schnell eintragen"), wie viele offene Karten deine ToDoListe-Boards enthalten, wie weit deine zuletzt angelegte Hausarbeit ist, und deinen Notenschnitt aus der Klausuren-Verwaltung. Zusätzlich kannst du im Anpassen-Modus einblenden: deine nächsten bestätigten Termine aus der Terminbuchung (nur sinnvoll mit freigeschaltetem Anbieterprofil) sowie je eine Kachel für die sechs Übungs-Tools (Klausurtempo, Englisch-Training, Bürosoftware-Training, Datenschutz- & IT-Sicherheitstrainer, E-Mail-Formulierungstrainer, Mandantengespräch-Trainer). Diese sechs zeigen jeweils, wie viel du in den letzten 7 Tagen geübt hast und — wo es das Tool hergibt — deine Trefferquote. Beim E-Mail-Formulierungstrainer und beim Mandantengespräch-Trainer entfällt die Trefferquote bewusst: dort bewertet die KI Stil und Vorgehen, nicht richtig oder falsch.
Über „Dashboard anpassen" entscheidest du selbst, welche Bereiche du siehst und in welcher Reihenfolge: Häkchen zum Ein- und Ausblenden, Pfeiltasten zum Verschieben, „Fertig" beendet das Anpassen. Jede Änderung wird sofort gespeichert, einen extra Speichern-Knopf gibt es nicht; klappt das Speichern einmal nicht, sagt die Seite das und bietet „Erneut versuchen" an. Die öffentliche Startseite mit der Kachel-Übersicht aller Tools bleibt davon unberührt — sie ändert sich nicht und bleibt auch ohne Anmeldung sichtbar. Das Dashboard selbst ist nur mit Konto verfügbar.
Blog
Über den Button „Blog" oben rechts im Kopfbereich (neben „Vorschläge") erreichst du den Jurversity-Blog, sofern die Hauptadministration ihn eingeschaltet hat — wie eine Kachel lässt sich der ganze Blog ein- und ausblenden: praktische Artikel rund um Hausarbeit, Examensvorbereitung, Referendariat, Studienorganisation, Finanzen, Bewerbungen und digitales Arbeiten. Der Blog ist ohne Anmeldung lesbar; jeder Artikel hat eine eigene Adresse (app.jurversity.de/blog/…), die du teilen kannst. Das Thema jedes Artikels wird mit Unterstützung einer KI (Anthropic Claude) entwickelt — jeden Samstag ein neues Thema —, geschrieben und vor der Veröffentlichung geprüft wird er von der Jurversity-Redaktion; ein Hinweis unter jedem so entstandenen Artikel sagt das ausdrücklich. Ein Artikel ist eine organisatorische Hilfestellung, keine Rechtsberatung und keine Auskunft deines Prüfungsamts: Fristen, Beträge und Prüfungsregeln nennt er bewusst nicht konkret, weil sie je nach Bundesland und Universität abweichen. Wo ein Jurversity-Tool den beschriebenen Schritt erleichtert, ist es im Text verlinkt.
Für Administrator:innen: Unter „Blog verwalten" (Kachel-Startseite, Karte „Blog verwalten", oder Button „Blog verwalten" oben auf der Blog-Seite) siehst du zuerst die Entwürfe, die auf eine Entscheidung warten, darunter die veröffentlichten Artikel und auf Wunsch den Papierkorb. Jeden Samstag entwickelt die KI automatisch ein neues Thema (Titel, Slug, Meta-Beschreibung, Schlüsselwörter) — den Artikeltext selbst schreibst du; über „Jetzt erzeugen" kannst du zusätzlich ein Thema außer der Reihe anfordern (dauert einige Sekunden), über „Neuer Artikel" legst du einen leeren Artikel ganz von Hand an. Sobald ein Thema wartet, erscheint dazu eine Benachrichtigung in der Glocke und eine E-Mail an alle Administrator:innen. „Thema ausarbeiten" bzw. „Prüfen und freigeben" öffnet den Artikel zum Bearbeiten: Titel, Slug (URL-Segment), Meta-Beschreibung, Schlüsselwörter und Text sind änderbar, rechts daneben stehen eine Vorschau und eine SEO-Prüfung (Titel- und Beschreibungslänge, Hauptkeyword im Titel und in der Einleitung, Abschnitte, Aufzählungen, Wortzahl, keine externen Links) — dieselben Regeln, an denen sich auch der von der KI vorgeschlagene Titel und die Meta-Beschreibung schon orientieren. Die Prüfung ist eine Hilfe, keine Sperre — erst „Freigeben" veröffentlicht den Artikel, und ohne Text geht das nicht. Ein veröffentlichter Artikel lässt sich jederzeit weiter bearbeiten, mit „Zurückziehen" wieder zum Entwurf machen oder in den Papierkorb legen, aus dem er wiederherstellbar bleibt, bis er dort endgültig gelöscht wird. Ob der Blog als Ganzes öffentlich erreichbar ist, entscheidet die Hauptadministration unter „Kacheln verwalten" mit einem eigenen Schalter „Blog" (Sichtbar/Ausgeblendet), genau wie beim KI-Toolfinder-Link. Ausgeblendet heißt: kein „Blog"-Button im Kopfbereich, und die Artikelseiten sind öffentlich nicht erreichbar — Themen und Entwürfe lassen sich trotzdem vorbereiten und freigeben, sie werden sichtbar, sobald der Blog eingeschaltet wird. Neu ist der Blog zunächst ausgeblendet.
Hausarbeit
Hausarbeit hilft dir, eine juristische Hausarbeit organisatorisch zu bündeln: Gliederung, Quellen, Notizen, Aufgaben, den Zeitplan bis zur Abgabe und das automatisch erzeugte Literaturverzeichnis. Du kannst mehrere Hausarbeiten gleichzeitig verwalten (z. B. über mehrere Semester hinweg) — jede hat ihre eigenen Quellen, ihre eigene Gliederung, eigene Aufgaben und einen eigenen Zeitplan. In einer geöffneten Hausarbeit steht auf jedem Reiter oben ihr Titel (mit Abgabedatum, sofern eingetragen). Darunter liegt die Reiterleiste in der Reihenfolge, in der man üblicherweise arbeitet — Gliederung, Quellen, Notizen, Aufgaben, Zeitplan, Literaturverzeichnis, Formalia —, und jeder Reiter zeigt, wie viele Einträge er schon enthält. Solange Gliederung, Quellen oder Zeitplan noch leer sind, führt eine Karte „Erste Schritte" durch den Anfang: Sachverhalt erfassen, Gliederung aus einer Vorlage laden, erste Quelle erfassen, Zeitplan anlegen. Jeder Schritt hat eine Schaltfläche, die dich an die richtige Stelle bringt, und hakt sich ab, sobald er erledigt ist; mit „Ausblenden" verschwindet die Karte für diese Hausarbeit. Über „Im Projekt suchen" (unter der Reiterleiste) durchsuchst du Quellen, Notizen und Gliederungspunkte dieser Hausarbeit gemeinsam — ein Klick auf einen Treffer öffnet nicht nur den Reiter, sondern hebt den gefundenen Eintrag dort hervor.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Daten bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Papierkorb, Projektsuche und das Umsortieren der Gliederung funktionieren dabei lokal. Ohne Anmeldung nicht verfügbar sind: das Hochladen von PDF-Dateien an Quellen, „Mögliche Duplikate", das Verknüpfen von Quellen mit Gliederungspunkten, „Zeitplan generieren", das Laden der Formalia-Vorlage sowie der Word-Export (.docx) von Literaturverzeichnis und Gliederung (die Text-/Markdown-/LaTeX-Exporte des Literaturverzeichnisses funktionieren dagegen auch ohne Konto).
Hausarbeiten (Projekte)
- Hausarbeit anlegen: Über den Button „Neue Hausarbeit" öffnest du ein Formular für Titel, Rechtsgebiet, Abgabedatum, Beginn/Ausgabedatum, Notizen und Sachverhalt. Das Ausgabedatum ist der Tag, an dem die Bearbeitungszeit begonnen hat (bei einer Schwerpunkt-Studienarbeit oft Wochen vor dem Anlegen) — es ist freiwillig, wird aber für den Zeitplan gebraucht: ohne Angabe rechnet „Zeitplan generieren" ab heute, mit Angabe ab dem Ausgabedatum. Auf dem Dashboard zeigt die Kachel „Hausarbeit" dann zusätzlich, der wievielte Bearbeitungstag heute ist. Nur der Titel ist Pflicht. „Anlegen und öffnen" speichert die Hausarbeit und öffnet sie gleich — du landest auf ihrer Gliederung, wo die Karte „Erste Schritte" wartet. Den Sachverhalt findest du später auf Gliederung und Notizen wieder (siehe unten). Das Rechtsgebiet wählst du aus einer Liste (Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht, Grundlagenfach) — dieselben Gebiete wie in „Klausuren & Noten"; passt keines, wählst du „Sonstiges" und trägst dein Gebiet selbst ein. Ein Gebiet, das du früher als Freitext eingetragen hast, erscheint automatisch als „Sonstiges" mit deinem Text und bleibt so erhalten.
- Hausarbeit bearbeiten: Über „Bearbeiten" (im „⋯"-Menü einer Hausarbeit) änderst du ihre Angaben.
- Hausarbeit löschen: Über „Löschen" (ebenfalls im „⋯"-Menü) entfernst du eine Hausarbeit — sie wandert dabei in den Papierkorb.
- Hausarbeit öffnen: Über „Öffnen" — oder einen Klick auf den Titel — gelangst du in die Hausarbeit, zuerst auf ihre Gliederung.
Quellenverwaltung
Innerhalb einer geöffneten Hausarbeit verwaltest du ihre Literaturquellen:
- Quelle anlegen: „Neue Quelle" öffnet ein eigenes Formular. Zuerst wählst du die Art (Buch/Monografie, Aufsatz, Entscheidung, Kommentar, Gesetz/Normmaterial, Onlinequelle, Beitrag in Sammelwerk oder Dissertation) — sie bestimmt, welche Felder das Formular zeigt. Danach folgen Titel, Autor:in und die Zitierangaben dieser Art. Felder mit Sternchen braucht das Literaturverzeichnis für einen vollständigen Eintrag; speichern kannst du auch ohne sie, Pflicht ist nur der Titel. Tags (kommagetrennt, z. B. „Zivilrecht, Standardwerk"), Zitierstatus und Notizen liegen im aufklappbaren Abschnitt „Organisation", damit sie die Zitierangaben nicht zerschneiden.
- Vorschau: Unter den Feldern zeigt „So erscheint die Quelle" schon beim Ausfüllen, wie der Eintrag im Literaturverzeichnis und wie der Kurzbeleg in der Fußnote aussehen wird. Ein „[Angabe fehlt: …]" darin zeigt, was noch fehlt — du siehst es also vor dem Speichern und nicht erst in der Liste. Bei Gesetzen und Entscheidungen steht dort stattdessen, dass sie nicht im Literaturverzeichnis erscheinen.
- Strukturierte Zitierfelder: Je nach Art bietet das Formular zusätzliche Felder fürs spätere Zitieren an — z. B. Verlag, Auflage, Erscheinungsjahr und Band bei Büchern und Kommentaren (bei Kommentar und Sammelwerk auch Herausgeber:in), Zeitschriftenkürzel und Erscheinungsjahr bei Aufsätzen, Gericht, Aktenzeichen und Entscheidungsdatum bei Entscheidungen, Gesetz, Paragraph und Fassungsdatum bei Gesetzen sowie URL und Abrufdatum bei Onlinequellen. Fehlen für die gewählte Art wichtige Zitierangaben, zeigt die Quellenliste einen Hinweis „Unvollständig: …" mit den fehlenden Feldern — so siehst du früh, wo fürs Zitieren noch etwas fehlt. Ein zweiter Hinweis „Für Fußnoten empfohlen: …" nennt Angaben, die das Literaturverzeichnis nicht braucht, der Fußnoten-Kurzbeleg aber schon — bei einem Kommentar ist das die Bearbeiter:in.
- Zitiert als: Bei jeder Quellenart kannst du optional eine Kurzform eintragen (z. B. „Grüneberg/Bearbeiter" bei einem Kommentar, „Medicus/Petersen" bei einem Lehrbuch). Das Literaturverzeichnis weist sie am Ende des Eintrags als „(zit.: …)" aus, und der Fußnoten-Kurzbeleg dieser Quelle benutzt dann genau diese Kurzform statt der aus Autor:in und Titel gebildeten. Ohne Eintrag bleibt alles wie bisher.
- Vorhandene Daten abrufen (ISBN): Bei den Quellenarten Buch/Monografie, Kommentar, Beitrag in Sammelwerk und Dissertation kannst du eine ISBN eingeben und über „Vorhandene Daten abrufen" Titel, Autor:in, Verlag, Erscheinungsjahr und Schlagworte (als Tags) automatisch aus dem Katalog der Deutschen Nationalbibliothek übernehmen — die Angaben lassen sich danach noch bearbeiten, bevor du speicherst.
- Quelle bearbeiten oder löschen: „Bearbeiten" steht direkt an der Quelle; Löschen und die PDF-Aktionen liegen im „⋯"-Menü daneben.
- Suchen und filtern: Volltextsuche über Titel/Autor:in/Fundstelle, Filter nach einem einzelnen Tag und nach Zitierstatus — über das Formular oberhalb der Liste. Findet ein Filter nichts, steht dort „Filter zurücksetzen" statt einer Aufforderung, eine neue Quelle anzulegen.
- PDF hochladen: Über „PDF hochladen" im „⋯"-Menü einer Quelle lädst du eine PDF-Datei (max. 20 MB) hoch, z. B. einen eingescannten Aufsatz. „PDF herunterladen" lädt die Datei wieder herunter, „PDF entfernen" löscht nach einer Rückfrage nur die Datei, nicht die Quelle selbst. Ein erneuter Upload ersetzt eine vorhandene Datei.
Damit das Literaturverzeichnis stimmt, lohnen sich drei Kleinigkeiten beim Erfassen:
- Autor:in am besten als „Nachname, Vorname" eintragen. Dann sortiert das Literaturverzeichnis zuverlässig nach dem Nachnamen. Ohne Komma raten wir ihn (der letzte Namensteil, wobei Zusätze wie „von" dazugehören) — das klappt meistens, aber nicht bei jedem Namen.
- Erscheinungsort bei Buch, Kommentar und Dissertation: die klassische juristische Form ist „Ort Jahr", nicht „Verlag Jahr". Trägst du keinen Ort ein, steht im Verzeichnis weiterhin der Verlag, und der Hinweis „Unvollständig" nennt den fehlenden Ort. Pflicht ist er nicht.
- Seitenangabe: Beim Aufsatz heißt das Feld „Anfangsseite" (z. B. 123), beim Beitrag in einem Sammelwerk „Seiten" (z. B. 45–67); bei einer Entscheidung bleibt es die freie „Fundstelle" (z. B. NJW 2020, 123). Beim Aufsatz gehört die Anfangsseite zu den erwarteten Angaben — fehlt sie, zeigt das Verzeichnis an dieser Stelle einen Platzhalter.
Der Zitierstatus einer Quelle ist „noch nicht geprüft", „vorgemerkt" oder „verwendet" — du setzt ihn beim Bearbeiten unter „Organisation". Er hat eine Wirkung: Das Literaturverzeichnis zeigt in der Voreinstellung nur Quellen, die als „verwendet" markiert sind (siehe „Literaturverzeichnis" unten). So kannst du Quellen sammeln und vormerken, ohne dass sie ungewollt in der Abgabe landen.
Mögliche Duplikate
Über den Button „Mögliche Duplikate" in der Quellenverwaltung listet die App Quellenpaare dieser Hausarbeit, die sich stark ähneln — jeweils mit der prozentualen Übereinstimmung. Über „Zusammenführen" öffnest du eine eigene Seite: Du wählst, welche der beiden Quellen bestehen bleibt; alle Angaben, die sich nicht widersprechen, werden automatisch übernommen, und bei tatsächlich unterschiedlichen Angaben wählst du direkt am jeweiligen Feld zwischen den beiden Werten (bearbeiten kannst du vor dem Speichern ohnehin alles). Die andere Quelle wandert nach dem Zusammenführen in den Papierkorb. Hältst du ein Paar für kein Duplikat, blendet „Kein Duplikat" es dauerhaft aus.
Notizen (Wissensorganisation)
Über den Tab „Notizen" sammelst du strukturierte Notizen über alle Quellen dieser Hausarbeit hinweg: Jede Notiz hat eine Kategorie (These, Argument, Beleg, Gegenargument, Beispiel, Sonstiger Gedanke — und für den Streitstand einer Fallhausarbeit: Herrschende Meinung, Andere Ansicht, Rechtsprechung, Eigene Stellungnahme), gehört optional zu einer Quelle und optional zusätzlich zu einem Gliederungspunkt. Eine Notiz ohne Quelle ist ausdrücklich vorgesehen — die Lösungsskizze oder ein eigener Gedanke hat keine Fundstelle und soll nicht behelfsweise an irgendeiner Quelle hängen. Deshalb steht eine neue Notiz zunächst auf „Ohne Quelle"; die Quelle kannst du beim Anlegen wählen und später beim Bearbeiten ändern oder wieder lösen. Über der Liste steht einklappbar der Sachverhalt deiner Fallhausarbeit — dort trägst du ihn ein oder änderst ihn, ohne den Reiter zu verlassen. Die Liste ist bewusst projektweit statt je Quelle angelegt — so siehst du z. B. alle Argumente der ganzen Arbeit auf einen Blick — und lässt sich über Suche, Quelle und Kategorie filtern.
Gliederungs-Editor
Über den Tab „Gliederung" baust du die hierarchische Gliederung deiner Hausarbeit auf (standardmäßig A., I., 1., a), aa) — welche Form gilt, stellst du unter „Nummerierung" ein, siehe unten):
- Sachverhalt: Über der Gliederung steht einklappbar der Sachverhalt deiner Fallhausarbeit. „Sachverhalt eintragen" bzw. „Sachverhalt bearbeiten" öffnet ihn zum Schreiben an Ort und Stelle; derselbe Text steht auch auf dem Reiter „Notizen" bereit.
- Vorlage laden: Für die erste Fallhausarbeit musst du nicht mit einer leeren Gliederung anfangen. Über „Vorlage laden" übernimmst du einen der üblichen Prüfungsaufbauten: Anspruchsprüfung (Zivilrecht), Deliktsaufbau (Strafrecht), Verwaltungsrechtliche Klage oder Grundrechtsprüfung. Der Dialog zeigt die Punkte vorab; hast du schon eine Gliederung, wird die Vorlage angehängt statt sie zu ersetzen. Die Vorlagen sind die Standardaufbauten und ersetzen keine Vorgabe deines Lehrstuhls — sie sind sorgfältig zusammengestellt, aber noch nicht abschließend fachlich geprüft. Danach kannst du jeden Punkt umbenennen, verschieben oder löschen. Das funktioniert auch ohne Konto.
- Punkt anlegen: „Neuer Hauptpunkt" legt einen obersten Gliederungspunkt an; „Unterpunkt hinzufügen" im „⋯"-Menü eines bestehenden Punkts legt einen Punkt eine Ebene darunter an.
- Umsortieren per Pfeil: An jedem Punkt stehen zwei Pfeile, die ihn um eine Stelle nach oben oder unten schieben; „→ Einrücken" und „← Ausrücken" im „⋯"-Menü ändern die Ebene. Das geht auch auf dem Handy und ohne Konto.
- Umstrukturieren per Drag-and-drop: Ziehe einen Punkt auf einen anderen — lässt du oberhalb oder unterhalb der Mitte los, wird er davor bzw. danach auf derselben Ebene eingeordnet; lässt du in der Mitte los, wird er zu einem Unterpunkt des Ziels.
- Bearbeiten/Löschen: Titel und Notizen änderst du über „Bearbeiten" im „⋯"-Menü, dort liegt auch „Löschen". Ein Punkt mit Unterpunkten lässt sich erst löschen, wenn seine Unterpunkte entfernt oder verschoben wurden.
- Quellen verknüpfen: Über „Quellen verknüpfen" im „⋯"-Menü eines Gliederungspunkts wählst du aus, welche Quellen dieser Hausarbeit zu diesem Punkt gehören (nur mit Konto). Fürs Literaturverzeichnis ist das nicht nötig — dort zählt der Zitierstatus, nicht die Verknüpfung.
- Die Nummerierung wird automatisch aus der Position im Baum berechnet — in der eingestellten Form — und bleibt beim Umsortieren immer korrekt.
- Als Word (.docx) exportieren: Lädt die aktuelle Gliederung mit ihrer berechneten Nummerierung als Word-Datei herunter — nur mit Konto verfügbar (siehe „Ohne Konto nutzen").
Nummerierung: Über das Auswahlfeld „Nummerierung" oben stellst du ein, wie die Gliederung nummeriert wird. „Juristisch" ist die Form, die ein Formalia-Merkblatt üblicherweise verlangt: A., dann I., dann 1., dann a), dann aa), dann (1) und (a) — die Buchstabenebenen enden dabei mit einer Klammer, nicht mit einem Punkt. „Klassisch" ist die frühere Form ohne A.-Ebene (I., 1., a., aa.). Die Einstellung gehört zum jeweiligen Projekt, nicht zu deinem Konto: neue Projekte starten mit „Juristisch", bereits angelegte behalten „Klassisch", damit sich in einer laufenden Arbeit nichts ungefragt ändert. Der Word-Export übernimmt die eingestellte Nummerierung automatisch.
Aufgabenliste
Über den Tab „Aufgaben" verwaltest du deine To-dos für Recherche, Schreiben, Überarbeitung und Korrektur:
- Aufgabe anlegen: Titel, Beschreibung, Kategorie, Priorität (niedrig/mittel/hoch) und optional ein Fälligkeitsdatum. Eine Aufgabe mit Fälligkeit erscheint auch im Kalender des Zeitplans.
- Abhaken: Die Checkbox „Erledigt" direkt in der Zeile hakt eine Aufgabe ab — ohne Umweg über den Bearbeiten-Dialog. Aufgaben sind die einzelnen To-dos („Kommentar zu § 823 BGB lesen"); die großen Etappen bis zur Abgabe stehen als Meilensteine im Zeitplan.
- Mit Quelle oder Gliederungspunkt verknüpfen: Beim Anlegen oder Bearbeiten kannst du eine Aufgabe optional einer Quelle und/oder einem Gliederungspunkt dieser Hausarbeit zuordnen.
- Suchen und filtern: Volltextsuche über den Titel und Filter nach Status.
- Bearbeiten/Löschen über die jeweiligen Buttons an der Aufgabe.
Zeitplaner
Über den Tab „Zeitplan" behältst du die Fristen bis zur Abgabe im Blick:
- Zeitplan generieren: „Zeitplan generieren" öffnet einen Dialog, der zuerst nach dem Abgabedatum fragt — steht es schon an der Hausarbeit, ist es vorbelegt; trägst du es hier ein, wird es an der Hausarbeit gespeichert. Der Dialog sagt außerdem, ab wann der Plan rechnet: ab dem Ausgabedatum, wenn du eines eingetragen hast, sonst ab heute. Darunter stehen die Phasen, auf die die verbleibende Zeit verteilt wird — voreingestellt sind Recherche abgeschlossen (40 %), Rohfassung fertig (60 %), Überarbeitung abgeschlossen (85 %) und Korrektur & Formatierung abgeschlossen (100 %, am Abgabetag selbst). Bezeichnungen und Anteile kannst du ändern, Phasen hinzufügen (bis zu acht) oder entfernen und mit „Standard wiederherstellen" zurücksetzen: Eine Seminararbeit über ein Semester braucht andere Proportionen als eine Hausarbeit über vier Wochen. Die Anteile müssen von Phase zu Phase größer werden, und die letzte liegt immer bei 100 % — sie fällt auf den Abgabetag. Deine Aufteilung merkt sich das Projekt, sodass der Dialog beim nächsten Mal damit vorbelegt ist. Ein erneutes Generieren ersetzt nur die automatisch erzeugten Meilensteine — von dir manuell hinzugefügte bleiben erhalten.
- Eigene Meilensteine: Über „Meilenstein hinzufügen" legst du zusätzliche, frei benannte Meilensteine mit eigenem Datum an; über die Checkbox markierst du einen Meilenstein als erledigt.
- Kalenderansicht: Ein Monatskalender zeigt, an welchen Tagen Meilensteine (◆) und fällige Aufgaben (•) liegen — mit „‹"/„›" wechselst du den Monat.
- Erinnerungen: Ein Hinweisblock zeigt alle noch nicht erledigten Meilensteine und Aufgaben mit Fälligkeitsdatum, die in den nächsten 7 Tagen fällig oder bereits überfällig sind — ausschließlich innerhalb der App, es werden keine E-Mails verschickt.
Literaturverzeichnis
Der Tab „Literaturverzeichnis" erzeugt automatisch ein Literaturverzeichnis im klassischen juristischen Fußnotenstil aus den Quellen des Projekts. In der Voreinstellung ist „Nur verwendete Quellen" eingeschaltet: Es erscheinen nur Quellen mit dem Zitierstatus „verwendet", und eine Zeile sagt, wie viele deshalb ausgeblendet sind. Schaltest du den Haken aus, erscheinen alle Quellen des Projekts. Sortiert wird nach Nachname der Autor:in, bei einem Kommentar nach Herausgeber:in. Gesetze und Gerichtsentscheidungen erscheinen bewusst nicht darin — Normmaterial und Rechtsprechung gehören in die Fußnoten, nicht ins Literaturverzeichnis; eine Entscheidung dort aufzuführen, kostet in vielen Hausarbeiten Formalia-Punkte. „Als Word (.docx)" lädt das Verzeichnis als Word-Datei herunter (nur mit Konto, siehe „Ohne Konto nutzen"); unter „Weitere Formate" liegen „Als Text", „Als Markdown" und „Als LaTeX" (.txt, .md, .tex), die auch ohne Konto funktionieren. „Muster ansehen" zeigt dir an einem Beispiel, wie die Einträge formatiert werden.
Ein Kommentar steht dabei unter seiner Herausgeber:in, nicht unter der Bearbeiter:in: Der Eintrag lautet „Herausgeber:in (Hrsg.): Titel, Auflage Jahr" — die Bearbeiter:in gehört ausschließlich in die Fußnote. Weil das Quellenformular je Quelle nur eine Autor:in kennt, legen viele je Bearbeiter:in eine eigene Quelle desselben Kommentars an; im Literaturverzeichnis erscheint der Kommentar trotzdem nur einmal, denn Quellen mit gleicher Herausgeber:in, gleichem Titel und gleicher Auflage werden zu einem Eintrag zusammengefasst. Bei Beiträgen in Sammelwerken passiert das bewusst nicht — dort ist ein Eintrag je Beitrag richtig.
Unterhalb des Literaturverzeichnisses kannst du zusätzlich ein getrenntes Rechtsprechungsverzeichnis einschalten. Es ist bewusst standardmäßig aus: Viele Lehrstühle untersagen ein solches Verzeichnis und wollen Rechtsprechung ausschließlich in den Fußnoten — schalte es also nur ein, wenn dein Merkblatt es ausdrücklich verlangt. Eingeschaltet listet es alle Entscheidungen des Projekts in der Form „Gericht, Entscheidung v. Datum – Aktenzeichen (Fundstelle)", sortiert nach Gericht und innerhalb eines Gerichts nach Entscheidungsdatum, und wandert als zweiter Block hinter dem Literaturverzeichnis in jeden Export (auch in den Word-Export). Fehlt einer Entscheidung noch eine Angabe, steht an dieser Stelle ein Platzhalter wie „[Angabe fehlt: Aktenzeichen]". Die Entscheidungsart wird neutral als „Entscheidung" ausgewiesen, nicht als „Urteil" oder „Beschluss" — passe sie bei Bedarf im heruntergeladenen Dokument selbst an.
Formalia
Über den Tab „Formalia" behältst du zwei Dinge im Blick, die am Ende oft über Punktabzug entscheiden:
- Umfangs-Tracker: Trage über „Bearbeiten" ein optionales Umfangslimit ein — in Seiten oder Zeichen, je nachdem, wie deine Uni es vorgibt — sowie deinen aktuellen Stand. Ein Fortschrittsbalken zeigt das Verhältnis; ist das Limit erreicht oder überschritten, erscheint ein deutlicher Hinweis.
- Formalia-Checkliste: Eine abhakbare Liste typischer Formvorgaben (Randbreite, Zeilenabstand, Schriftart, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Literaturverzeichnis-Format, Fußnoten, Seitenzahlen, Eigenständigkeitserklärung, Abgabeformat). Über „Vorlage laden" wählst du zwischen zwei Vorlagen: „Übungshausarbeit (Fallgutachten)" enthält zusätzlich die Punkte, auf die es nur bei einem Fallgutachten ankommt (Sachverhalt beigefügt; Deckblatt nennt Fall/Übung, Lehrstuhl und Semester; Gutachten beginnt mit einem Obersatz und endet mit einem Ergebnis; Datum und Unterschrift auf der Eigenständigkeitserklärung; Verzeichnisse römisch, Text arabisch paginiert), „Seminararbeit" nur die allgemeinen Formvorgaben. Bereits vorhandene Punkte werden übersprungen, mehrfaches Laden — auch beider Vorlagen — ist also gefahrlos; über „Neuer Punkt" ergänzt du eigene, uni-spezifische Punkte. Die genauen Werte (z. B. „3 cm Rand links") legt deine Uni fest — trage sie im Titel oder in den Notizen des jeweiligen Punkts ein.
Hausarbeiten, Quellen, Notizen, Gliederungspunkte, Aufgaben, Meilensteine und Formalia-Punkte landen beim Löschen im Papierkorb der jeweiligen Liste.
Referendariats-Checkliste
Die Referendariats-Checkliste hilft dir, den organisatorischen Ablauf deines juristischen Referendariats im Blick zu behalten — Anmeldungen, Stationswechsel, Bewerbungen, Prüfungslogistik. Es geht nicht um fachliche Inhalte (keine Stationswissen, keine Prüfungsvorbereitung), sondern ausschließlich um die typischen To-dos, die du abhaken kannst. Anders als bei Hausarbeit gibt es hier nur eine Liste pro Konto — kein Umschalten zwischen mehreren Projekten.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Daten bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: „Vorlage laden" und die Erinnerungen (Benachrichtigungsglocke).
Vorlage laden
Über den Button „Vorlage laden" im Kopfbereich der Seite (jederzeit erreichbar, nicht nur bei leerer Liste) öffnest du den Dialog „Vorlagen auswählen", in dem du eine oder mehrere fest hinterlegte, bewusst Bundesland-neutrale Standard-Vorlagen auswählst und gemeinsam lädst:
- Organisatorischer Ablauf: typische Meilensteine im Referendariat — Zulassung beantragen, Stationswechsel, Wahlstation bewerben, Ladung zur schriftlichen Prüfung prüfen.
- Prüfungsanmeldung & Vorbereitung: frühzeitige und mittelfristige Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung — Termin klären, Hilfsmittel besorgen, E-Examen anmelden.
- Klausurenphase: Organisatorisches unmittelbar vor und während der Klausuren — Nachteilsausgleich, Anreise, Ablauf.
- Mündliche Prüfung & Abschluss: von der Wahlstation bis zum Zeugnis — Zulassung und Ladung zur mündlichen Prüfung, Ergebnis, nächste Schritte danach.
- Stationsalltag: was innerhalb jeder Station ansteht, unabhängig davon, welche gerade läuft — Ausbildungsplan besprechen, AG-Klausurtermine eintragen, Aktenvortrags-AG, Stationszeugnis rechtzeitig anfordern, Urlaub vor der Klausurphase beantragen. Unterhaltsbeihilfe und Nebentätigkeit stehen hier nur als Verweis: ihre Fristen führst du in der Finanz-Checkliste, damit du dieselbe Aufgabe nicht an zwei Stellen abhaken musst.
Jede Vorlage zeigt vor dem Laden, wie viele Einträge sie enthält. Du wählst per Checkbox aus, welche Vorlagen du laden möchtest, und bestätigst mit „Ausgewählte Vorlagen laden" — mehrere Vorlagen lassen sich in einem Schritt oder nacheinander laden. Manche Einträge tragen als Notiz eine grobe zeitliche Orientierung (z. B. „ca. 9-12 Monate vorher"), aber bewusst kein festes Fälligkeitsdatum — Termine hängen zu stark von deinem Bundesland, deinem Prüfungsamt und deinem persönlichen Ablauf ab, um sie zu raten; du trägst dein eigenes Datum ein. Die Vorlagen ersetzen keine offiziellen Vorgaben deines Bundeslandes oder Prüfungsamts — sie sind ein Startpunkt, den du danach frei bearbeiten, ergänzen oder löschen kannst. Erneutes Laden fügt nur Einträge hinzu, die du noch nicht hast; nichts wird verdoppelt — auch Einträge, die gerade im Papierkorb liegen, zählen dabei als vorhanden.
Einträge verwalten
- Eintrag anlegen: Über „Neuer Eintrag" öffnest du ein Formular für Titel, Kategorie (Allgemein, Zivilstation, Strafstation, Verwaltungsstation, Anwaltsstation, Wahlstation, Prüfung, Sonstiges), ein optionales Fälligkeitsdatum, eine optionale Erinnerungsfrist (wie viele Tage vor dem Fälligkeitsdatum du erinnert werden willst — Standard 7 Tage) und Notizen. Nur der Titel ist Pflicht.
- Als erledigt markieren: Über die Checkbox an einem Eintrag markierst du ihn direkt als erledigt bzw. wieder als offen — der Fortschritt oben auf der Seite („X von Y erledigt") aktualisiert sich automatisch.
- Bearbeiten über den jeweiligen Button an einem Eintrag. Ein gelöschter Eintrag wandert in den Papierkorb.
- Filtern: Über die Filterleiste kannst du nach Kategorie und nach Status (offen/erledigt) filtern.
Erinnerungen (Benachrichtigungsglocke)
Das Glockensymbol im Kopfbereich zeigt an, wie viele ungelesene Erinnerungen du hast. Für jeden noch offenen Eintrag mit Fälligkeitsdatum erscheint automatisch eine Erinnerung, sobald er innerhalb der eingestellten Erinnerungsfrist fällig wird ("Bald fällig") bzw. das Fälligkeitsdatum erreicht oder überschritten ist ("Überfällig"). Markierst du den Eintrag als erledigt oder änderst du sein Fälligkeitsdatum, verschwindet die zugehörige Erinnerung automatisch wieder. Über das Glockensymbol öffnest du die Liste und kannst einzelne Erinnerungen oder alle auf einmal als gelesen markieren. Erinnerungen erscheinen ausschließlich innerhalb der App — es werden keine E-Mails oder sonstigen Benachrichtigungen verschickt.
Stationsbewertungen
Stationsbewertungen hilft dir, eine gute Ausbildungsstelle für dein Referendariat zu finden. Referendar:innen legen Ausbildungsstellen (Gerichte, Staatsanwaltschaften, Behörden, Kanzleien) an und bewerten sie anonym anhand mehrerer Kategorien — so bekommst du vor deiner Bewerbung einen realistischen Eindruck, statt raten zu müssen.
Ausbildungsstellen
- Stelle anlegen: Über den Button „Neue Stelle" legst du eine Ausbildungsstelle mit Name der Institution, Stationsart(en), Ort und Bundesland an. Eine Stelle kann mehrere Arten ausbilden — ein Landgericht etwa Zivil- und Strafstation: hak einfach jede zutreffende an, statt dieselbe Institution zweimal anzulegen. Jede angemeldete Person kann eine neue Stelle anlegen. Stationsart und Bundesland sind nicht vorbelegt — du wählst beides bewusst, und was fehlt, wird am jeweiligen Feld gemeldet. Findet die App beim Anlegen eine oder mehrere bereits vorhandene Stellen mit ähnlichem Namen am selben Ort, zeigt sie diese unter „Meintest du eine dieser bereits vorhandenen Stellen?" an — du kannst direkt zu einer davon springen oder über „Trotzdem anlegen" die neue Stelle trotzdem speichern (der Hinweis blockiert das Anlegen nicht, er soll nur doppelte Einträge mit zersplitterten Bewertungen vermeiden helfen). Jeder Vorschlag nennt seine Stationsarten; fehlt der vorhandenen Stelle nur eine der Arten, die du gerade angehakt hast, ergänzt „Stationsart bei dieser Stelle ergänzen" sie dort und springt zur Stelle — statt sie ein zweites Mal anzulegen.
- Stationsart ergänzen: Bildet eine vorhandene Stelle eine weitere Art aus, die dort noch fehlt, ergänzt du sie auf ihrer Detailseite über „Stationsart ergänzen". Das darf jede angemeldete Person — die Art beschreibt die Stelle, nicht deine Meinung. Ergänzen hängt die Art nur an; entfernen kann eine Art nur, wer die Stelle angelegt hat, oder die Administration, und auch dann nur eine Art ohne Bewertungen.
- Stelle melden: Stimmt an einer Stelle etwas nicht — etwa eine falsch ergänzte Stationsart —, meldest du sie über „Stelle melden" auf ihrer Detailseite; die Meldung landet wie jede andere bei der Moderation.
- Stellen filtern und durchsuchen: Auf der Startseite kannst du nach Bundesland und Stationstyp filtern (beides wirkt sofort) und zusätzlich über das Feld „Name oder Ort" frei nach Institutionsname oder Ort suchen — mit „Suchen" oder der Eingabetaste. „Filter zurücksetzen" hebt alles auf. Die am besten bewerteten Stellen stehen zuerst; über der Liste steht, wie viele Stellen es gibt und wie viele davon gerade angezeigt werden, und „Mehr laden" holt die nächsten. Neben den Sternen steht ausgeschrieben, auf wie vielen Bewertungen sie beruhen („3 Bewertungen" oder „Noch keine Bewertung"). Findet die Suche nichts, schlägt die Seite zuerst vor, die Filter zurückzusetzen — damit keine Stelle doppelt angelegt wird, nur weil ein Filter sie verdeckt hat.
- Stelle öffnen: Ein Klick auf eine Stelle zeigt ihre Detailseite mit allen Einzelbewertungen.
Bewerten
Auf der Detailseite einer Stelle kannst du über „Bewertung abgeben" mehrere Kategorien mit je 1 bis 5 Sternen bewerten und optional einen kurzen Erfahrungsbericht schreiben (höchstens 2.000 Zeichen, ein Zähler läuft mit). Unter den Sternen steht, was die Stufen bedeuten — von „sehr schlecht" bis „sehr gut"; fehlt eine Kategorie, wird das direkt an ihr gemeldet. Du kannst pro Stelle (und Stationsart, siehe unten) nur eine Bewertung abgeben; ein erneutes Abgeben ersetzt deine vorherige Bewertung. Deine eigene Bewertung trägt in der Liste den Hinweis „Deine Bewertung"; jede Bewertung zeigt, wann sie abgegeben wurde und — bei Stellen mit mehreren Arten — für welche Stationsart. Über „Bewertung bearbeiten" bzw. „Bewertung löschen" änderst oder entfernst du sie wieder. Löschen ist hier endgültig: für Bewertungen gibt es keinen Papierkorb, die Rückfrage sagt das ausdrücklich — du kannst die Stelle danach aber neu bewerten. Nach dem Speichern, Löschen und Melden bestätigt eine kurze Meldung, dass es geklappt hat.
Bildet eine Stelle mehrere Arten aus, sind ihre Bewertungen nach Art getrennt: Auf der Detailseite wählst du oben die Art und siehst dann deren eigenen Durchschnitt und deren Bewertungen; „Alle Stationsarten" zeigt weiterhin alles zusammen. Du kannst dieselbe Stelle je Art einmal bewerten — wer dort Zivil- und Strafstation gemacht hat, hat zwei verschiedene Erfahrungen. Beim Abgeben fragt das Formular deshalb, für welche Art die Bewertung gilt (nur, wenn die Stelle mehr als eine ausbildet); wechselst du dort die Art, lädt das Formular deine vorhandene Bewertung dieser Art. „Bewertung bearbeiten" und „Bewertung löschen" beziehen sich immer auf die gerade gewählte Art — die Bewertung der anderen Art bleibt unberührt. Bewertungen aus der Zeit vor dieser Änderung zählen zur zuerst genannten Art der Stelle.
Welche Kategorien abgefragt werden, hängt von der Stationsart ab. An jeder Station sind es vier: Ausbildungsqualität, Arbeitsklima, Betreuung durch Ausbilder:in und Lernertrag für die Klausuren. An Anwalts- und Wahlstation kommen zwei weitere hinzu: Zusatzvergütung und Übernahmechance. An Gericht, Staatsanwaltschaft und Behörde werden diese beiden bewusst nicht abgefragt — die Unterhaltsbeihilfe zahlt das Land unabhängig von der Station, und eine Übernahme ist dort keine Eigenschaft der Stelle. Sterne in diesen Feldern wären dort reines Rauschen und würden den Durchschnitt verzerren.
Der angezeigte Durchschnitt einer Stelle mittelt immer nur über die Kategorien, die tatsächlich bewertet wurden — eine Bewertung mit vier Kategorien wird also nicht gegenüber einer mit sechs benachteiligt. Bewertungen, die vor dieser Umstellung abgegeben wurden, behalten ihre alten Werte; erst wenn du eine solche Bewertung erneut speicherst, gilt die neue Regel für sie.
Deine Bewertung ist anonym. Andere Nutzer:innen sehen nie, wer eine Bewertung geschrieben hat — weder auf der Detailseite einer Stelle noch sonst irgendwo in der App. Bitte formuliere deine Bewertung sachlich und wahrheitsgemäß und nenne keine Namen einzelner Ausbilder:innen/Betreuer:innen — beziehe dich stattdessen auf die Institution als Ganzes.
Unter „Meine Bewertungen" siehst du alle deine eigenen Bewertungen an einem Ort und kannst sie von dort aus bearbeiten oder löschen. Eine Bewertung, die gerade automatisch geprüft wird oder von einem Moderator ausgeblendet wurde, ist dort mit einem entsprechenden Hinweis markiert und weiterhin nur für dich sichtbar.
Automatische Vorab-Prüfung
Enthält dein Erfahrungsbericht ein Muster, das auf die Namensnennung einer einzelnen Person hindeutet (z. B. „Herr Mustermann …"), wird die Bewertung beim Speichern kurz zurückgehalten, bevor sie für andere Nutzer:innen sichtbar wird — du siehst dazu direkt im Formular den Hinweis „Deine Bewertung wurde gespeichert. Sie wird kurz geprüft, bevor sie für andere Nutzer sichtbar wird." Für dich selbst bleibt die Bewertung währenddessen unter „Meine Bewertungen" sichtbar. Diese automatische Prüfung ist rein regelbasiert (kein KI-Einsatz) und kann auch harmlose Texte fälschlich zurückhalten — das wird dann bei der manuellen Prüfung korrigiert.
Melden
Findest du eine Bewertung unangemessen, kannst du sie über „Melden" an der jeweiligen Bewertung an die Administration melden — mit einem der folgenden Gründe: Beleidigung, Namensnennung einzelner Personen, Falsche Zuordnung oder Sonstiges. Gemeldete Inhalte werden von einem Administratorkonto geprüft.
Rückmeldung bei Moderation
Wird deine Bewertung von einem Moderator ausgeblendet, bearbeitet oder entfernt, erhältst du eine Benachrichtigung über die Glocke im Header mit dem Grund — wer die Meldung eingereicht hat oder deren Freitext-Kommentar wird dir dabei nie mitgeteilt.
Für Administrator:innen: Meldungen
Über „Meldungen" (nur für Administrator-Konten sichtbar) siehst du alle offenen Meldungen — auch automatisch durch die Vorab-Prüfung erzeugte, erkennbar am Hinweis „Automatisch erkannt" — und kannst jede mit einer von vier Aktionen bearbeiten: Freigeben (Meldung wird verworfen, Inhalt bleibt unverändert — bei einer zurückgehaltenen Bewertung wird sie damit auch veröffentlicht), Ausblenden (Inhalt bleibt gespeichert, ist aber öffentlich nicht mehr sichtbar — über die Sektion „Nicht öffentlich sichtbare Inhalte" jederzeit wieder einblendbar), Bearbeiten (nur bei Bewertungen — der Text wird redigiert, z. B. um Namen zu entfernen, und danach wieder veröffentlicht) oder Endgültig entfernen (der Inhalt wird gelöscht; bei einer Stelle landet sie im Papierkorb, eine Bewertung wird unwiderruflich entfernt). Wird derselbe Inhalt bereits durch eine andere Meldung ausgeblendet/entfernt, werden übrige offene Meldungen dazu automatisch mit-aufgelöst. Eine zurückgehaltene, aber nie bearbeitete Bewertung wird nach einer festgelegten Frist automatisch freigegeben, falls kein Administrator reagiert.
Examensliste
Die Examensliste hilft dir, den organisatorischen Ablauf deiner Vorbereitung auf das erste Staatsexamen im Blick zu behalten — Anmeldefristen, Lernplanung, Klausurenkurs, Prüfungslogistik. Es geht nicht um fachliche Inhalte (kein Prüfungswissen, keine Lerninhalte), sondern ausschließlich um die typischen To-dos, die du abhaken kannst. Es gibt nur eine Liste pro Konto — kein Umschalten zwischen mehreren Projekten. Die Examensliste ist unabhängig von der Referendariats-Checkliste (die sich um die Zeit nach dem Examen dreht) und den übrigen Jurversity-Tools — deine Einträge hier stehen in keiner Verbindung zu Hausarbeiten, Stationsbewertungen oder anderen Listen.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Daten bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: „Vorlage laden" und die Erinnerungen (Benachrichtigungsglocke).
Einträge verwalten
- Eintrag anlegen: Über „Neuer Eintrag" öffnest du ein Formular für Titel, Kategorie (Anmeldung, Lernplanung, Klausurenkurs, Schriftliche Prüfung, Mündliche Prüfung, Sonstiges), ein optionales Fälligkeitsdatum, eine optionale Erinnerungsfrist (wie viele Tage vor dem Fälligkeitsdatum du erinnert werden willst — Standard 7 Tage) und Notizen. Nur der Titel ist Pflicht.
- Als erledigt markieren: Über die Checkbox an einem Eintrag markierst du ihn direkt als erledigt bzw. wieder als offen — der Fortschritt oben auf der Seite („X von Y erledigt") aktualisiert sich automatisch.
- Bearbeiten über den jeweiligen Button an einem Eintrag. Ein gelöschter Eintrag wandert in den Papierkorb.
- Filtern: Über die Filterleiste kannst du nach Kategorie und nach Status (offen/erledigt) filtern.
„Klausurenkurs" und „Schriftliche Prüfung" sind bewusst zwei Kategorien: der Klausurenkurs ist das Übungsformat deiner Universität oder deines Repetitoriums, die schriftliche Prüfung ist die staatliche Prüfung selbst — Hilfsmittel, Klausurtage, Aufsichtsarbeiten, Rücktrittsregeln. Die Vorlagen ordnen diese Punkte seit dem 3. September 2026 der schriftlichen Prüfung zu; Einträge, die du vorher geladen hast, behalten ihre alte Kategorie und können von Hand umgestellt werden.
Vorlage laden
Über „Vorlage laden" (im Kopfbereich oder im leeren Zustand der Liste) füllst du deine Examensliste mit einer vorgefertigten Vorlage: dem allgemeinen, bundeslandneutralen Grundablauf oder der Vorlage deines Bundeslands, die zusätzlich landesspezifische Eckpunkte (zuständiges Prüfungsamt, Anzahl der Aufsichtsarbeiten) enthält. Du gibst dazu deinen angestrebten Prüfungstermin an — entweder als Datum oder über die „Prüfungskampagne" (Frühjahr/Herbst plus Jahr), die daraus einen groben Richtwert setzt (Frühjahr: 1. März, Herbst: 1. September). Maßgeblich ist der erste Klausurtag; den genauen Termin trägst du später nach. Die Fälligkeitsdaten der Einträge werden relativ dazu berechnet (z. B. „12 Monate vorher").
Neben Anmeldung und Prüfungslogistik enthält der Grundablauf auch die Schritte der Lernplanung — Vorbereitungsweg wählen, Lernplan aufstellen, Klausurenkurs anmelden, Lerngruppe finden, Probeexamen einplanen, Wiederholungsphase blocken; wie du lernst, gibt die Vorlage bewusst nicht vor. Hast du die Vorlage schon vor dem 4. September 2026 geladen, ergänzt ein erneutes Laden die neuen Schritte; Vorhandenes wird nicht verdoppelt.
Amtliche Ausschlussfristen bekommen bewusst kein berechnetes Datum. Wann der Zulassungsantrag, die Prüfungsgebühr, der Ortswunsch und ein Antrag auf Nachteilsausgleich fällig sind, setzt dein Prüfungsamt je Kampagne selbst — oft sechs bis acht Monate vor dem Termin und damit früher, als jede Faustformel schätzen würde. Würde das Tool hier rechnen, käme die Erinnerung möglicherweise erst nach Ablauf der echten Frist, und der Prüfungstermin wäre weg. Diese vier Einträge stehen deshalb ohne Datum in der Liste, mit dem Hinweis „Frist eintragen (amtliche Ausschlussfrist)"; über der Liste steht, wie viele davon noch offen sind. Trage das Datum aus dem aktuellen Merkblatt deines Prüfungsamts nach — danach erinnert dich die Glocke wie bei jedem anderen Eintrag. Einträge, deren Termin erst nach der schriftlichen Prüfung feststeht (z. B. die mündliche Prüfung), bekommen bewusst kein automatisches Fälligkeitsdatum, da dieser Termin erst durch die Ladung des Prüfungsamts feststeht. Du kannst mehrere Vorlagen nacheinander laden (z. B. erst die allgemeine, später zusätzlich die deines Bundeslands) — bereits vorhandene Einträge werden dabei nie doppelt angelegt, auch dann nicht, wenn sie gerade im Papierkorb liegen. Wichtig: die Vorlagen sind ein Startpunkt, kein Ersatz für die Prüfungsordnung — bitte gleiche Fristen, Klausuranzahl und sonstige Angaben mit dem aktuellen Merkblatt deines Prüfungsamts ab, da sich Details durch Reformen ändern können.
Wenn dein Prüfungstermin schon nah ist, wären beim Laden manche Einträge sofort überfällig — die Vorlage plant bis zu 15 Monate vorher. Der Dialog rechnet das vorher aus und sagt dir, wie viele der Einträge betroffen wären, sobald du einen Termin eingetragen hast. Du wählst dann, was mit ihnen geschehen soll: Fälligkeit leer lassen (Vorgabe — der Eintrag bleibt offen, erzeugt aber keine Erinnerung), als erledigt markieren (für alles, was ohnehin schon passiert ist) oder trotzdem mit Datum anlegen.
Erinnerungen (Benachrichtigungsglocke)
Das Glockensymbol im Kopfbereich zeigt an, wie viele ungelesene Erinnerungen du hast. Für jeden noch offenen Eintrag mit Fälligkeitsdatum erscheint automatisch eine Erinnerung, sobald er innerhalb der eingestellten Erinnerungsfrist fällig wird ("Bald fällig") bzw. das Fälligkeitsdatum erreicht oder überschritten ist ("Überfällig"). Markierst du den Eintrag als erledigt, löschst oder änderst du sein Fälligkeitsdatum, verschwindet die zugehörige Erinnerung automatisch wieder. Über das Glockensymbol öffnest du die Liste und kannst einzelne Erinnerungen oder alle auf einmal als gelesen markieren. Erinnerungen erscheinen ausschließlich innerhalb der App — es werden keine E-Mails oder sonstigen Benachrichtigungen verschickt.
ToDoListe
Die ToDoListe ist eine flexible Aufgabenverwaltung für dein gesamtes Jurastudium — nicht auf eine bestimmte Hausarbeit oder Phase beschränkt. Du legst beliebig viele Boards mit frei gestaltbaren Spalten an (z. B. "Offen", "In Arbeit", "Fertig" — oder ganz andere Namen, ganz wie du willst) und verschiebst Karten dazwischen. Die Standardansicht eines Boards ist die Listenansicht: Jede Spalte erscheint als eigene Gruppe untereinander, mit ihren Karten als Liste darunter. Über den Ansicht-Umschalter „Liste"/„Board" oben auf dem Board wechselst du jederzeit zur klassischen Ansicht mit Spalten nebeneinander; welche Ansicht du zuletzt gewählt hast, merkt sich dieser Browser. Die ToDoListe ist unabhängig von den anderen Jurversity-Tools — deine Boards, Spalten und Karten stehen in keiner Verbindung zu Hausarbeiten, Prüfungslisten oder anderen Werkzeugen.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Daten bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: die Board-Vorlagen („Neues Board" startet dann direkt mit einem leeren Board) und die Automationsregeln.
Boards verwalten
Auf der Startseite siehst du alle deine Boards. Über „Neues Board" wählst du zunächst, wie du starten möchtest: als „Leeres Board" — es bringt die drei Standardspalten Offen, In Arbeit und Erledigt mit, aber keine Karten (Titel, optionale Beschreibung, optional eine Anzahl Tage, nach der erledigte Karten automatisch archiviert werden sollen) — oder mit einer vorausgefüllten Standard-Vorlage, z. B. einem kompletten Fristenplan fürs Jurastudium vom Studienbeginn bis zum Referendariat oder einer schlankeren Vorlage nur für die Examensvorbereitung. In beiden Fällen öffnet sich das neue Board sofort; danach lässt sich alles wie gewohnt anpassen, umbenennen oder löschen. Ein Klick auf den Titel oder auf „Öffnen" bringt dich zu einem bestehenden Board; „Bearbeiten" und „Löschen" liegen im „⋯"-Menü daneben.
Spalten
Ein leeres Board startet mit den Spalten Offen, In Arbeit und Erledigt (die letzte ist eine Fertig-Spalte) — benenne sie um, lösche sie oder lege über „Neue Spalte" eigene an: Titel, eine Farbe zur optischen Unterscheidung und optional die Markierung „Fertig-Spalte". Eine Karte, die in eine Fertig-Spalte verschoben wird, gilt automatisch als erledigt; verschiebst du sie wieder heraus, wird sie wieder als offen geführt. Spalten sortierst du über die Pfeil-Buttons am Spaltenkopf um: in der Listenansicht mit ↑/↓ nach oben/unten, in der Board-Ansicht mit ←/→ nach links/rechts. Eine Spalte lässt sich nur löschen, solange sie leer ist — enthält sie noch Karten, verschiebe diese zuerst in eine andere Spalte.
Karten
- Anlegen: Über „+ Karte" in einer Spalte öffnest du ein Formular für Titel, Beschreibung, Priorität, ein optionales Fälligkeitsdatum und eine optionale Wiederholung (alle X Tage, eine ganze Zahl von 1 bis 365). „Speichern & weitere anlegen" speichert die Karte und lässt das Formular für die nächste offen — Spalte und Priorität bleiben stehen.
- Verschieben: In der Board-Ansicht am Desktop per Drag-and-drop zwischen und innerhalb von Spalten. In der Listenansicht sowie am Smartphone/Tablet über die Spalten-Auswahl und die ↑/↓-Buttons an jeder Karte — dieselbe Aktion, nur ohne Ziehen.
- Als erledigt markieren: Über die Checkbox an der Karte, unabhängig davon, ob du sie auch in eine Fertig-Spalte verschiebst.
- Archivieren: Erledigte Karten, die du nicht mehr in der aktiven Ansicht sehen willst, kannst du über das „⋯"-Menü der Karte archivieren — sie verschwinden aus der normalen Ansicht, sind aber nicht gelöscht. Hat ein Board eine automatische Archivierungsfrist eingestellt, passiert das automatisch. „Archiv anzeigen" (im Menü „Weitere Board-Aktionen") listet alle archivierten Karten mit ihrer Spalte und dem Archivdatum; „Aus Archiv holen" stellt eine Karte in ihre Spalte zurück. Direkt nach dem Archivieren bietet eine kurze Meldung außerdem „Rückgängig" an.
- Wiederholende Karten: Ist bei einer Karte eine Wiederholung eingestellt, erscheint beim Erledigen automatisch eine neue Karte mit demselben Titel und einem neuen Fälligkeitsdatum in der ersten Nicht-Fertig-Spalte des Boards.
Eine gelöschte Karte wandert in den Papierkorb (Button oben auf dem Board). Auch ein gelöschtes Board landet zunächst im Papierkorb der Boardübersicht.
Automationsregeln
Über „Automationsregeln" auf dem Board legst du Regeln fest, die automatisch angewendet werden, sobald du das Board öffnest oder eine Karte verschiebst:
- Auslöser: entweder "Fälligkeitsdatum erreicht" oder "Karte in eine bestimmte Spalte verschoben".
- Aktion: entweder "in eine Spalte verschieben", "als erledigt markieren" oder "Priorität setzen".
Zum Beispiel: "Wenn eine Karte in die Spalte 'Warten auf Antwort' verschoben wird, setze ihre Priorität auf Hoch." Regeln greifen nur auf diesem einen Board. Eine vorhandene Regel änderst du über „Bearbeiten" (das Formular füllt sich mit ihren Angaben, „Änderungen speichern" übernimmt sie). Brauchst du eine Regel nur vorübergehend nicht, nimm den Haken bei „Regel aktiv" heraus — sie ist dann „Pausiert" und bleibt erhalten. Löschen fragt vorher nach.
Nachhilfe
Jurversity Nachhilfe hilft dir als Nachhilfelehrer:in, deine Jura-Nachhilfeschüler, Termine und Abrechnungen an einem Ort zu organisieren.
Lernende verwalten
Unter "Lernende" legst du jede Person, der du Nachhilfe gibst, einmal an: Name, optional Kontaktdaten (E-Mail/Telefon), ein Fach und ein Stundensatz (auch mit Komma, z. B. 22,50). Der Stundensatz ist der Standardwert für neue Termine — er kann pro Termin trotzdem individuell angepasst werden. Ein Eintrag kann als "inaktiv" markiert werden, statt ihn zu löschen, wenn der Unterricht pausiert; inaktive Lernende stehen bei neuen Terminen nicht mehr zur Auswahl. Im „⋯"-Menü einer Person kommst du direkt zu ihren Terminen, ihren Rechnungen und ihren offenen Posten. Löschen ist hier endgültig — für Lernende gibt es keinen Papierkorb. Termine und Rechnungen bleiben erhalten, und jede Rechnung behält den Namen, den sie beim Anlegen bekommen hat; nur ältere Rechnungen ohne gespeicherten Empfänger und der Kalender zeigen danach „(unbekannt)". Solange dein Abrechnungsprofil noch keinen Absender hat, erinnert dich ein Hinweis oben auf der Seite daran, es zuerst auszufüllen.
Kalender
Unter "Kalender" siehst du alle Termine als Monatsübersicht (auf dem Telefon als Liste). Über "Neuer Termin" legst du einen Einzeltermin für eine lernende Person an. Über "Neue Serie" legst du einen wiederkehrenden Termin an (z. B. "jeden Montag 16 Uhr") — die App erzeugt daraus automatisch die nächsten rund 12 Wochen an konkreten Terminen und verlängert diese beim nächsten Öffnen des Kalenders von selbst weiter, sodass dir nie die Termine ausgehen.
Jeder Termin kann einzeln als "Gehalten" oder "Abgesagt" markiert, bearbeitet (z. B. verschoben) oder gelöscht werden — das Ändern eines einzelnen Termins wirkt sich nie auf die übrige Serie aus; einen Termin zu löschen ist endgültig. Wählst du im Terminformular eine andere lernende Person, übernimmt das Formular deren Stundensatz und zeigt ihn als „Standard von …" an — solange du den Satz nicht selbst geändert hast. Abrechnen lassen sich nur Termine, die als „Gehalten" markiert sind: Stehen vergangene Termine noch auf „Geplant", sagt der Kalender das oben mit ihrer Anzahl und bietet „Alle vergangenen als gehalten markieren" an (mit Rückfrage; einzelne Termine kannst du danach weiterhin ändern oder absagen). Über den Filter „Lernende:r" zeigst du nur die Termine einer Person. Über "Serien verwalten" siehst du alle wiederkehrenden Serien, kannst sie bearbeiten oder über "Serie beenden" die Serie deaktivieren — dabei werden alle noch geplanten zukünftigen Termine ab heute automatisch abgesagt, bereits gehaltene oder abgerechnete Termine bleiben unangetastet.
Abrechnungsprofil
Unter "Abrechnungsprofil" hinterlegst du einmalig deine eigenen Absenderdaten für Rechnungen: Name/Firma, Adresse, deinen Steuerstatus (Kleinunternehmer nach §19 UStG oder Regelbesteuerung — bei Regelbesteuerung ist eine Steuernummer Pflicht) sowie optional deine Bankverbindung. Diese Angaben werden bei jeder neu erzeugten Rechnung automatisch übernommen und lassen sich dort später nicht mehr ändern — fülle das Profil deshalb zuerst aus. Ohne Name / Firma lässt sich keine Rechnung erzeugen. Eine eingetragene IBAN wird vor dem Speichern auf Tippfehler geprüft; ohne IBAN enthält die Rechnung keine Bankverbindung. Das Zahlungsziel gibst du in Tagen an (1 bis 365). Die nächste Rechnungsnummer wird hier ebenfalls angezeigt, aber automatisch vom System vergeben — sie kann nicht manuell verändert werden.
Abrechnung
Unter "Rechnungen" wählst du die Leistungsempfänger:in, den Abrechnungszeitraum und die dafür unfakturierten, bereits als "Gehalten" markierten Termine aus. Mit „Alle auswählen" nimmst du alle Termine des Zeitraums auf einmal; unter der Auswahl steht, wie viele Termine gewählt sind und welche Summe sich ergibt, bevor du die Rechnung erzeugst. Liegen unfakturierte Termine außerhalb des gewählten Zeitraums, sagt der Dialog das und bietet an, den Zeitraum zu erweitern; gibt es gar keine, erklärt er, dass Termine erst im Kalender als „Gehalten" markiert werden müssen, und führt dorthin. Die Rechnung speichert Name und E-Mail der Leistungsempfänger:in so, wie sie beim Erzeugen lauten — änderst oder löschst du die Person später, bleibt die Rechnung, wie sie war. Beim Erzeugen bekommt die Rechnung eine fortlaufende, lückenlose Rechnungsnummer, die sich nie wiederholt und nicht mehr geändert werden kann — eine Rechnung kann daher auch nicht nachträglich bearbeitet oder gelöscht werden. Die Rechnung wird in der App mit Nummer, Zeitraum, den abgerechneten Terminen und der Gesamtsumme angezeigt. Über „PDF herunterladen" erhältst du sie als PDF-Datei, über „Drucken" öffnet sich direkt der Druckdialog deines Browsers. Das Dokument wird ausschließlich auf deinem Gerät aus den gespeicherten Rechnungsdaten erzeugt und enthält deine Absenderdaten, den Namen der Leistungsempfänger:in (eine Postanschrift wird in der App nicht erfasst — ergänze sie bei Bedarf selbst), die abgerechneten Termine, den Betrag sowie je nach Steuerstatus den Hinweis nach § 19 UStG oder die ausgewiesene Umsatzsteuer und deine Bankverbindung. Prüfe den Inhalt vor dem Versand selbst auf Vollständigkeit und Richtigkeit — die App ersetzt keine steuerliche Beratung.
Fehlerhafte Rechnung stornieren: Da eine Rechnung nicht bearbeitet oder gelöscht werden kann, korrigierst du einen Fehler über „Stornieren". Die App legt dafür eine neue Stornorechnung mit eigener, fortlaufender Rechnungsnummer an, die die ursprüngliche Rechnung vollständig neutralisiert (negierte Beträge) — die Original-Rechnung bleibt dabei unverändert erhalten und wird nur als „storniert" gekennzeichnet. Die auf der stornierten Rechnung abgerechneten Termine werden automatisch wieder als unfakturiert geführt und lassen sich erneut abrechnen. Eine Stornorechnung kann selbst nicht noch einmal storniert werden, und eine Rechnung lässt sich nur einmal stornieren.
Zahlungsverfolgung, Mahnwesen und Steuerexport
Eine Rechnung selbst bleibt unveränderlich — Zahlungseingänge und Mahnstufen werden als eigene, ergänzende Einträge zur Rechnung erfasst, nie als Änderung an der Rechnung selbst.
- Zahlung erfassen: Über „Zahlung erfassen" bei einer Rechnung trägst du Betrag (auch mit Komma, z. B. 45,50), Zahlungseingangsdatum, optional Zahlungsart und Bemerkung ein. Über „Zahlungen anzeigen" (im „⋯"-Menü der Rechnung, wo auch „Drucken", die Mahnstufen und „Stornieren" liegen) siehst du die Zahlungshistorie einer Rechnung und kannst einzelne Zahlungen bearbeiten (z. B. einen Tippfehler beim Betrag korrigieren) oder löschen — Löschen fragt nach und lässt sich direkt danach über „Rückgängig" zurücknehmen. Anhand der erfassten Zahlungen zeigt die App pro Rechnung automatisch den Status „Offen", „Teilweise bezahlt", „Vollständig bezahlt" oder „Überzahlt" an.
- Offene Forderungen: Über den Umschalter „Offene Forderungen" auf der Rechnungsseite siehst du nur noch Rechnungen mit offenem Betrag, sortiert nach Fälligkeitsdatum, mit einer Summenzeile über alle offenen Beträge. Das Fälligkeitsdatum ergibt sich aus dem Rechnungsdatum plus deinem im Abrechnungsprofil hinterlegten Zahlungsziel (in Tagen, Standard 14).
- Zahlungsziel auf der Rechnung: Dasselbe Zahlungsziel steht auch auf der Rechnung selbst — im Kopf als eigene Zeile „Fällig am" und im Text als „Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag bis zum … (30 Tage nach Rechnungsdatum)". Stellst du das Zahlungsziel im Abrechnungsprofil um, ändern sich beide automatisch mit; jede bereits erstellte Rechnung behält dabei das Zahlungsziel, das bei ihrer Erstellung galt. Steht das Zahlungsziel auf 0 Tage, heißt es stattdessen „Der Rechnungsbetrag ist ohne Abzug sofort zahlbar." Eine Stornorechnung enthält weder eine Zahlungsaufforderung noch eine Fälligkeit — dort wird ja gutgeschrieben.
- Mahnstufen: Bei einer überfälligen Rechnung kannst du über „Mahnstufen anzeigen" nacheinander eine Zahlungserinnerung, eine 1. Mahnung und eine 2. Mahnung anzeigen lassen — die App erzeugt dazu einen vorformulierten Text. Die App verschickt dabei keine E-Mail automatisch — der Text wird nur zum Ansehen und Kopieren angezeigt, du verschickst ihn selbst über dein eigenes E-Mail-Programm. Vor der Fälligkeit bietet die App keine Mahnstufe an, sondern nennt das Datum, ab dem gemahnt werden kann. Erst ein zweiter, expliziter Klick auf „Als verschickt markieren" trägt die Mahnstufe mit Datum in die Mahnhistorie der Rechnung ein.
- Steuerexport: Über „Steuerexport" (auf der Rechnungsseite verlinkt) lädst du eine CSV-Datei aller in einem gewählten Jahr tatsächlich eingegangenen Zahlungen herunter, als Vorbereitung für deine eigene Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Maßgeblich ist dabei das Zufluss-/Abflussprinzip: eine im Dezember gestellte, aber erst im Januar bezahlte Rechnung erscheint erst im Export des Zahlungsjahres, nicht im Jahr der Rechnungsstellung. Dieser Export ersetzt keine Steuerberatung.
Praktikumsbewertungen
Praktikumsbewertungen hilft dir, eine gute Praktikumsstelle für dein Jurastudium zu finden. Studierende legen Praktikumsstellen (Kanzleien, Gerichte, Behörden, Unternehmen) an und bewerten sie anonym anhand mehrerer Kategorien — so bekommst du vor deiner Bewerbung einen realistischen Eindruck, statt raten zu müssen.
Praktikumsstellen
- Stelle anlegen: Über den Button „Neue Stelle" legst du eine Praktikumsstelle mit Name der Institution, Institutionstyp (Kanzlei, Gericht, Behörde, Unternehmen oder Sonstiges), Ort und Bundesland an. Jede angemeldete Person kann eine neue Stelle anlegen. Findet die App beim Anlegen eine oder mehrere bereits vorhandene Stellen mit ähnlichem Namen am selben Ort, zeigt sie diese unter „Meintest du eine dieser bereits vorhandenen Stellen?" an — du kannst direkt zu einer davon springen oder über „Trotzdem anlegen" die neue Stelle trotzdem speichern (der Hinweis blockiert das Anlegen nicht, er soll nur doppelte Einträge mit zersplitterten Bewertungen vermeiden helfen).
- Rechtsgebiete: Beim Anlegen kannst du angeben, in welchen Rechtsgebieten die Stelle arbeitet (Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht, Arbeitsrecht, Wirtschafts-/Gesellschaftsrecht, Familienrecht, Steuerrecht, Sonstiges) — Mehrfachauswahl. Jede angemeldete Person darf die Rechtsgebiete einer Stelle über „Rechtsgebiete bearbeiten" auf der Detailseite ergänzen oder korrigieren, nicht nur wer sie angelegt hat: das Rechtsgebiet beschreibt die Stelle und ist keine Meinung. Falsche Angaben lassen sich wie jeder andere Inhalt melden.
- Stellen filtern und durchsuchen: Auf der Startseite kannst du nach Bundesland, Institutionstyp und Rechtsgebiet filtern (alle drei wirken sofort) und zusätzlich über das Feld „Name oder Ort" frei nach Institutionsname oder Ort suchen — mit „Suchen" oder der Eingabetaste. „Filter zurücksetzen" hebt alles auf. Die am besten bewerteten Stellen stehen zuerst; über der Liste steht, wie viele Stellen es gibt und wie viele davon gerade angezeigt werden, und „Mehr laden" holt die nächsten. Jede Zeile zeigt bis zu drei Rechtsgebiete der Stelle (weitere als „+n weitere"), sodass du siehst, worauf ein Treffer beruht, und neben den Sternen steht ausgeschrieben, auf wie vielen Bewertungen sie beruhen. Findet die Suche nichts, schlägt die Seite zuerst vor, die Filter zurückzusetzen.
- Stelle öffnen: Ein Klick auf eine Stelle zeigt ihre Detailseite mit allen Einzelbewertungen.
Bewerten
Auf der Detailseite einer Stelle kannst du über „Bewertung abgeben" die Art deines Praktikums (Pflichtpraktikum, freiwilliges Praktikum oder Werkstudententätigkeit — bewusst nicht vorbelegt, du wählst sie selbst) und optional das Jahr angeben, dann drei Kategorien mit je 1 bis 5 Sternen bewerten — Betreuung, Arbeitsatmosphäre und Aufgaben/Verantwortung — und optional einen kurzen Erfahrungsbericht schreiben. Unter den Sternen steht, was die Stufen bedeuten (von „sehr schlecht" bis „sehr gut"); fehlt etwas, wird es am jeweiligen Feld gemeldet. Das Jahr darf nicht in der Zukunft liegen. Jede Bewertung zeigt, wann sie abgegeben wurde; deine eigene trägt den Hinweis „Deine Bewertung".
Vergütung ist eine Ja/Nein-Frage, keine Sterne-Kategorie. Pflichtpraktika sind meist unvergütet; ein Stern dafür zog früher den Durchschnitt einer Stelle nach unten, obwohl das für Pflichtpraktikanten gar kein Auswahlkriterium ist. Du gibst deshalb nur noch an, ob dein Praktikum vergütet war (oder lässt es offen); nur wenn ja, kannst du zusätzlich Sterne vergeben — die zählen bewusst nicht zum Durchschnitt. An der Stelle steht stattdessen „Vergütet: X von Y Bewertungen". Dazu kannst du die Dauer in Wochen angeben, und beim Pflichtpraktikum, ob die Praktikumsbescheinigung problemlos ausgestellt wurde — genau daran hängt dein Schein. Du kannst pro Stelle nur eine Bewertung abgeben; ein erneutes Abgeben ersetzt deine vorherige Bewertung. Über „Bewertung bearbeiten" bzw. „Bewertung löschen" änderst oder entfernst du sie wieder. Löschen ist hier endgültig: für Bewertungen gibt es keinen Papierkorb, die Rückfrage sagt das ausdrücklich — du kannst die Stelle danach aber neu bewerten. Die Dauer gibst du in ganzen Wochen an (1 bis 104).
Deine Bewertung ist anonym. Andere Nutzer:innen sehen nie, wer eine Bewertung geschrieben hat — weder auf der Detailseite einer Stelle noch sonst irgendwo in der App. Bitte formuliere deine Bewertung sachlich und wahrheitsgemäß und nenne keine Namen einzelner Praktikumsbetreuer:innen — beziehe dich stattdessen auf die Institution als Ganzes.
Unter „Meine Bewertungen" siehst du alle deine eigenen Bewertungen an einem Ort und kannst sie von dort aus bearbeiten oder löschen. Eine Bewertung, die gerade automatisch geprüft wird oder von einem Moderator ausgeblendet wurde, ist dort mit einem entsprechenden Hinweis markiert und weiterhin nur für dich sichtbar.
Automatische Vorab-Prüfung
Enthält dein Erfahrungsbericht ein Muster, das auf die Namensnennung einer einzelnen Person hindeutet (z. B. „Herr Mustermann …"), wird die Bewertung beim Speichern kurz zurückgehalten, bevor sie für andere Nutzer:innen sichtbar wird — du siehst dazu direkt im Formular den Hinweis „Deine Bewertung wurde gespeichert. Sie wird kurz geprüft, bevor sie für andere Nutzer sichtbar wird." Für dich selbst bleibt die Bewertung währenddessen unter „Meine Bewertungen" sichtbar. Diese automatische Prüfung ist rein regelbasiert (kein KI-Einsatz) und kann auch harmlose Texte fälschlich zurückhalten — das wird dann bei der manuellen Prüfung korrigiert.
Melden
Findest du eine Bewertung unangemessen, kannst du sie über „Melden" an der jeweiligen Bewertung an die Administration melden — mit einem der folgenden Gründe: Beleidigung, Namensnennung einzelner Personen, Falsche Zuordnung oder Sonstiges. Gemeldete Inhalte werden von einem Administratorkonto geprüft.
Rückmeldung bei Moderation
Wird deine Bewertung von einem Moderator ausgeblendet, bearbeitet oder entfernt, erhältst du eine Benachrichtigung über die Glocke im Header mit dem Grund — wer die Meldung eingereicht hat oder deren Freitext-Kommentar wird dir dabei nie mitgeteilt.
Für Administrator:innen: Meldungen
Über „Meldungen" (nur für Administrator-Konten sichtbar) siehst du alle offenen Meldungen — auch automatisch durch die Vorab-Prüfung erzeugte, erkennbar am Hinweis „Automatisch erkannt" — und kannst jede mit einer von vier Aktionen bearbeiten: Freigeben (Meldung wird verworfen, Inhalt bleibt unverändert — bei einer zurückgehaltenen Bewertung wird sie damit auch veröffentlicht), Ausblenden (Inhalt bleibt gespeichert, ist aber öffentlich nicht mehr sichtbar — über die Sektion „Nicht öffentlich sichtbare Inhalte" jederzeit wieder einblendbar), Bearbeiten (nur bei Bewertungen — der Text wird redigiert, z. B. um Namen zu entfernen, und danach wieder veröffentlicht) oder Endgültig entfernen (der Inhalt wird gelöscht; bei einer Stelle landet sie im Papierkorb, eine Bewertung wird unwiderruflich entfernt). Wird derselbe Inhalt bereits durch eine andere Meldung ausgeblendet/entfernt, werden übrige offene Meldungen dazu automatisch mit-aufgelöst. Eine zurückgehaltene, aber nie bearbeitete Bewertung wird nach einer festgelegten Frist automatisch freigegeben, falls kein Administrator reagiert.
E-Mail-Formulierungstrainer
Der E-Mail-Formulierungstrainer hilft dir, typische E-Mails aus Studium, Bewerbung und Referendariat zu üben und dazu KI-gestütztes Feedback zu Ton, Aufbau und Formulierung zu bekommen — bevor du die E-Mail tatsächlich verschickst. Anders als die übrigen Jurversity-Tools verwaltet dieses Werkzeug nicht nur deine eigenen Daten, sondern erzeugt beim Üben aktiv Inhalte über eine KI (Anthropics Claude) — es geht dabei ausschließlich um Formulierung/Schreibkompetenz, nicht um juristisches Fachwissen.
Für diesen Trainer ist ein kostenloses Konto nötig — jede KI-gestützte Übung hier ist ein echter, kostenpflichtiger Aufruf der KI-API von Anthropic, weshalb sie nicht mehr ohne Anmeldung nutzbar ist. Pro Konto stehen dir 2 kostenlose Übungen im Monat zur Verfügung; wie viele davon dir noch zustehen, siehst du direkt auf der Übersichtsseite — und, sobald du „Neue Übung" öffnest, gleich im ersten Schritt, bevor du etwas schreibst. Sind sie aufgebraucht, kannst du entweder bis zum nächsten Monat warten oder uns über den Feedback-Button ansprechen — dann finden wir gemeinsam eine Lösung.
Ohne Anmeldung siehst du trotzdem zuerst eine Startseite, die das Tool erklärt und sagt, was dich erwartet (ein Konto und 2 kostenlose Runden je Monat) — mit „Anmelden, um zu starten". Du landest also nicht unvermittelt auf der Anmeldeseite, und nach der Anmeldung kommst du direkt zurück ins Tool.
Übung starten
Über „Neue Übung" wählst du zunächst einen Anwendungsfall (Hochschule, Bewerbung, Referendariat, Netzwerken oder Beschwerde/Widerspruch) und einen Übungsmodus:
- Freier Entwurf: Du schreibst direkt eine komplette E-Mail (Betreff und Text) und bekommst danach Feedback.
- Szenario-Training: Die KI erzeugt zuerst eine kurze, realistische Ausgangssituation (z. B. eine knapp zusammengefasste eingehende Nachricht), auf die du antwortest. Erst danach bewertet die KI deine Antwort im Kontext dieser Situation.
Feedback
Nach dem Absenden erhältst du strukturiertes Feedback: Stärken, Schwächen, konkrete Formulierungsvorschläge und — sofern vorhanden — eine überarbeitete Fassung deiner E-Mail zum Vergleich, die du mit „In Zwischenablage kopieren" übernehmen kannst. Das Feedback steht zuerst, dein eigener Entwurf lässt sich darunter aufklappen. Eine einmal bewertete Übung selbst lässt sich nicht mehr nachträglich bearbeiten. Über „Überarbeitete Fassung einreichen" kannst du aber direkt aus dem Feedback heraus eine zweite, verbesserte Fassung derselben E-Mail erneut zur Bewertung einreichen — die Schaltfläche sagt dazu, dass das eine weitere KI-Übung deines Monatskontingents verbraucht. Die Überarbeitung erscheint als eigener, neuer Eintrag im Verlauf (erkennbar als „Überarbeitung"); du kannst jederzeit auch stattdessen eine ganz neue Übung starten. Das Fenster der Übung schließt sich nur über seine eigenen Schaltflächen, nicht versehentlich per Escape oder Klick daneben.
Verlauf und Papierkorb
Alle bisherigen Übungen bleiben in deinem Konto gespeichert und erscheinen in der Liste — über „Feedback ansehen" rufst du das Ergebnis einer früheren Übung erneut auf. Eine gelöschte Übung wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden.
Wichtiger Hinweis
Gib in deinen Entwürfen bitte keine echten personenbezogenen Daten Dritter an (z. B. echte Namen von Kommiliton:innen, Dozierenden oder Kolleg:innen) — nutze bei Bedarf frei erfundene Namen. Deine Entwürfe werden zur Erstellung des Feedbacks an die KI-API von Anthropic übermittelt (siehe Datenschutzerklärung).
Bevor diese Übermittlung bei dir zum ersten Mal tatsächlich stattfindet, musst du einen entsprechenden Hinweis einmalig aktiv bestätigen ("Verstanden"). Direkt im Formular zeigt dir außerdem ein unverbindlicher Hinweis an, wenn dein Text möglicherweise eine echte E-Mail-Adresse, ein echtes Aktenzeichen oder einen echten Namen enthält — er blockiert nichts und ersetzt nicht das eigene Prüfen. Direkt unter dem Feedback kannst du die Übung außerdem sofort per Klick löschen, ohne erst in den Verlauf wechseln zu müssen.
Klausurtempo
Klausurtempo ist dein Tipp- und Schreibfitness-Training für die E-Klausur. Es übt genau die Dinge, die im digitalen Examen am meisten Zeit kosten: Sonderzeichen wie `§`/`§§`, vollständige Normketten, Gutachtenstil-Sätze am Stück, Tenor- und Urteilsformeln für die Assessorklausur und die Tastenkombinationen, mit denen du im Textverarbeitungsprogramm der Prüfungssoftware korrigierst, navigierst und markierst.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Trainings-Sessions bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Alle fünf Trainingsmodule — auch die Shortcuts-Übungen — und die Diagnose stehen dir ohne Konto offen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: die Schwachstellen-Auswertung auf der Seite „Fortschritt" (der WPM-Verlauf dort funktioniert auch als Gast), die Datenschutzstufe und „Alle Daten zurücksetzen" — beides betrifft nur Daten auf dem Server, die es ohne Konto gar nicht gibt.
Trainingsmodule
Beim „Training starten" wählst du eines von fünf Modulen:
- Sonderzeichen: `§`, `§§`, Umlaute, Gedankenstriche und Anführungszeichen — die Zeichen, die den Schreibfluss am häufigsten unterbrechen.
- Zitierketten: vollständige Normketten aus allen drei Kernrechtsgebieten (Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht) flüssig tippen, nicht nur einzelne Zeichen.
- Gutachtenstil: ganze Gutachtenstil-Sätze aus allen drei Rechtsgebieten im Wechsel.
- Urteilsstil: Tenor, Rubrum und Entscheidungsgründe in der Form, in der sie in der Assessorklausur immer wiederkehren — „Der Beklagte wird verurteilt, …", „Die Kosten des Rechtsstreits trägt …", „Die zulässige Klage ist begründet."
- Shortcuts: Tastenkombinationen zum Korrigieren, Navigieren, Markieren und Ausschneiden/Einfügen — zunächst eine Nachschlagetabelle für dein System (Windows oder Mac), danach Übungen, die erst weitergehen, wenn du tatsächlich die richtige Tastenkombination gedrückt hast.
Zitierketten und Gutachtenstil mischen Items aus allen drei Rechtsgebieten; der Urteilsstil übt zivilrechtliche Urteilsformeln. Items, bei denen du bisher häufiger Fehler gemacht hast, kommen etwas öfter dran.
Beim Tippen: Du tippst den angezeigten Text; Rückschritt ist möglich, weiter geht es automatisch, und „Zurück zum vorherigen Item" holt den letzten Text noch einmal. Auf dem Handy öffnet ein Tipp auf den Text die Tastatur. Esc bricht die Übung ab, und alle Schaltflächen sind mit der Tabulatortaste erreichbar — das Tippfeld hält den Fokus nicht mehr fest. Korrigierte Tippfehler zählen als Fehler, weil in der E-Klausur jede Korrektur Zeit kostet; die Seite sagt das ausdrücklich. Am Ende stehen WPM (netto), Fehlerquote und Anschläge sowie die Texte, bei denen es am schlechtesten lief (oder, fehlerfrei, bei denen du am langsamsten warst). Von dort geht es mit „Gleiches Modul nochmal" oder „Anderes Modul" direkt weiter. Bei den Shortcuts-Übungen steht kein WPM-Wert — dort wird nicht getippt.
Einstellungen und Datenschutzstufe
Unter „Einstellungen" legst du fest, wie genau dein Tippverhalten ausgewertet wird: nur das Endergebnis einer Session, ein aggregiertes Profil deiner Schwachstellen (Standard), oder ein vollständiges Rohdaten-Log jedes einzelnen Tastenanschlags. Du musst dich dafür nicht vorab entscheiden — ohne Zutun gilt das aggregierte Profil. Du erreichst die Seite über den Link „Einstellungen zur Auswertung" unter der Modulauswahl und über den Button „Einstellungen" im Verlauf.
Nur die Shortcuts-Übungen brauchen das volle Rohdaten-Log, weil dort einzelne Tastenkombinationen erkannt werden müssen. Danach wird auch erst gefragt: Beim Start der Shortcuts erscheint ein Hinweis, was dabei aufgezeichnet wird; bestätigst du ihn, wird deine Stufe dauerhaft auf „Volles Rohdaten-Log" gesetzt. Du kannst sie jederzeit unter „Einstellungen" wieder ändern — eine Änderung wirkt sich nur auf künftige Sessions aus. Ohne Konto wird nichts auf dem Server ausgewertet; die Stufe gilt dann erst nach der Anmeldung, und die Shortcuts-Übungen stehen dir trotzdem offen.
Diagnose
Ein kurzer Test (drei Items je Modul) gibt dir eine erste Einschätzung deines Tipp-Profils und empfiehlt dir das Modul, das dir am meisten bringen dürfte. Eine Einstiegsseite erklärt vorher, was dich erwartet und wie lange es etwa dauert; die Zeit läuft erst ab deinem ersten Tastendruck, nicht schon beim Öffnen der Seite. Das Ergebnis bleibt in diesem Browser; die Diagnose selbst zählt nicht als Trainings-Session. Von der Ergebnisseite startest du mit „Empfohlenes Training starten" gleich das empfohlene Modul.
Fortschritt
Die Fortschrittsseite zeigt deinen WPM-Verlauf über die letzten Sessions sowie die Zeichen bzw. Bausteine, bei denen du noch am meisten Übung brauchst. WPM (netto) heißt: Wörter pro Minute abzüglich der Fehler. Bei den Schwachstellen steht die Wiederholungsstufe (1 bis 5) — sie kommt aus dem Leitner-System: je höher die Stufe, desto besser sitzt der Baustein und desto seltener kommt er dran.
Den WPM-Verlauf siehst du auch ohne Konto, berechnet aus den Sessions in diesem Browser. Nur die Schwachstellen-Auswertung braucht ein Konto — sie entsteht auf dem Server aus deinen Tippdaten; als Gast steht an dieser Stelle ein entsprechender Hinweis.
Shortcut-Übungen zählen zu deinen Sessions, gehen aber nicht in den WPM-Schnitt der Übersicht ein — dort wird nicht getippt, ein Wert daraus würde den Schnitt nur verfälschen.
Verlauf, Papierkorb und Zurücksetzen
Jede abgeschlossene Session erscheint im Verlauf. Gelöschte Sessions wandern in den Papierkorb und lassen sich von dort wiederherstellen. Über „Alle Daten zurücksetzen" — auf der Seite „Einstellungen" — kannst du außerdem sämtliche Klausurtempo-Daten (Sessions, Statistiken, Datenschutzstufe) unwiderruflich löschen, ohne dein Konto selbst zu löschen.
Klausur-Timer
Über den Button „Klausur-Timer" übst du die Zeiteinteilung für die 5-Stunden-(E-)Klausur mit einem Phasen-Countdown: Gib die Gesamtdauer in Minuten ein und passe bei Bedarf die vier vorgeschlagenen Phasen (Sachverhalt erfassen, Lösungsskizze, Ausformulieren, Durchsicht) mit ihrem prozentualen Anteil an — die Anteile müssen zusammen 100 % ergeben. Nach „Timer starten" siehst du die aktuelle Phase, die verbleibende Zeit in dieser Phase und insgesamt, sowie eine Fortschrittsübersicht aller Phasen. Beim Wechsel in die nächste Phase — und wenn die Zeit insgesamt abgelaufen ist — erscheint ein Hinweis oben im Bildschirm. Über „Pause"/„Fortsetzen" hältst du den Timer an bzw. setzt ihn fort, über „Zurücksetzen" kehrst du — nach einer Rückfrage — zur Konfiguration zurück. Der Klausur-Timer merkt sich deine Einstellung (Gesamtdauer und Phasenaufteilung) in diesem Browser, damit du sie nicht bei jedem Durchlauf neu einträgst. Ein laufender Durchlauf übersteht außerdem das Neuladen oder Schließen der Seite: sein Startzeitpunkt liegt ebenfalls in diesem Browser, bis du den Timer zurücksetzt oder er abgelaufen ist — fünf Stunden gehen also nicht durch einen versehentlichen Klick verloren. Einen Verlauf abgeschlossener Durchläufe speichert er weiterhin nicht, weder lokal noch auf dem Server. Er funktioniert identisch mit und ohne Konto; ohne Konto entfernt „Browserdaten dieser App löschen" auch die gemerkte Einstellung.
Bürosoftware-Training
Bürosoftware-Training hilft dir, praxisnahe Word-, Excel- und Outlook-Kenntnisse zu üben, die im juristischen Arbeitsalltag (Schriftsätze, Fristenkontrolle, Kanzlei-Mailorganisation) tatsächlich gebraucht werden. Es geht dabei ausschließlich um den Umgang mit der Software, nicht um juristische Inhalte.
Die Word-Übungen sind gleichzeitig das Handwerkszeug für Hausarbeit und Schwerpunkt-Studienarbeit: Fußnoten, Formatvorlagen, mehrstufige Gliederung, automatisches Inhaltsverzeichnis — und Seitenzahlen mit Abschnittswechsel, also Verzeichnisse römisch und Textteil arabisch ab 1. Wenn du gerade eine Arbeit schreibst, lohnt sich der Word-Bereich also auch weit vor dem Referendariat.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Übungsversuche bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen; die automatische Datei-Prüfung selbst funktioniert auch ohne Konto. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Word- und Excel-Übungen
Zu jeder Übung findest du eine Aufgabenstellung und die Kriterien, die geprüft werden. Bearbeite die Aufgabe in deiner eigenen Word- bzw. Excel-Installation und lade das fertige Ergebnis als `.docx`- bzw. `.xlsx`-Datei hoch — die Prüfung läuft automatisch und zeigt dir sofort, welche Kriterien erfüllt sind. Deine hochgeladene Datei wird dabei nur für die Prüfung selbst verwendet und nicht dauerhaft gespeichert. Die Word-Übungen decken die Funktionen ab, die im Referendariat und in Kanzleien Alltag sind: Formatvorlagen, automatische Gliederung mit mehreren Ebenen, Fußnoten, automatische Inhaltsverzeichnisse, den Änderungsmodus (Änderungen nachverfolgen) und das Einfügen von Kommentaren an einer Textstelle.
Zu jeder dieser Übungen gibt es zusätzlich eine aufklappbare, standardmäßig zugeklappte Einsteiger-Anleitung „So geht's – Schritt für Schritt (für Einsteiger)" mit den genauen Klickpfaden (z. B. „Verweise → Fußnote einfügen") für Microsoft 365 Desktop — praktisch, wenn du die jeweilige Funktion noch nie benutzt hast. Menübeschriftungen können sich je nach Office-Version leicht unterscheiden. Die Übersichtsseite erklärt außerdem in einer Karte oben, wie eine Übung grundsätzlich funktioniert.
Ergebnis und Weitermachen: Bei jedem nicht erfüllten Kriterium steht, woran es lag bzw. wo du nachsehen kannst — nicht nur ein Kreuz. Erlaubt ist eine Datei mit höchstens 10 MB im passenden Format; eine falsche oder zu große Datei wird schon vor dem Hochladen abgelehnt. Nach der Prüfung führen „Nächste Übung", „Nochmal üben" und „Zurück zum Katalog" weiter. Im Katalog trägt jede Übung ihre Art („Datei-Prüfung" oder „Selbstbestätigung") und deinen Stand: „Noch nicht versucht", „Teilweise erfüllt", „Bestanden" oder „Selbst bestätigt".
Übungen ohne Datei-Upload (Selbstbestätigung)
Manche Aufgaben lassen sich nicht anhand einer einzelnen hochgeladenen Datei automatisch prüfen — bei Outlook-Aufgaben (z. B. Ordnerregeln, Wiedervorlagen, das Einrichten einer E-Mail-Signatur), weil es dafür keine Ergebnisdatei gibt, und beim Dokumentvergleich in Word, weil dabei zwei Dokumentversionen zusammen betrachtet werden. Für diese Übungen bekommst du stattdessen eine Anleitung „So geht's – Schritt für Schritt" zum Vergleich und bestätigst selbst, wenn du die Übung erledigt hast. Das Ergebnis sagt dann ausdrücklich, dass du es selbst bestätigt hast — es sieht nicht aus wie eine bestandene automatische Prüfung —, und du kannst die Übung jederzeit „Nochmal bestätigen".
Verlauf und Papierkorb
Jeder Übungsversuch erscheint im Verlauf mit Ergebnis und erfüllten Kriterien. Ein gelöschter Versuch wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden.
Englisch-Training
Englisch-Training hilft dir, die wichtigsten juristischen Vokabeln und Redewendungen auf Englisch zu lernen und zu üben — von allgemeinen Rechtsbegriffen über Vertragsrecht, Gerichtsverfahren und Strafrecht bis hin zu Redewendungen für Korrespondenz und feste, formelhafte Wendungen.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Quiz-/Lückentext-Runden und Karteneinschätzungen bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Glossar
Im Glossar findest du alle Vokabeln und Redewendungen als durchsuchbare Übersicht — mit deutscher Übersetzung und Beispielsätzen. Über die Suche und den Kategorie-Filter findest du schnell, was du suchst.
Karteikarten
Karteikarten zeigen dir zunächst den englischen Begriff (die Kategorie steht oben rechts auf der Karte); ein Klick auf die Karte dreht sie um — oben bleibt der abgefragte Begriff stehen, darunter folgen, durch einen Strich getrennt, die Übersetzung und die Beispielsätze. Du kannst dich auf eine Kategorie beschränken oder durch alle Vokabeln blättern; die Reihenfolge wird bei jedem Aufruf neu gemischt. Über die Auswahl „Richtung" legst du fest, welche Seite zuerst gezeigt wird: „Englisch → Deutsch" (Standard), „Deutsch → Englisch" oder „Gemischt (zufällig pro Karte)" — bei „Gemischt" wird für jede gezogene Karte einmal zufällig entschieden, ein Umdrehen ändert die Richtung nicht mehr.
Unter jeder Karte schätzt du mit vier Smileys selbst ein, wie gut du sie beherrschst: „Kann ich noch nicht", „Geht so", „Kann ich gut" oder „Kann ich perfekt". Ein erneuter Klick auf den gewählten Smiley nimmt die Einschätzung wieder zurück. Diese Einschätzung wird pro Karte in deinem Konto gespeichert (ohne Anmeldung nur in diesem Browser, siehe „Ohne Konto nutzen") und über den Filter „Wie gut kann ich die Karte?" kannst du dir gezielt nur die Karten vornehmen, die du noch nicht kannst — oder die noch nicht eingeschätzten. Der Filter zeigt dabei an, wie viele Karten in jeder Stufe liegen.
Eine Runde hat ein Ende: Oben steht „Karte x von y", und nach der letzten Karte — oder über „Runde beenden" — siehst du, wie viele Karten du durchgesehen und wie viele du nicht bewertet hast. Von dort geht es mit „Nochmal alle", mit „Nur „Kann ich noch nicht" und „Geht so"" oder zurück zu den Filtern weiter. Mit der Tastatur geht es schneller: Leertaste dreht die Karte um, 1–4 bewertet, ←/→ blättert. Der Schalter „Nach dem Bewerten automatisch weiter" springt nach einer Bewertung zur nächsten Karte; diese Einstellung merkt sich der Browser.
Quiz
Im Quiz wählst du eine Kategorie, die Anzahl der Fragen und über die Auswahl „Richtung", ob auf Englisch oder auf Deutsch gefragt wird — „Englisch → Deutsch" (Standard), „Deutsch → Englisch" oder „Gemischt (zufällig)", wobei bei „Gemischt" die Richtung wie bisher pro Frage zufällig gewürfelt wird. Zu jeder Frage bekommst du vier Antwortmöglichkeiten und siehst direkt, ob deine Antwort richtig war — als Text („Richtig!" bzw. „Falsch — richtig wäre: …"), nicht nur an der Farbe. Mit 1–4 antwortest du per Tastatur, Enter geht zur nächsten Frage. Am Ende siehst du dein Ergebnis und darunter jede falsch beantwortete Frage mit deiner Antwort und der richtigen Lösung; „Falsche nochmal üben" startet eine Runde mit genau diesen Fragen, „Nochmal" wiederholt dieselben Einstellungen, „Einstellungen ändern" führt zurück zur Auswahl. Das Ergebnis wird automatisch, zusammen mit der gewählten Richtung, in deinem Verlauf gespeichert.
Lückentext
Beim Lückentext wählst du ebenfalls Kategorie und Anzahl. Du bekommst jeweils einen englischen Beispielsatz, in dem der gesuchte Begriff durch eine Lücke ersetzt ist, sowie die deutsche Übersetzung als Hinweis, und tippst das fehlende Wort ein. Groß-/Kleinschreibung und Satzzeichen am Ende spielen keine Rolle. Enter prüft die Antwort und führt danach zur nächsten Lücke; ein leeres Feld wird nicht als falsch gewertet, sondern bittet um ein Wort — weißt du es nicht, wählst du „Weiß ich nicht". Nach jeder Lücke siehst du sofort, ob deine Eingabe stimmt (und wenn nicht, die richtige Lösung); am Ende gibt es wie beim Quiz die Gesamtauswertung mit allen Fehlern, und die Runde wird im Verlauf gespeichert. Nur Vokabeln, deren Beispielsatz den Begriff wörtlich enthält, kommen als Lücke vor — die Anzahl verfügbarer Sätze wird dir vorher angezeigt.
Verlauf und Papierkorb
Jede abgeschlossene Quiz- oder Lückentext-Runde erscheint im Verlauf mit Kategorie, Übungsart, Ergebnis und Zeitpunkt. Ein gelöschter Eintrag wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden.
Tipp: Englischunterricht gesucht?
Direkt unter der Beschreibung auf der Übersichtsseite steht die eingeklappte Zeile „Tipp: Englischunterricht gesucht?" — ein Klick darauf klappt einen Hinweis für Studierende und Referendare aus, die über die App hinaus echten Englischunterricht suchen: Sie können sich bei „Super ESL Stars" von Oliver melden — über das verlinkte Instagram-Profil (öffnet in einem neuen Tab) oder per E-Mail an supereslstars@gmail.com. Wir arbeiten nicht mit Super ESL Stars zusammen und erhalten keine Vergünstigungen oder Provisionen für Vermittlungen — das ist lediglich ein unverbindlicher Tipp.
Datenschutz- und IT-Sicherheitstrainer
Datenschutz- und IT-Sicherheitstrainer hilft dir, Datenschutzrecht und IT-Sicherheit für den Kanzleialltag zu üben — von den DSGVO-Grundlagen der Mandatsbearbeitung über die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht, Auftragsverarbeitung, IT-Sicherheit im Alltag und das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) bis zu Meldepflichten bei Datenpannen und technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs). Das Tool begleitet dich vom Referendariat bis zur eigenen Kanzlei.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine beantworteten Versuche bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Wichtiger Hinweis: Dieses Tool ersetzt keine individuelle Rechts- oder Datenschutzberatung. Die Inhalte sind sorgfältig recherchiert, aber noch nicht abschließend fachlich geprüft — das Datum der letzten Prüfung steht bei jedem Thema.
Themen und Grundlagenmodule
Jedes der sieben Themen hat ein kurzes Grundlagenmodul, das die wichtigsten Punkte erklärt, bevor du übst — jederzeit erreichbar, kein Pflicht-Gate.
Wissens-Check und Praxisszenario
Zu jedem Thema gibt es Übungen in zwei Formen: ein Wissens-Check stellt eine direkte Frage mit mehreren Antwortoptionen, ein Praxisszenario beschreibt eine realistische Situation aus dem Kanzleialltag. Nach „Prüfen" siehst du sofort, ob die Antwort richtig war, samt Begründung — und bei einer falschen Antwort ist die richtige Option markiert, neben deiner eigenen. Eine beantwortete Übung bleibt beim nächsten Besuch so stehen (mit dem Datum deiner Antwort), und „Nochmal üben" setzt sie zurück; du kannst eine Übung beliebig oft wiederholen. Der Fortschritt eines Themas zählt jede Übung einmal („Thema abgeschlossen: 6/8") — Wiederholungen zählen nicht mehrfach.
Verlauf und Papierkorb
Jeder beantwortete Versuch erscheint im Verlauf mit Thema, Ergebnis und Zeitpunkt. Ein gelöschter Versuch wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden.
Mandantengespräch-Trainer
Der Mandantengespräch-Trainer hilft dir, aktives Zuhören zu üben: Mandantinnen und Mandanten erzählen in der Praxis selten strukturiert — wichtige Fakten stecken oft in einem sprunghaften, von Emotionen und Nebensächlichem durchsetzten Vortrag. Hier chattest du mit einem KI-gespielten Mandanten, der genau das simuliert, und trainierst, per gezielter Rückfragen einen präzisen Sachverhalt herauszufiltern.
Für diesen Trainer ist ein kostenloses Konto nötig — jede Übung hier ist ein echter, kostenpflichtiger Aufruf der KI-API von Anthropic (jeder Chat-Turn und die abschließende Bewertung), weshalb sie nicht mehr ohne Anmeldung nutzbar ist. Pro Konto stehen dir 2 kostenlose Übungen im Monat zur Verfügung; wie viele davon dir noch zustehen, siehst du direkt auf der Übersichtsseite — und, sobald du „Neue Übung" öffnest, gleich im ersten Schritt, bevor du etwas schreibst. Sind sie aufgebraucht, kannst du entweder bis zum nächsten Monat warten oder uns über den Feedback-Button ansprechen — dann finden wir gemeinsam eine Lösung.
Ohne Anmeldung siehst du zuerst eine Startseite, die das Tool erklärt und sagt, was dich erwartet (ein Konto und 2 kostenlose Runden je Monat) — mit „Anmelden, um zu starten".
Übung starten
Wähle eine Kategorie (z. B. Mietrecht, Arbeitsrecht) und klicke auf „Gespräch beginnen" — die KI schildert daraufhin chaotisch ihr Anliegen.
Im Gespräch nachfragen
Stelle im Chat gezielte Rückfragen (Enter sendet). Die KI bleibt bewusst in ihrer Rolle: Auf präzise Fragen antwortet sie konkret, auf vage Fragen wieder ausschweifend. Du hast je Runde bis zu neun Rückfragen; über dem Eingabefeld steht, bei welcher du bist („Frage 4 von 9"). Ist das Limit erreicht, lässt sich nichts mehr senden, und die Seite fordert dich auf, jetzt den Sachverhalt festzuhalten — du kannst das aber auch jederzeit vorher tun. Kommt einmal keine Antwort zustande, steht deine Frage wieder im Eingabefeld, statt unbeantwortet im Verlauf zu bleiben. Das Fenster der Übung schließt sich nur über seine eigenen Schaltflächen — ein versehentliches Escape oder ein Klick daneben beendet kein halbfertiges Gespräch mehr.
Sprachein- und -ausgabe
Statt zu tippen, kannst du deine Rückfrage auch sprechen: Aktiviere „Spracheingabe (Mikrofon)" oberhalb des Chats, klicke im Gespräch auf „Sprechen" und sprich deine Frage — der erkannte Text erscheint live im Eingabefeld und lässt sich vor dem Senden noch von Hand korrigieren. Mit „Antworten vorlesen" lässt du dir die Antworten des KI-Mandanten zusätzlich laut vorlesen. Beide Funktionen sind standardmäßig ausgeschaltet, unabhängig voneinander zuschaltbar und nutzen ausschließlich die Spracherkennung/-ausgabe deines Browsers (Web Speech API) — es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Es gibt keine Browser-Schnittstelle, die Spracherkennung garantiert rein lokal durchführt — in Chrome und Edge wird deine gesprochene Rückfrage dafür an einen Cloud-Dienst des jeweiligen Browser-Herstellers übermittelt, in Safari teils lokal, teils ebenfalls über einen Cloud-Dienst (siehe Diktier-Training für dieselbe technische Einordnung). Bitte sprich deshalb auch hier keine echten Mandanten- oder Personendaten Dritter. Beide Funktionen sind nur verfügbar, wenn dein Browser sie unterstützt — sonst bleiben die entsprechenden Bedienelemente ausgeblendet.
Sachverhalt festhalten
Über „Sachverhalt festhalten" trägst du strukturiert ein, was du herausgefunden hast: die beteiligten Parteien, den chronologischen Sachverhalt inklusive wichtiger Daten/Fristen, das Anliegen des Mandanten, Beweismittel sowie noch offene Punkte.
Feedback verstehen
Nach dem Absenden bewertet die KI, wie vollständig und präzise dein Sachverhalt ist, wie gut deine Rückfragen im Gespräch waren, und gibt dir konkrete Tipps für die nächste Übung. Vergangene Übungen findest du in der Historie inklusive des kompletten Gesprächsverlaufs.
Wichtiger Hinweis
Der Mandant ist vollständig fiktiv — die Übung ersetzt keine Rechtsberatung. Gib trotzdem keine echten personenbezogenen Daten Dritter ein. Dein Gesprächsverlauf und deine Angaben werden zur Erstellung der Mandanten-Antworten und des Feedbacks an die KI-API von Anthropic (Claude) übermittelt (siehe Datenschutzerklärung).
Bevor diese Übermittlung bei dir zum ersten Mal tatsächlich stattfindet, musst du einen entsprechenden Hinweis einmalig aktiv bestätigen ("Verstanden"). Beim Festhalten des Sachverhalts zeigt dir außerdem ein unverbindlicher Hinweis an, wenn dein Text möglicherweise eine echte E-Mail-Adresse, ein echtes Aktenzeichen oder einen echten Namen enthält — er blockiert nichts und ersetzt nicht das eigene Prüfen. Direkt unter dem Feedback kannst du die Übung außerdem sofort per Klick löschen, ohne erst in den Verlauf wechseln zu müssen.
Terminbuchung
Mit der Terminbuchung kannst du selbst Termine anbieten (z. B. Sprechstunden, Beratungsgespräche, Lerngruppentreffen) — Interessierte buchen sich dann selbst einen freien Slot, ganz ohne eigenes Jurversity-Konto: entweder über deinen Link oder über die Startseite des Tools, die alle freigeschalteten Anbieter:innen auflistet. Nur wer Termine anbietet, braucht ein Konto; buchende Personen melden sich nie an. Terminbuchung ist unabhängig von Nachhilfe — sie eignet sich für jede Rolle, die Termine anbietet, nicht nur für Nachhilfelehrer.
Als Anbieter freigeschaltet werden
Bevor du eigene Termine anbieten kannst, muss dein Konto vom Hauptadministrator freigeschaltet werden. Die Startseite der Terminbuchung führt dich als angemeldete Person in vier Schritten dorthin und zeigt, was schon erledigt ist („Einrichtung: 2 von 4 erledigt"): Profil anlegen, Zeitfenster festlegen, Terminart anlegen, Freischaltung beantragen. Die Freischaltung beantragst du auf der Profilseite über „Freischaltung beantragen" — erst, wenn die drei Schritte davor stehen: ein gespeichertes Profil mit Anzeigename und Adresse, mindestens ein wöchentliches Zeitfenster und mindestens eine sichtbare Terminart. Fehlt etwas, nennt die Seite es und verlinkt den passenden Schritt. So ist deine Seite im Moment der Freischaltung auch wirklich buchbar. Bis zur Freischaltung ist deine öffentliche Buchungsseite für niemanden erreichbar. Zwischen Profil, Verfügbarkeit, Terminarten und Buchungen wechselst du über die Reiter oben auf jeder Anbieterseite; eine „Kurze Einführung" auf der Startseite erklärt den Ablauf.
Oben auf der Profilseite siehst du jederzeit, woran du bist: „Noch nicht freigeschaltet" (du hast noch nichts beantragt), „Freischaltung beantragt" mit dem Datum deines Antrags, „Freigeschaltet" mit der Adresse deiner Buchungsseite, „Abgelehnt" — dann steht dort auch die Begründung, falls eine angegeben wurde — oder „Freischaltung entzogen" mit Datum und gegebenenfalls Begründung, wenn eine bestehende Freischaltung wieder zurückgenommen wurde. Nach einem Entzug ist deine Buchungsseite nicht mehr öffentlich erreichbar; bereits gebuchte Termine und die Verwaltungslinks der buchenden Personen bleiben aber bestehen. Sobald entschieden wurde, bekommst du eine Benachrichtigung in der Glocke und eine E-Mail. Nach einer Ablehnung oder einem Entzug kannst du dein Profil anpassen und über „Erneut beantragen" einen neuen Antrag stellen. Ein zweiter Klick auf „Freischaltung beantragen" ändert nichts: Dein ursprüngliches Antragsdatum bleibt stehen, damit du deinen Platz in der Reihenfolge behältst.
Anbieterprofil einrichten
Im Reiter „Profil" legst du die Adresse deiner Seite fest — sie bestimmt die Adresse deiner öffentlichen Buchungsseite (app.jurversity.de/terminbuchung/dein-name) und muss über alle Anbieter hinweg einmalig sein. Sie wird aus deinem Anzeigenamen vorgeschlagen, eine Vorschau zeigt die vollständige Adresse, und die Seite sagt gleich, ob sie noch frei ist. Dazu kommen dein Anzeigename, eine optionale kurze Beschreibung, deine Zeitzone (deine Zeitfenster gelten in dieser Zeitzone; Buchende sehen die Zeiten in ihrer eigenen) sowie Puffer vor/nach einem Termin, ein Mindestvorlauf (wie kurzfristig noch gebucht werden darf), ein Buchungshorizont (wie weit im Voraus buchbar ist), eine Stornofrist (wie kurzfristig eine buchende Person einen Termin über ihren eigenen Link noch kostenlos stornieren oder umbuchen darf — 0 Stunden bedeutet keine Frist) und optional ein Limit für Buchungen pro Tag. Sobald das Profil gespeichert ist, stehen dort „Link kopieren" und „Vorschau öffnen" für deine Buchungsseite.
Verfügbarkeit festlegen
Unter „Verfügbarkeit" trägst du deine wiederkehrenden wöchentlichen Zeitfenster ein (z. B. „Montags 9–12 Uhr"). In einer Eingabe kannst du mehrere Wochentage auf einmal wählen — „Montag bis Freitag" hakt die fünf Werktage an —, und ein bestehendes Zeitfenster lässt sich bearbeiten, statt es zu löschen und neu anzulegen. Mehrere Zeitfenster am selben Tag sind einfach mehrere Einträge. Für einzelne Tage hinterlegst du Ausnahmen: entweder einen kompletten Sperrtag oder ein gesperrtes Zeitfenster. Eine Ausnahme kann auch einen Zeitraum umfassen (erster und letzter Tag, z. B. ein Urlaub; höchstens 92 Tage) — sie erscheint dann als ein Eintrag und lässt sich als Ganzes löschen. Oben auf der Seite steht, in welcher Zeitzone deine Uhrzeiten gelten. Zeitfenster und Ausnahmen haben keinen Papierkorb; die Rückfrage vor dem Löschen sagt das.
Termintypen verwalten
Eine Terminart beschreibt, was man bei dir buchen kann, z. B. „15-Minuten-Sprechstunde". Beim Anlegen bestimmst du Name und Dauer; die Adresse der Terminart wird aus dem Namen vorgeschlagen, und eine Vorschau zeigt den vollständigen Link. Unter „Weitere Einstellungen" liegen die Beschreibung, ein Ort-/Meeting-Hinweis (z. B. ein Zoom-Link oder eine Raumnummer), ob die Terminart auf deiner öffentlichen Seite gelistet oder „geheim" (nur über Direktlink buchbar) ist, ob eine Buchung sofort bestätigt wird oder erst deine manuelle Bestätigung braucht, und optional eine Teilnehmerzahl für Gruppentermine (höchstens 100). Unter „Eigene Formularfelder" legst du fest, was eine buchende Person beim Buchen zusätzlich ausfüllt (z. B. „Anliegen"). In der Liste steht bei jeder Terminart ihr Link mit „Link kopieren"; „Vorschau öffnen" liegt im „⋯"-Menü. Eine gelöschte Terminart wandert in den Papierkorb.
Buchungen verwalten
Im Reiter „Buchungen" siehst du alle deine Buchungen — kommende, vergangene und auf Bestätigung wartende. Jede Buchung zeigt Name, E-Mail, Terminart, Zeit und die Antworten auf deine eigenen Formularfelder. Termine, die eine Bestätigung brauchen, bestätigst du hier; über „Stornieren" sagst du einen Termin ab und kannst einen Grund angeben, den die buchende Person in ihrer E-Mail liest. Eine gelöschte Buchung wandert in den Papierkorb.
So bucht jemand bei dir einen Termin
Über deinen Link — oder über die Startseite der Terminbuchung, auf der alle freigeschalteten Anbieter:innen mit Namen und Kurzbeschreibung aufgelistet sind — gelangt die buchende Person auf deine öffentliche Profilseite und wählt eine Terminart. Die Terminauswahl öffnet sich am nächsten Tag, an dem etwas frei ist, statt auf einem leeren heutigen Tag; mit „‹"/„›" blättert man tageweise, und „Zum nächsten freien Tag" springt weiter. Zeitzonen werden automatisch erkannt, lassen sich aber manuell korrigieren, und die Seite sagt, in welcher Zeitzone die Uhrzeiten stehen. Danach trägt die Person Name, E-Mail-Adresse sowie die von dir festgelegten Formularfelder ein; was fehlt, wird am jeweiligen Feld gemeldet, und ein Pflicht-Häkchen muss wirklich gesetzt sein. Ein Häkchen zur Einwilligung in die Datenspeicherung ist Pflicht. Die Bestätigungsseite nennt Anbieter:in, Terminart, Dauer, Zeit und Ort/Zugang und bietet „In den Kalender eintragen (.ics)". Nach der Buchung erhält die buchende Person eine Bestätigungs-E-Mail mit Kalenderanhang und einem persönlichen Link, über den sie den Termin selbst umbuchen oder stornieren kann — ganz ohne eigenes Konto. Beim Umbuchen wählt sie den neuen Termin aus denselben freien Uhrzeiten wie beim Buchen; der bisherige Termin bleibt bestehen, bis der neue bestätigt ist. Ist bei der Terminart ein Ort-/Zugang-Hinweis hinterlegt, erscheint er automatisch im Text dieser Mail. Vor dem Termin verschickt Jurversity automatisch eine Erinnerungs-E-Mail — sowohl an die buchende Person als auch an dich. Über eine neue Buchung sowie über eine Stornierung oder Umbuchung durch die buchende Person wirst du zusätzlich zur Glocken-Benachrichtigung auch per E-Mail informiert; nach Ablauf der Stornofrist (siehe oben) kann die buchende Person nicht mehr selbst stornieren oder umbuchen und wird auf eine direkte Rücksprache mit dir verwiesen.
Prompt-Trainer
Der Prompt-Trainer hilft dir, KI-Tools wie ChatGPT oder Claude klar, kontextreich und sicherheitsbewusst zu nutzen — an jura-nahen Übungsaufgaben (Recherche, Gliederungs-Sparring, Aktenbearbeitung im Referendariat, Examensvorbereitung), mit strukturiertem Feedback. Wie der E-Mail-Formulierungstrainer erzeugt dieses Werkzeug beim Üben aktiv Inhalte über eine KI (Anthropics Claude) — bewertet wird dabei ausschließlich deine Prompt-Technik, nie die rechtliche Richtigkeit einer im Rahmen der Übung erzeugten Antwort.
Für die KI-bewerteten Übungen (alle außer „Kalibrierung" und „Wann nutze ich KI (nicht)?") ist ein kostenloses Konto nötig — dein Prompt wird dafür an die KI-API von Anthropic übermittelt, ein echter, kostenpflichtiger Aufruf. Pro Konto stehen dir dafür 2 kostenlose Übungen im Monat zur Verfügung; wie viele davon dir noch zustehen, siehst du schon während der Auswahl, bevor du deinen Prompt schreibst. Sind sie aufgebraucht, kannst du entweder bis zum nächsten Monat warten oder uns über den Feedback-Button ansprechen — dann finden wir gemeinsam eine Lösung. „Kalibrierung" und „Wann nutze ich KI (nicht)?" rufen nie die KI auf, zählen deshalb nicht gegen dein Kontingent und laufen auch nicht in eine Begrenzung, die für KI-Aufrufe gedacht ist: Ein kompletter Quiz-Durchlauf ist jederzeit möglich. Beide bleiben auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben) — deine Antworten bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser. Wählst du ohne Anmeldung eine KI-bewertete Kategorie, führt dich die Seite zur Anmeldung, nennt dort den Grund und bringt dich danach mit deiner Auswahl zurück.
Grundlagen
Über „Grundlagen" erreichst du jederzeit eine eigene Seite mit einem kurzen, festen Lernmaterial zu vier Themen: wie ein guter Prompt aufgebaut ist, wie ein Sprachmodell im Kern funktioniert und warum es sich täuschen kann (Halluzinationen), Datenschutz und Verschwiegenheitspflicht bei Mandanten-/Aktendaten, und wofür KI-Tools in diesem Berufsfeld tatsächlich gut geeignet sind.
Übung starten
Über „Neue Übung" gelangst du auf eine eigene Übungsseite (keine Popups mehr, sodass auch längeres Feedback vollständig lesbar ist) und wählst zunächst eine Kategorie:
- Recherche & Zusammenfassung, Gliederungs- & Argumentations-Sparring, Aktenbearbeitung im Referendariat, Datenschutzbewusstes Prompten und Examensvorbereitung: Du wählst eine konkrete Aufgabe aus dem Katalog, schreibst dazu deinen eigenen Prompt und wählst einen Übungsmodus — Nur Kritik (dein Prompt wird bewertet, aber nicht ausgeführt) oder Ausführen + Kritik (du siehst zusätzlich eine simulierte, KI-generierte Antwort auf deinen Prompt). Nach dem Feedback kannst du über „Nächste Aufgabe" mit der nächsten Aufgabe derselben Kategorie weitermachen; die Schaltfläche nennt dabei, wie viele kostenlose Runden du in diesem Monat noch hast („Nächste Aufgabe – noch 1 frei"), denn jede weitere Aufgabe verbraucht eine.
Die Kategorie Examensvorbereitung deckt die drei Wege ab, auf denen KI beim Lernen fürs Examen am häufigsten benutzt wird — einen Übungsfall erzeugen lassen, eine Definition abfragen, die eigene Klausurlösung gegenlesen lassen. Genau dort sind erfundene Definitionen, Schemata und Fundstellen am gefährlichsten, weil sie sich in gelerntes Wissen einschleichen; die Aufgaben üben deshalb Prompts, die Fundstellen und Gegenmeinungen verlangen und eingrenzen, was die KI überhaupt beurteilen soll.
- Kalibrierung: Ein Quiz mit mehreren Fragen nacheinander — zu jeder kuratierten Beispielantwort auf eine juristische Fragestellung schätzt du vor der Auflösung selbst ein, wie sicher du dir ihrer Korrektheit bist. Direkt danach erfährst du, ob die Antwort tatsächlich korrekt war oder gezielt eingebaute Fehler enthielt, und ob deine Einschätzung treffsicher war; am Ende des Quiz siehst du eine Auswertung über alle Fragen.
- Wann nutze ich KI (nicht)?: Ebenfalls ein Quiz mit mehreren Situationen nacheinander (z. B. „während einer Klausur nachschlagen") — du entscheidest dich jeweils für nutzen/nicht nutzen/eingeschränkt nutzen, begründest kurz und bekommst die Auflösung sofort; auch hier gibt es am Ende die Gesamtauswertung. Beide Quiz-Kategorien werden regelbasiert ausgewertet, ohne KI-Aufruf.
In beiden Quiz ist keine Antwort vorausgewählt — du triffst jede Einschätzung selbst. Lässt sich der Aufgabenkatalog einmal nicht laden, sagt die Seite das und bietet „Erneut versuchen" an, statt bei „Wird geladen" stehenzubleiben. Jede beantwortete Quizfrage und jedes Prompt-Feedback wird als eigener Eintrag in deinem Verlauf gespeichert.
Simulierte Antworten sind klar gekennzeichnet
Eine simulierte Antwort im Modus „Ausführen + Kritik" trägt immer eine deutlich sichtbare Kennzeichnung als Trainingsbeispiel, das absichtlich Fehler enthalten kann — sie ist keine echte Rechercheergebnis-Quelle.
Wichtiger Hinweis
Gib in deinen Prompts bitte keine echten personenbezogenen Daten Dritter oder aus echten Akten an (z. B. echte Namen, Aktenzeichen oder Fallumstände) — nutze bei Bedarf frei erfundene Angaben. Bei den Modi „Nur Kritik" und „Ausführen + Kritik" werden deine Prompts zur Erstellung des Feedbacks an die KI-API von Anthropic übermittelt (siehe Datenschutzerklärung); bei „Kalibrierung" und „Wann nutze ich KI (nicht)?" findet kein KI-Aufruf statt.
Bevor diese Übermittlung bei dir zum ersten Mal tatsächlich stattfindet, musst du einen entsprechenden Hinweis einmalig aktiv bestätigen ("Verstanden"). Direkt unter dem Prompt-Feld zeigt dir außerdem ein unverbindlicher Hinweis an, wenn dein Text möglicherweise eine echte E-Mail-Adresse, ein echtes Aktenzeichen oder einen echten Namen enthält — er blockiert nichts und ersetzt nicht das eigene Prüfen. Bei der Kategorie „Datenschutzbewusstes Prompten" erscheint dieser Hinweis absichtlich erst nach der Bewertung deines Prompts, nicht schon beim Schreiben, damit er das eigentliche Übungsziel (Erkennen sensibler Daten) nicht vorwegnimmt.
Verlauf und Papierkorb
Alle bisherigen Übungen bleiben in deinem Konto gespeichert und erscheinen in der Liste — über „Ansehen" öffnest du das Ergebnis einer früheren Übung auf einer eigenen Seite. Eine gelöschte Übung wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden. Direkt unter dem Ergebnis (frisch nach dem Absenden oder beim erneuten Ansehen) kannst du eine Übung außerdem sofort per Klick löschen, ohne erst in den Verlauf wechseln zu müssen.
Datenbank-Recherche-Training
Das Datenbank-Recherche-Training hilft dir, den souveränen Umgang mit juristischen Datenbanken wie beck-online, juris und Wolters Kluwer Online zu üben — gezielte Suche, sinnvolle Filterkombinationen und das Verfolgen von Zitierketten von einer Norm zur passenden Kommentierung oder Rechtsprechung. Geübt wird in einer eigenen, neutralen Sandbox mit einem kleinen, selbst verfassten Beispielkatalog — das Tool ist kein offizielles Angebot von und steht in keiner Kooperation mit C.H.BECK, juris GmbH oder Wolters Kluwer.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Übungsversuche bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
So funktioniert eine Übung
Jede Übung nennt dir ein Dokument, das du in der Übungs-Datenbank finden sollst — z. B. eine bestimmte Norm oder ein Urteil. Die Übungsseite zeigt oben deine Aufgabe mit einer kurzen Schritt-für-Schritt-Anleitung für die jeweilige Übungsart, links das Suchfeld und die Filter (Dokumenttyp, Gerichtsbarkeit als Auswahlliste, Zeitraum), rechts die Trefferliste. Die Trefferliste ist zunächst leer — wie in einer echten Datenbank erscheinen Treffer erst, wenn du einen Suchbegriff eingibst oder einen Filter setzt; „Suche und Filter zurücksetzen" leert sie wieder. Über „Öffnen" öffnest du ein Dokument aus der Trefferliste; das geöffnete Dokument wird mit seinem Inhalt und seinen Querverweisen („Zitiert"/„Wird zitiert von") angezeigt. Solange kein Dokument geöffnet ist, weist dich die Seite darauf hin — erst dann kannst du über „Antwort abgeben" prüfen lassen, ob das geöffnete Dokument das gesuchte ist und ob du den Weg dorthin wie in der Aufgabe beschrieben genommen hast. Bei einer falschen Antwort sagt dir die Seite, woran es lag: ob das Dokument nicht das gesuchte ist, oder ob du das richtige Dokument auf einem anderen Weg erreicht hast, als die Übung verlangt (ohne Suchbegriff, ohne die genannten Filter oder nicht über eine durchgehende Kette von Querverweisen). Du kannst es sofort erneut versuchen; bei einer Zitierkette zeigt die Seite deinen bisherigen Weg, und „Weg neu beginnen" setzt ihn auf das Startdokument zurück. Nach einer richtigen Lösung führt „Nächste Übung" weiter.
Neu im Umgang mit juristischen Datenbanken? Auf der Startseite des Tools klappst du unter der Karte „So funktioniert eine Übung" den Block „Begriffe kurz erklärt" auf — dort steht in je einem Satz, was Kommentar bzw. Kommentierung, Gerichtsbarkeit, Zitierkette bzw. Querverweis und Dokumenttyp bedeuten.
Rechtsgebiete
Der Beispielkatalog deckt drei Blöcke ab: BGB Allgemeiner Teil, Strafrecht Besonderer Teil und Verwaltungsrecht Allgemeiner Teil. Über die Chips oberhalb der Übungsliste blendest du einen einzelnen Block ein oder siehst alle zusammen. Tippst du ein Aktenzeichen in das Suchfeld (etwa „Az. Übung-StR-1/26“), sucht die Übungs-Datenbank nur in der Fundstelle statt im ganzen Text — genauso, wie du in einer echten Datenbank gezielt nach einer Entscheidung suchst.
Übungsarten
- Gezielte Suche: Du bekommst eine Aufgabenstellung (z. B. „Finde die Norm, die die Geschäftsunfähigkeit regelt") und musst im Suchfeld die richtigen Suchbegriffe eingeben, um das Zieldokument zu finden.
- Filter kombinieren: Du grenzt eine Trefferliste über Filter ein (Dokumenttyp, Gerichtsbarkeit, Zeitraum), um gezielt das gesuchte Dokument zu finden.
- Zitierkette verfolgen: Ausgehend von einer Norm klickst du dich über die im Dokument angezeigten „Zitiert"-/„Wird zitiert von"-Querverweise bis zum gesuchten Zieldokument durch — z. B. von einer Norm über eine Kommentierung bis zur passenden Gerichtsentscheidung.
Wichtiger Hinweis
Alle Dokumente in der Übungsumgebung sind fiktiv oder stark vereinfacht und selbst verfasst — sie ersetzen keine echte Recherche in einer der genannten Datenbanken. Trainiert werden die übertragbaren Grundprinzipien (Suchoperatoren, Filterlogik, Zitierketten-Navigation), nicht die Bedienung einer bestimmten Oberfläche.
Verlauf und Papierkorb
Alle bisherigen Übungsversuche bleiben in deinem Konto gespeichert und erscheinen in der Verlaufsliste. Ein gelöschter Versuch wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden.
Budget-Planer
Der Budget-Planer gibt dir eine Monatsübersicht über deine wiederkehrenden und einmaligen Einnahmen und Ausgaben — mit Saldo und einem Ausblick auf die nächsten Monate. Der Budget-Planer ersetzt keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung — er ist ein reines Organisationswerkzeug zur eigenen Übersicht über bereits bekannte Einnahmen und Ausgaben, keine Empfehlung zu Ausgabenverhalten, Anlage, Steuer oder Förderanträgen. Er ist unabhängig von der Finanz-Checkliste (die nur Fristen/Anträge abhakt, ohne Beträge) und von allen anderen Jurversity-Tools.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Posten bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: „Vorlage laden" und die Nachhilfe-Übernahme (siehe unten).
Posten anlegen
Über „Neuer Eintrag" legst du einen Posten an: Typ (Einnahme oder Ausgabe), eine dazu passende Kategorie (bei Einnahmen z. B. BAföG, Nebenjob, Nachhilfe, Kindergeld, Unterhalt der Eltern, Stipendium, Studienkredit; bei Ausgaben Miete, Semesterbeitrag, Versicherung, Krankenversicherung, Rundfunkbeitrag, Mobilität, Lernmittel, Telefon und Internet, Lebenshaltung, Sonstiges — Pflicht und bewusst nicht vorbelegt, damit kein Posten unbemerkt unter der ersten Kategorie landet), eine Bezeichnung, den Betrag (das Feld startet leer; auch mit Komma, z. B. 349,50) und die Wiederholung: Einmalig (Vorgabe — der Posten zählt nur in dem gewählten Monat), Monatlich bis … (er zählt in jedem Monat vom Start- bis zum letzten Monat) oder Monatlich, unbegrenzt (er zählt ab dem Startmonat in jedem Monat, auch im Ausblick). Unter der Auswahl steht jeweils, was sie bewirkt. Ein Semesterbeitrag ist also „einmalig", die Miete „monatlich, unbegrenzt"; endet dein BAföG-Bezug, stellst du auf „Monatlich bis …" und trägst den letzten Monat ein — der Posten bleibt in der Rückschau vollständig sichtbar, muss also nicht gelöscht werden. Dazu kommt optional eine Phase (Studium/Referendariat, rein zur Filterung — sie blendet nichts aus). „Speichern & weitere anlegen" speichert den Posten und lässt das Formular für den nächsten offen; Typ, Kategorie, Wiederholung und Monat bleiben stehen.
Monatsübersicht und Ausblick
Die Übersichtsseite zeigt den aktuell ausgewählten Monat (über die Pfeile neben dem Monatsnamen blätterst du vor und zurück, „Aktueller Monat" springt zurück zu heute) mit allen in diesem Monat aktiven Einnahmen und Ausgaben sowie dem Saldo. Ausgaben stehen mit Minuszeichen da, damit sie sich von Einnahmen nicht nur durch die Überschrift unterscheiden. Darunter siehst du einen Ausblick auf die nächsten 6 Monate — dieser zeigt ausschließlich, was sich aus deinen bereits erfassten Posten ergibt, keine Prognose oder Hochrechnung. Ein befristeter Posten verschwindet dort korrekt aus der Rechnung, sobald sein letzter Monat erreicht ist. Die Liste aller Posten darunter lässt sich nach Typ und Phase filtern und nach „Neueste zuerst", „Höchster Betrag zuerst" oder „Bezeichnung A–Z" sortieren; an jedem Posten steht, wie er sich wiederholt („einmalig, März 2026", „monatlich ab …", „monatlich, … bis …").
Vorlage laden
Über „Vorlage laden" füllst du deine Liste mit einem typischen Studien- oder Referendariatsbudget (übliche Einnahmen- und Ausgabenposten für die jeweilige Phase). Die Vorlage liefert dabei nur die Struktur (Kategorie, Bezeichnung, Phase) — keine Beträge: Jeder übernommene Posten startet mit 0 € und muss von dir selbst ausgefüllt werden, da ein vorgeschlagener Betrag einer Finanzaussage gleichkäme. Mehrfaches Laden derselben Vorlage legt bereits vorhandene Posten nicht doppelt an.
Nachhilfe-Einnahmen übernehmen
Nutzt du auch Jurversity Nachhilfe, kannst du beim Anlegen eines Einnahme-Postens der Kategorie „Nachhilfe" über den Button „Nachhilfe-Einnahmen übernehmen" die Summe deiner in diesem Monat gestellten Nachhilfe-Rechnungen als Vorschlag in das Betragsfeld übernehmen. Der übernommene Betrag ist danach ein ganz normaler, unabhängig editierbarer Posten — eine spätere Änderung in Nachhilfe wirkt sich nicht rückwirkend auf den bereits übernommenen Posten aus. Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn du angemeldet bist und Nachhilfe nutzt.
Diktier-Training
Diktier-Training hilft dir, das Diktieren für den Kanzleialltag zu üben — Referendare und Berufseinsteiger diktieren im Alltag Schriftsätze, Vermerke und Aktennotizen, entweder für eine Schreibkraft oder direkt in ein digitales Diktiersystem. Dabei werden Satzzeichen und Gliederung nicht geschrieben, sondern mitgesprochen („Punkt", „Komma", „neuer Absatz", „Klammer auf"). Diktier-Training übt genau diese Fertigkeit ein, bevor ein echtes Diktat für ein echtes Mandat ansteht.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Deine Übungsrunden bleiben dann nur in diesem Browser gespeichert und werden bei der Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Wichtiger Hinweis zur Spracherkennung
Für das Selbstdiktat (siehe unten) nutzt Diktier-Training die Spracherkennung deines Browsers. Es gibt keine Browser-Schnittstelle, die Spracherkennung garantiert rein lokal durchführt — in Chrome und Edge wird deine Sprache dafür an einen Cloud-Dienst des jeweiligen Browser-Herstellers übermittelt, in Safari teils lokal, teils ebenfalls über einen Cloud-Dienst. Bitte diktiere deshalb keine echten Mandanten- oder Personendaten Dritter — nutze für die Übung frei erfundene Namen und Sachverhalte. Firefox unterstützt diese Schnittstelle derzeit nicht zuverlässig.
Die drei Übungsformen
- Selbstdiktat: Du sprichst einen angezeigten Vorlagentext — inklusive der Diktierbefehle wie „Komma" oder „neuer Absatz" — über dein Mikrofon. Sprechpausen sind in Ordnung: Die Erkennung läuft weiter, bis du „Diktat beenden" drückst, und erst dann wird ausgewertet. Im Anschluss siehst du eine Wort-für-Wort-Auswertung mit Legende: was falsch erkannt wurde (mit dem erwarteten Wort dahinter), was fehlt, was zu viel ist — und eine gesonderte Trefferquote nur für die Befehlswörter/Sonderzeichen. Klappt die Aufnahme nicht (Mikrofonzugriff verweigert, kein Mikrofon, keine Verbindung zur Spracherkennung, nichts erkannt), sagt die Seite genau das samt einem Hinweis, was zu tun ist — und es wird nichts gespeichert; ein missglückter Versuch landet also nicht als 100-%-Fehler in deinem Verlauf. Von der Auswertung geht es mit „Denselben Text nochmal" oder „Neuer Text" weiter. Nur verfügbar, wenn dein Browser Spracherkennung unterstützt (Chrome, Edge oder Safari) — sonst ist die Kachel deaktiviert mit einem entsprechenden Hinweis.
- Diktat abhören und mitschreiben: Du lässt dir einen Text vorlesen — inklusive der gesprochenen Befehlswörter im Klartext, so wie ein echtes Audio-Diktat für eine Schreibkraft klingt — und tippst selbst die korrekte, bereits mit echten Satzzeichen versehene Fassung mit. Über „Pause", „Fortsetzen" und „Von vorn" steuerst du die Wiedergabe. Nur verfügbar, wenn dein Browser Sprachausgabe unterstützt (die meisten Browser).
- Diktierbefehle-Übung: Eine reine Wissensübung ohne Mikrofon — dir wird ein Befehlswort gezeigt (auf Wunsch vorgelesen), du wählst aus vier Möglichkeiten die richtige Wirkung aus und bekommst sofort Feedback mit Begründung. Die Übung läuft in Runden: oben steht „Frage x von y", am Ende siehst du „x von y richtig" und die Befehle, die du wiederholen solltest; „Falsche nochmal üben" und „Neue Runde" führen weiter. Läuft garantiert auf jedem Browser, unabhängig von Spracherkennung oder Sprachausgabe.
Diktierbefehle-Referenz
Über „Diktierbefehle-Referenz" erreichst du jederzeit eine Tabelle aller Diktierbefehle mit ihrer Wirkung — unabhängig vom Übungsablauf, kein Pflicht-Gate. Der Katalog ist generiert und noch nicht abschließend fachlich geprüft, was in der Tabelle selbst als Hinweis angezeigt wird.
Verlauf und Papierkorb
Alle bisherigen Übungsrunden bleiben in deinem Konto gespeichert und erscheinen in der Verlaufsliste. Während ein Ergebnis gespeichert wird, steht das dort; klappt das Speichern nicht, bietet die Seite „Erneut speichern" an, statt das Ergebnis stillschweigend zu verlieren. Ein gelöschter Eintrag wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden.
Fristenrechner
Der Fristenrechner berechnet Verfahrensfristen nach §§ 187–193 BGB — Berufungsfrist, Einspruchsfrist, Klagefrist im Verwaltungsprozess und viele weitere. Anders als ein reiner Taschenrechner zeigt jedes Ergebnis den vollständigen Rechenweg als nummerierte Schrittliste, statt nur ein Datum auszugeben — so eignet er sich gleichzeitig als schnelles Alltagswerkzeug und als Lernhilfe.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Berechnen funktioniert immer, auch offline, ohne jede Serveranfrage. Eine gespeicherte Frist bleibt ohne Anmeldung nur in diesem Browser und wird bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Frist berechnen
Du gibst das Ereignis- oder Zustelldatum, das Bundesland und entweder eine Vorlage oder die Berechnungsart mit Dauer ein. Das Bundesland bestimmt, welche gesetzlichen Feiertage bei der Verschiebung des Fristendes gelten — die bundeseinheitlichen Feiertage gelten dabei immer zusätzlich. Maßgeblich ist das Land, in dem das Gericht oder die Behörde sitzt; hast du in deinem Konto ein Bundesland hinterlegt, ist es vorbelegt, und das Formular sagt das dazu. Liegt das Datum mehr als ein Jahr zurück oder mehr als einen Monat in der Zukunft, fragt ein Hinweis nach, ob es stimmt — er blockiert nichts, fängt aber den häufigsten Tippfehler ab. Am Ergebnis steht das Fristende mit Wochentag und dem Abstand zu heute („heute", „morgen", „in 12 Tagen" oder „bereits abgelaufen"); „Eingaben ändern" führt zurück ins Formular, ohne dass deine Eingaben verloren gehen.
Es gibt sechs Berechnungsarten, alle vier Kombinationen aus Ereignis-/Beginnfrist und Tagen/Wochen/Monaten:
- Ereignisfrist (§ 187 Abs. 1 BGB) — der Ereignistag zählt nicht mit, die Frist beginnt am Tag danach. Das ist der Normalfall jeder Zustellungsfrist, und alle Vorlagen nutzen ihn. Es gibt ihn in Tagen, Wochen und Monaten.
- Beginnfrist (§ 187 Abs. 2 BGB) — der genannte Tag zählt selbst mit. Wichtig ist dabei die zweite Besonderheit: eine Beginnfrist endet nach § 188 Abs. 2 Alt. 2 BGB mit dem Tag, der dem entsprechenden Tag vorhergeht. Ein Monat ab dem 1. März endet also am 31. März, nicht am 1. April; zwei Wochen ab einem Montag enden am Sonntag der übernächsten Woche. Genau so rechnet man Kündigungsfristen zum Monatsende. Auch diese Variante gibt es in Tagen, Wochen und Monaten.
Die Beginnfristen in Wochen und Monaten stehen nur bei „Freie Frist" zur Auswahl — keine Vorlage braucht sie.
Vorlagen nutzen
Für die häufigsten Fristen aus Zivilprozess- (ZPO), Verwaltungsprozess- (VwGO), Strafprozess- (StPO), Arbeitsgerichts- (ArbGG/KSchG), Familien- (FamFG) und Sozialgerichtsverfahren (SGG) gibt es fertige Vorlagen — Bezeichnung, Rechtsgrundlage, Berechnungsart und Dauer sind bereits ausgefüllt, du trägst nur noch das Ereignisdatum und das Bundesland ein. Über „Vorlage suchen" findest du eine Vorlage nach Stichwort oder Paragraph (z. B. „Berufung", „§ 517 ZPO", „Widerspruch"). „Freie Frist" steht ganz oben und deckt jede nicht gelistete Frist ab: Berechnungsart, Dauer und Verfahrensordnung wählst du dabei selbst (voreingestellt ist die ZPO).
Jede Vorlage sagt außerdem in einem Satz, welches Datum einzutragen ist — auf der Kachel und noch einmal direkt unter dem Datumsfeld. Das ist der häufigste Fehler beim Fristenrechnen: die Berufungsbegründungsfrist läuft ab Zustellung des vollständigen Urteils, nicht ab dem Tag, an dem die Berufung eingelegt wurde; die Klagefrist im Verwaltungsprozess ab Zustellung des Widerspruchsbescheids, nicht ab dem Ausgangsbescheid.
Der Katalog deckt unter anderem ab: Berufung, Berufungsbegründung, Revision, Revisionsbegründung, Einspruch gegen Versäumnis- und Vollstreckungsbescheid, Widerspruch gegen den Mahnbescheid, Beschwerde und Anhörungsrüge (ZPO); Widerspruch, Klage, Zulassungsantrag samt Begründung, Berufungsbegründung und die Jahresfrist bei fehlender Rechtsbehelfsbelehrung (VwGO); Einspruch gegen den Strafbefehl, Rechtsmittelfrist, Revisionsbegründung und sofortige Beschwerde (StPO); Kündigungsschutzklage, Berufung und Berufungsbegründung (Arbeitsrecht); Beschwerde (FamFG); Widerspruch und Klage (Sozialrecht).
Rechenweg verstehen
Jedes Ergebnis zeigt fünf Schritte: die Eingabe, den Fristbeginn, das vorläufige Fristende (inklusive des Sonderfalls, wenn der entsprechende Kalendertag im Zielmonat nicht existiert), die Prüfung auf Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag (ggf. mehrfach bei einer Feiertagsbrücke) und das Ergebnis. Dieser Rechenweg wird beim Speichern eingefroren, sodass er in deinem Verlauf später unverändert angezeigt wird, auch wenn sich der Feiertagskatalog inzwischen weiterentwickelt hat.
Die zitierten Normen richten sich nach der Verfahrensordnung, nicht pauschal nach dem BGB. Das Ergebnisdatum ist in allen vier Fällen dasselbe — nur die Begründung unterscheidet sich, und genau die zählt in einer Klausur oder einem Aktenvortrag:
- Materielle Frist (BGB): §§ 187, 188 BGB für Beginn und Ende, § 193 BGB für die Verschiebung.
- Zivilprozess (ZPO): § 222 Abs. 1 ZPO verweist für die Berechnung auf das BGB, § 222 Abs. 2 ZPO tritt für Samstag/Sonntag/Feiertag an die Stelle des § 193 BGB.
- Verwaltungsprozess (VwGO): § 57 Abs. 2 VwGO verweist seinerseits auf § 222 ZPO, die Kette wird also einmal länger.
- Strafprozess (StPO): hier gilt das BGB gar nicht — § 42 StPO für nach Tagen bestimmte Fristen, § 43 Abs. 1 StPO für Wochen- und Monatsfristen (Satz 2 für den im Zielmonat fehlenden Kalendertag), § 43 Abs. 2 StPO für die Verschiebung.
- Arbeitsgerichtsverfahren (ArbGG): § 46 Abs. 2 ArbGG verweist auf die ZPO, also einmal mehr auf § 222 ZPO.
- Familien- und Betreuungssachen (FamFG): § 16 Abs. 2 FamFG, ebenfalls über § 222 ZPO.
- Sozialgerichtsverfahren (SGG): auch hier gilt das BGB nicht — § 64 Abs. 1 SGG für den Beginn, § 64 Abs. 2 SGG für das Ende (Satz 2 für den im Zielmonat fehlenden Tag), § 64 Abs. 3 SGG für die Verschiebung.
Vorlagen bringen ihre Verfahrensordnung mit; bei einer freien Frist wählst du sie selbst. Die Verlaufsliste zeigt sie zu jeder gespeicherten Frist mit an — bei Fristen, die vor Einführung dieser Angabe gespeichert wurden, bleibt die Zeile leer.
Frist merken und Erinnerung erhalten
„Frist merken" legt das Ergebnis zusätzlich in deinem Verlauf ab (nur berechnen, ohne zu speichern, bleibt weiterhin möglich). Für eine gespeicherte Frist kannst du einen abweichenden Erinnerungsvorlauf (Standard: 3 Tage vor Fristende) einstellen — die Erinnerung erscheint dann in der Benachrichtigungsglocke, genau wie bei anderen Werkzeugen mit Fälligkeitsdatum. Eine gespeicherte Frist lässt sich wieder öffnen: Ein Klick auf ihren Titel im Verlauf zeigt alle Eingaben und den gespeicherten Rechenweg. „Erneut berechnen / als Vorlage" übernimmt ihre Werte in ein neues Formular — praktisch, wenn in derselben Sache die nächste Frist ansteht; prüfe dann vor allem das Ereignisdatum.
Wichtiger Hinweis
Diese Berechnung dient der Orientierung und dem Einüben der Fristberechnung nach §§ 187–193 BGB. Sie ersetzt keine eigenverantwortliche Fristenkontrolle und keine Rechtsberatung. Trotz sorgfältiger Umsetzung kann keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit übernommen werden — insbesondere nicht für Sonderregeln einzelner Verfahrensordnungen, Zustellfiktionen, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand oder künftige Änderungen der Feiertagsregelungen. Für die tatsächliche Fristenkontrolle in einem laufenden Mandat ist ausschließlich eine eigene, den Berufspflichten entsprechende Fristenkontrolle maßgeblich. Der Fristenrechner ist ein Orientierungs- und Lernwerkzeug, kein Ersatz für ein Fristenkontrollbuch oder eine Kanzleisoftware.
Ein Feiertag, der nur in einzelnen Gemeinden eines Landes gilt, ist nicht berücksichtigt: Der Rechner kennt dein Bundesland, nicht deine Gemeinde. Betroffen sind Mariä Himmelfahrt und das Augsburger Friedensfest in Bayern sowie Fronleichnam in Sachsen und Thüringen. Wählst du eines dieser drei Länder, weist das Ergebnis eigens darauf hin. Die Frist endet dadurch im Zweifel etwas früher als tatsächlich nötig — prüfe sie bitte selbst nach, wenn Gericht oder Behörde in einer betroffenen Gemeinde sitzen.
Zwei häufige Missverständnisse: Silvester (31. Dezember) ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland und wird deshalb nicht als Verschiebungsgrund berücksichtigt, auch wenn viele Kanzleien an diesem Tag faktisch nicht arbeiten. Und der Fristenrechner berechnet keine Zustellfiktionen (z. B. Zugang eines Bescheids am dritten Tag nach Aufgabe zur Post) — du trägst das tatsächliche, von dir selbst ermittelte Zustell- oder Ereignisdatum ein.
Die Normenketten je Verfahrensordnung und die Ereignis-Hinweise der Vorlagen sind recherchiert, aber noch nicht juristisch abgenommen — der Hinweis steht auch unter jedem Ergebnis. Über „Inhalt veraltet oder fehlerhaft?" (auf der Vorlagenauswahl und am Ergebnis) kannst du uns einen Fehler melden; die Meldung landet direkt in unserer Redaktionsliste.
Examens-Rechner
Zwei Rechner rund um das erste Staatsexamen, die vorher unter „Semesterplan" bzw. „Klausuren & Noten" versteckt waren und dort kaum jemand gefunden hat. Über die Reiter oben wechselst du zwischen ihnen.
Kein Konto nötig, nichts wird gespeichert. Beide Rechner rechnen ausschließlich in deinem Browser: keine Serveranfrage, kein Verlauf, kein Papierkorb — sie funktionieren angemeldet wie abgemeldet identisch und auch offline. Was du eingibst, verlässt dein Gerät nicht.
Freiversuch
Gib dein Bundesland sowie Semester und Jahr deines Studienbeginns ein — der Rechner zeigt dir, bis zu welchem Fachsemester du das erste Staatsexamen ablegen musst, damit ein nicht bestandener erster Versuch als nicht unternommen gilt ("Freiversuch"), inklusive der einschlägigen Rechtsgrundlage. In Sachsen und Schleswig-Holstein weicht die Regelung ab (Sachsen: je nach Studienbeginn 8. oder 9. Fachsemester; Schleswig-Holstein: 7. oder 8. Fachsemester, abhängig davon, ob die Schwerpunktbereichsprüfung schon abgelegt wurde) — der Rechner berücksichtigt das automatisch.
Meldung oder Klausuren? Das ist die Frage, an der der Freiversuch in der Praxis am häufigsten scheitert: Manche Länder verlangen, dass du dich bis zum Stichtag zur Prüfung gemeldet hast, andere, dass du die Klausuren bis dahin geschrieben hast. Der Rechner sagt dir das, sobald es für dein Land belegt ist — und sagt dir ausdrücklich, dass es nicht belegt ist, solange uns dafür keine Fundstelle vorliegt. Derzeit ist das für alle 16 Länder der Fall: frag in diesem Punkt bitte bei deinem Landesjustizprüfungsamt nach. Wir erfinden hier bewusst keine Angabe, weil eine falsche dich den Freiversuch kosten würde.
Zwei Dinge gelten unabhängig vom Land und stehen deshalb immer unter dem Ergebnis: Urlaubssemester zählen in der Regel nicht als Fachsemester, und Corona-Semester (Sommersemester 2020 bis Wintersemester 2021/22) werden in vielen Ländern nicht angerechnet. Beides regelt jedes Land selbst — prüfe es für dein eigenes.
Wichtiger Hinweis: Diese Angaben sind automatisch generiert und noch nicht juristisch geprüft. Sie ersetzen keine offizielle Auskunft deines Landesjustizprüfungsamts — insbesondere nicht für individuelle Fristverlängerungen (z. B. durch Auslandsstudium, Krankheit, Gremientätigkeit oder Moot-Court-Teilnahme), die der Rechner nicht berücksichtigt. Über „Inhalt veraltet oder fehlerhaft?" unter dem Ergebnis kannst du uns einen Fehler melden.
Examensnote
Berechnet deine voraussichtliche Gesamtnote des ersten Staatsexamens nach § 5d Abs. 2 DRiG: 70 % staatlicher Teil (schriftlich + mündlich) und 30 % Schwerpunktbereich, bundesweit gesetzlich fixiert. Die Gewichtung von schriftlichem und mündlichem Teil innerhalb der 70 % ist bundeslandabhängig und in der Praxis unterschiedlich geregelt — du stellst sie daher selbst ein. Das Feld steht ganz oben, weil jedes Ergebnis an dieser Annahme hängt; die vorbelegten 60 % sind ausdrücklich als Beispielwert gekennzeichnet („Bitte bei deinem LJPA prüfen"), und das Ergebnis nennt die Gewichtung, mit der gerechnet wurde. Im Modus „Umkehrfrage" gibst du stattdessen deine angestrebte Gesamtnote ein und der Rechner zeigt, welche mündliche Note dafür nötig ist.
Eine Bundesland-Auswahl gibt es beim Examensnoten-Rechner derzeit bewusst nicht: Für kein Land ist die Gewichtung von schriftlichem und mündlichem Teil bisher mit Fundstelle belegt, und ein Auswahlfeld, das nichts ändert, wirkte nur kaputt — ein Satz an dieser Stelle sagt das. Sobald für ein Land eine Gewichtung hinterlegt ist, erscheint die Auswahl wieder, füllt das Prozentfeld vor und nennt die Quelle. Auch hier gilt: lieber ehrlich „nicht belegt" als eine erfundene Zahl, die deine Prognose verfälscht. Die beiden Rechner erreichst du über die Reiter oben; es sind echte Links, die sich auch in einem neuen Tab öffnen lassen.
Hinter der Note des staatlichen Teils und hinter der Gesamtnote steht jeweils die Notenstufe — nach § 2 JurPrNotSkV, also derselben Durchschnittsskala wie in der Auswertung, nicht nach der Skala für Einzelklausuren. In der Umkehrfrage siehst du zusätzlich, welche Stufe deine angestrebte Gesamtnote wäre.
Wichtiger Hinweis: Die 70/30-Gewichtung ist gesetzlich fixiert, die schriftlich/mündlich-Untergewichtung ist generiert und noch nicht juristisch geprüft. Dieser Rechner ersetzt keine offizielle Auskunft deines Landesjustizprüfungsamts.
Kostenrechner (RVG/GKG)
Der Kostenrechner berechnet Anwalts- und Gerichtskosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Gerichtskostengesetz (GKG). Wie der Fristenrechner zeigt jedes Ergebnis den vollständigen Rechenweg als nummerierte Schrittliste statt nur eine Endsumme — so eignet er sich gleichzeitig als schnelle Kostenschätzung und als Lernhilfe für die Gebührensystematik.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Berechnen funktioniert immer, auch offline, ohne jede Serveranfrage. Eine gespeicherte Berechnung bleibt ohne Anmeldung nur in diesem Browser und wird bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Rechtsgebiet und Gebührenpositionen wählen
Aktuell ist nur das Zivilrecht-Modul hinterlegt; ein Satz oben im Formular sagt das, statt dich erst durch eine Auswahl mit fünf ausgegrauten Kacheln zu schicken. Du trägst einen Gegenstands-/Streitwert ein und wählst die Gebührenpositionen. Damit du nicht mit 16 ungeordneten Zeilen anfängst, gibt es Voreinstellungen für typische Fälle (z. B. Klage in erster Instanz), die die passenden Positionen anhaken — danach änderst du, was abweicht. Die Positionen sind nach Gruppen geordnet (Anwalt außergerichtlich, Anwalt gerichtlich, Gericht, Auslagen, Anrechnung), und jede trägt einen Satz dazu, wofür sie anfällt. Jede Position hat einen vorgeschlagenen Regelfaktor bzw. -satz, den du bei Bedarf änderst — manche Gebühren sind echte Satzrahmen, kein starrer Festsatz. Liegt dein Faktor außerhalb des Satzrahmens oder ist das Feld leer, meldet das Formular es am Feld, statt stillschweigend mit dem Regelwert zu rechnen. Die beiden Einigungsgebühren Nr. 1000 und Nr. 1003 schließen sich aus: Wählst du die eine, wird die andere abgewählt, und ein Hinweis sagt das.
Zur Auswahl stehen die Geschäftsgebühr (Nr. 2300 VV RVG), die Verfahrens- und Terminsgebühr des ersten Rechtszugs (Nr. 3100, Nr. 3104) und der Berufung bzw. Revision (Nr. 3200, Nr. 3202), die Einigungsgebühr außergerichtlich (Nr. 1000) und bei bereits anhängigem Verfahren (Nr. 1003), die Erhöhung bei mehreren Auftraggebern (Nr. 1008), die Dokumentenpauschale (Nr. 7000), die Post- und Telekommunikationspauschale (Nr. 7002) und die Fahrtkosten (Nr. 7003) — dazu auf der Gerichtsseite die Verfahrensgebühren der drei Instanzen und das Mahnverfahren.
Drei Positionen verhalten sich anders als „Faktor mal Tabellenwert", und das Formular fragt sie entsprechend anders ab:
- Erhöhung bei mehreren Auftraggebern (Nr. 1008 VV RVG): Statt eines Faktors trägst du ein, wie viele Auftraggeber über den ersten hinaus vertreten werden. Die Verfahrens- bzw. Geschäftsgebühr erhöht sich um 0,3 je weiterer Person; bei drei Auftraggebern also um 0,6. Alle Erhöhungen zusammen dürfen einen Gebührensatz von 2,0 nicht übersteigen — greift diese Grenze, sagt es der Rechenweg ausdrücklich.
- Dokumentenpauschale (Nr. 7000 VV RVG): Hier trägst du eine Seitenzahl ein. Die ersten 50 Seiten kosten 0,50 €, jede weitere 0,15 €. Welche Kopien überhaupt abrechenbar sind, entscheidet der Rechner nicht — das steht in Nr. 7000 VV RVG selbst und hängt am Einzelfall.
- Anrechnung der Geschäftsgebühr (Vorbem. 3 Abs. 4 VV RVG): Diese Position hakt sich von selbst an, sobald du Geschäfts- und Verfahrensgebühr gewählt hast, denn dann liegt ihre Voraussetzung typischerweise vor. Sie zieht die Hälfte der Geschäftsgebühr wieder ab, höchstens aber einen Gebührensatz von 0,75: aus einer 1,3-Geschäftsgebühr werden also 0,65 angerechnet, aus einer 2,5-Geschäftsgebühr nicht 1,25, sondern 0,75. Betreffen die beiden Gebühren ausnahmsweise nicht denselben Gegenstand, hakst du sie einfach wieder ab — die Entscheidung bleibt dann stehen.
Gegenstands-/Streitwert
Den Gegenstands-/Streitwert trägst du frei ein — auch in der üblichen Schreibweise mit Tausenderpunkt und Komma („10.000" oder „1.234,56"); unter dem Feld steht „Erkannter Wert: …", damit du siehst, mit welchem Betrag gerechnet wird. Die vollständigen Gebührentabellen der Anlage 2 sind hinterlegt — sowohl die zu § 13 Abs. 1 Satz 3 RVG als auch die zu § 34 Abs. 1 Satz 3 GKG, jeweils mit allen 42 Wertstufen. Maßgeblich ist immer die Stufe, in die dein Betrag fällt: die Tabelle ist stufenförmig, innerhalb einer Stufe bleibt die Gebühr gleich. 750 € fallen also in die Stufe „bis 1.000 €", 1.000 € selbst gehören noch zu dieser Stufe, 1.000,01 € schon zur nächsten.
Sobald du eine Wertgebühr angehakt hast, zeigt das Formular den ermittelten Tabellenwert je Gesetz direkt unter den Positionen an — noch bevor du auf „Berechnen" klickst. So siehst du sofort, mit welcher Wertstufe gerechnet wird.
Oberhalb von 500.000 € endet die gedruckte Tabelle. Dort rechnet das Tool nach § 13 Abs. 1 Satz 2 RVG bzw. § 34 Abs. 1 Satz 2 GKG weiter: je angefangene weitere 50.000 € erhöht sich die Gebühr um 175 € (RVG) bzw. 210 € (GKG). In diesem Fall weist das Formular ausdrücklich darauf hin, weil sich das Ergebnis dann nicht durch Nachschlagen in der Anlage 2 gegenprüfen lässt.
Rechenweg verstehen
Jedes Ergebnis zeigt die Eingabe, den ermittelten Tabellenwert je Gesetz, jede gewählte Position mit Faktor und Zwischenbetrag, die Zwischensumme, die optionale Umsatzsteuer (19 %, nur auf die Anwaltsvergütung) und die Gesamtsumme — getrennt nach RVG-Anwaltskosten und GKG-Gerichtskosten, falls beide berechnet wurden. Über dem Rechenweg stehen die Summen getrennt: Anwalt netto, Umsatzsteuer, Anwalt brutto, Gericht und Gesamt. „Eingaben ändern" führt zurück ins Formular, ohne dass deine Eingaben verloren gehen. Dieser Rechenweg wird beim Speichern eingefroren, sodass er in deinem Verlauf später unverändert angezeigt wird, auch wenn sich der Gebührenkatalog inzwischen weiterentwickelt hat.
Berechnung merken
„Berechnung merken" legt das Ergebnis zusätzlich in deinem Verlauf ab (nur berechnen, ohne zu speichern, bleibt weiterhin möglich). Der Kostenrechner hat kein Fälligkeitsdatum — anders als beim Fristenrechner gibt es hier keine Erinnerung und keine Anbindung an die Benachrichtigungsglocke. Eine gespeicherte Berechnung lässt sich wieder öffnen: Ein Klick auf ihren Titel im Verlauf zeigt Streitwert, Positionen und den gespeicherten Rechenweg; „Erneut berechnen / als Vorlage" übernimmt die Werte in ein neues Formular.
Wichtiger Hinweis
Diese Berechnung dient der Orientierung und dem Einüben der Gebührensystematik nach RVG und GKG. Sie ersetzt keine verbindliche Kostenfestsetzung durch das Gericht oder die Justizkasse, keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung zur Zulässigkeit einer Vergütungsvereinbarung nach § 3a RVG. Trotz sorgfältiger Umsetzung kann keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit übernommen werden — insbesondere nicht für Sonderregeln einzelner Verfahrensarten, Prozesskosten-/Beratungshilfe, Kostenfreiheit in bestimmten Verfahren (z. B. Sozialgerichtsbarkeit) oder künftige Änderungen der Gebührentabellen.
Zum Prüfstand der Zahlen: Beide Gebührentabellen der Anlage 2 sind vollständig aus dem amtlichen Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de übernommen (Fundstelle BGBl. 2025 I Nr. 109, also die Fassung des KostRÄG 2025) und zusätzlich gegen eine zweite Stelle im Gesetz gegengeprüft: § 13 Abs. 1 Satz 2 RVG und § 34 Abs. 1 Satz 2 GKG beschreiben dieselbe Tabelle als Rechenregel, und jede einzelne Wertstufe stimmt mit dieser Regel überein. Eine abschließende fachliche Abnahme steht trotzdem noch aus — solange erscheint im Tool oben ein „Vorschau"-Hinweis, und Ergebnisse sind als Übungswerte zu behandeln, nicht als verbindliche Berechnung. Die Regelfaktoren der RVG-Positionen sind am 4. September 2026 einzeln gegen den amtlichen Text der Anlage 1 zum RVG (Vergütungsverzeichnis) geprüft worden — das betrifft Nr. 1000, 1003, 1008, 2300, 3100, 3104, 3200, 3202, 7000, 7002 und die Anrechnung nach Vorbem. 3 Abs. 4. Die Faktoren der Gerichtskosten (KV GKG) stammen dagegen weiterhin aus einer noch nicht gegengeprüften Recherche. Alle Faktoren sind im Formular änderbar.
Der Kostenrechner ist ein Orientierungs- und Lernwerkzeug, kein Ersatz für eine Kostennote oder Kanzleisoftware, und ersetzt nicht die Hinweispflicht nach § 49b Abs. 5 BRAO gegenüber dem Mandanten.
Post- und Telekommunikationspauschale (Nr. 7002 VV RVG): Sie beträgt 20 % der Gebühren, höchstens 20 € — der Rechner ermittelt sie deshalb aus den übrigen von dir gewählten RVG-Positionen, statt pauschal den Höchstbetrag anzusetzen. Bei einem Gegenstandswert von 500 € und einer 1,3-Verfahrensgebühr sind das zum Beispiel 13,39 € und nicht 20 €. Der Rechenweg zeigt beides: den Prozentsatz mit seiner Basis und, falls er greift, den Höchstbetrag.
Kostenverteilung (§ 92 ZPO): Unter dem Ergebnis kannst du optional ausklappen, wie sich die Kosten verteilen, wenn der Kläger nur teilweise obsiegt. Gerichts- und Anwaltskosten sind aus der Berechnung darüber vorbelegt (für die Anwaltskosten des Beklagten sind dieselben Gebühren angenommen — ändere sie, wenn sie abweichen); du gibst das Obsiegen in Prozent ein und siehst, welchen Anteil jede Partei trägt. Diese Nebenrechnung wird nicht mitgespeichert.
Mehrere Beklagte: Baumbachsche Formel (§ 100 ZPO): Sitzen mehrere Beklagte auf der anderen Seite und unterliegen sie unterschiedlich weit, schaltest du unter der einfachen Quote „Mehrere Beklagte" ein. Je Beklagtem trägst du den Wert der gegen ihn gerichteten Forderung ein und wie weit er unterliegt — bei jedem Beklagten steht der Gegenstandswert der Berechnung als Vorschlag, und fehlt eine Angabe oder ist sie unplausibel, wird das am jeweiligen Feld gemeldet; Zinsen und vorgerichtliche Kosten bleiben als Nebenforderungen außen vor. Der Rechner bildet daraus den fiktiven Gesamtstreitwert (die Summe der Einzelforderungen) und verteilt danach die Gerichtskosten und die außergerichtlichen Kosten des Klägers; die eigenen Kosten jedes Beklagten verteilt er nur innerhalb dessen Verhältnisses zum Kläger.
Ein Beispiel: Der Kläger fordert 8.000 € von B und 10.000 € von C, B unterliegt mit 2.000 €, C mit 4.000 €. Der Kläger unterliegt damit insgesamt mit 12.000 € von 18.000 € und trägt zwei Drittel der Gerichtskosten, B ein Neuntel, C zwei Neuntel; von den eigenen Anwaltskosten des B trägt der Kläger drei Viertel, von denen des C drei Fünftel.
Zwei Dinge entscheidet der Rechner ausdrücklich nicht, weil sie vom Einzelfall abhängen: ob die Beklagten zusätzlich als Gesamtschuldner für die Kosten haften (§ 100 Abs. 4 ZPO — das setzt voraus, dass sie in der Hauptsache als Gesamtschuldner verurteilt wurden), und ob einem Streitgenossen Mehrkosten eines besonderen Angriffs- oder Verteidigungsmittels allein zur Last fallen (§ 100 Abs. 3 ZPO). Beides steht als Hinweis unter dem Ergebnis.
Semesterplan
Semesterplan bündelt zwei organisatorische Werkzeuge für dein Studium vor der Examensphase: Wochenplan und Scheine-Tracker. Über die Reiter oben wechselst du zwischen beiden. Der Freiversuch-Rechner ist seit dem 4. September 2026 ein eigenes Tool („Examens-Rechner", siehe unten) — ein Knopf in der Reiterleiste führt weiterhin dorthin.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): Wochenplan und Scheine-Tracker speichern deine Daten dann nur in diesem Browser und werden bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: „Vorlage laden" im Scheine-Tracker.
Wochenplan
Trage deine wiederkehrenden Veranstaltungen (Vorlesung, AG, Übung, Seminar, Tutorium, Repetitorium/Klausurenkurs, Propädeutikum, Sprachkurs oder Sonstiges) mit Wochentag, Uhrzeit und optional Ort und Notizen ein. Auf dem Telefon siehst du eine Tagesliste je Wochentag, ab Tablet-Breite zusätzlich ein Wochenraster mit einer Spalte pro Wochentag; ein farbiger Balken je Karte zeigt die Art.
Semester: Über dem Plan wählst du das Semester. Vorbelegt ist das laufende, das kommende steht immer schon zur Wahl — so planst du das nächste Semester, während das laufende noch läuft. „Semester hinzufügen" legt ein beliebiges weiteres an, „Semester kopieren" überträgt alle Veranstaltungen eines Semesters in ein anderes (praktisch für AGs, die sich wiederholen). Veranstaltungen, die du vor dieser Neuerung eingetragen hast, liegen im Semester, das zu diesem Zeitpunkt lief; über „Bearbeiten" verschiebst du sie.
Zeiten: Vorbelegt ist 08:15–09:45, also c. t. („cum tempore": Beginn eine Viertelstunde nach der vollen Stunde) — das übliche Raster an Universitäten. Die Schaltflächen unter den Zeitfeldern setzen die gängigen 90-Minuten-Blöcke mit einem Tippen; der Schalter „s. t." stellt sie auf volle Stunden um.
Überschneidungen: Legst du eine Veranstaltung an, die im selben Semester am selben Wochentag zeitlich mit einer anderen kollidiert, erscheint ein Hinweis mit dem Namen der anderen Veranstaltung. Gespeichert wird sie trotzdem, sobald du erneut tippst — zwei Termine zur Auswahl einzutragen ist erlaubt, es soll dir nur nicht entgehen. Im Plan stehen solche Veranstaltungen danach gemeinsam in einem umrandeten Block mit der gemeinsamen Zeitspanne („Gleichzeitig: 08:15–10:30"), und jede trägt den Hinweis „Überschneidung".
Aus dem Kalender übernehmen: Bietet deine Uni das Vorlesungsverzeichnis als .ics-Datei an, übernimmst du sie über „Aus Kalender (.ics)". Gelesen werden die wöchentlich wiederkehrenden Termine (Titel, Wochentag, Uhrzeit, Ort); einmalige Termine bleiben außen vor. Vor der Übernahme siehst du eine Vorschau; die Einträge landen im gerade gewählten Semester mit der Art „Sonstiges", die du danach anpasst. Die Datei wird nur in deinem Browser gelesen und nirgendwohin hochgeladen.
Was dabei nicht doppelt entsteht: „Semester kopieren" und die Übernahme aus einer .ics-Datei überspringen Veranstaltungen, die im Zielsemester schon stehen (gleicher Titel, Tag und Zeit), und sagen vorher und nachher, wie viele übernommen wurden und wie viele schon da waren — zweimal zu kopieren verdoppelt also nichts. Ein über „Semester hinzufügen" angelegtes Semester bleibt auch ohne Veranstaltungen gemerkt. Der Schalter „s. t." verschiebt auch die Zeiten, die schon im Formular stehen. Die Überschneidungswarnung prüft neu, sobald du Tag, Zeit oder Semester änderst. Samstag und Sonntag erscheinen im Wochenraster nur, wenn das Semester dort eine Veranstaltung hat. „Speichern & weitere anlegen" lässt das Formular für die nächste Veranstaltung offen — Art, Tag, Zeiten und Semester bleiben stehen.
Scheine-Tracker
Behalte im Blick, welche Leistungsnachweise (Scheine) dir noch bis zur Zulassung zum ersten Staatsexamen fehlen. Über „Neuer Schein" trägst du einen Schein von Hand ein, über „Vorlage laden" wählst du zwischen zwei Modellen: „Zwischenprüfungsmodell" (Zwischenprüfung, große Übungen, Grundlagen-, Schlüsselqualifikations- und Fremdsprachenschein, Pflichtpraktika) für Studienordnungen, in denen eine Zwischenprüfung die kleinen Übungen ersetzt, und „Übungsmodell" (zusätzlich die kleinen Übungen in allen drei Rechtsgebieten). Welches Modell gilt und welche Scheine deine Uni tatsächlich verlangt, steht in deiner Studienordnung — passe die Liste bei Bedarf an oder lösche nicht benötigte Einträge. Mehrfaches Laden ist gefahrlos, auch beider Modelle: bereits vorhandene Scheine werden übersprungen. Über die Checkbox markierst du einen Schein als erledigt.
Teilleistungen: Ein Schein ist oft nicht eine einzelne Prüfung — die Zwischenprüfung besteht aus mehreren Klausuren, eine Übung aus Klausur und Hausarbeit. Über „Teilleistungen" an einem Schein klappst du diese Liste auf und trägst je Teilleistung Titel, Punkte (0–18), Semester und Versuch ein und hakst sie ab, sobald sie bestanden ist. Im Schein selbst kannst du eintragen, wie viele Teilleistungen mindestens bestanden sein müssen (etwa „3", wenn drei von fünf Klausuren reichen) — bleibt das Feld leer, müssen es alle sein. Sobald du eine Teilleistung änderst, setzt der Tracker das Häkchen „Erledigt" am Schein passend; ein danach von Hand gesetztes oder entferntes Häkchen bleibt bestehen, bis sich wieder eine Teilleistung ändert. Trägst du Punkte ein, setzt das Formular „Bestanden" ab 4 Punkten von selbst — bis du den Haken von Hand änderst; das Semester wählst du aus derselben Liste wie im Wochenplan. Holst du eine gelöschte Teilleistung zurück („Rückgängig" oder aus dem Papierkorb), wird auch das Häkchen am Schein neu berechnet. Über den Filter „Status" zeigst du nur offene oder nur erledigte Scheine; die Zeile „X von Y erledigt" zählt dann, was gerade angezeigt wird. Gelöschte Teilleistungen liegen im selben Papierkorb wie die Scheine.
Klausuren & Noten
Erfasse jedes Klausur- oder Hausarbeitsergebnis mit Datum, Rechtsgebiet, Art (Übungsklausur, Klausurenkurs, Examensklausur, Hausarbeit, Referendarklausur, Zwischenprüfungsklausur, AG-/Probeklausur, Sonstiges) und Punktzahl (0–18). An jedem Ergebnis steht, ob es bestanden ist — das ist im Grundstudium oft die entscheidende Frage, etwa bei der Zwischenprüfung. Über die Reiter oben wechselst du zwischen beiden Bereichen. Der Examensnoten-Rechner ist seit dem 4. September 2026 ein eigenes Tool („Examens-Rechner", siehe unten) — ein Knopf in der Reiterleiste führt weiterhin dorthin.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): deine Ergebnisse werden dann nur in diesem Browser gespeichert und bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Klausuren
Die Liste all deiner erfassten Ergebnisse, neueste zuerst — mit Titel, Datum, Rechtsgebiet, Art und der zugehörigen Notenstufe (ungenügend bis sehr gut). Über „Filter" schränkst du die Liste mit denselben Art-Chips und Zeiträumen ein wie die Auswertung; die Überschrift des Filters zeigt, wie viele Ergebnisse übrig bleiben. Ob eine Klausur nachbereitet ist, hakst du direkt in der Zeile ab — ohne den Bearbeiten-Dialog. Beim Anlegen startet das Punktefeld leer (ein unberührtes Feld speichert also keine „0 Punkte"), und „Speichern & weitere anlegen" lässt das Formular für das nächste Ergebnis offen — Datum, Rechtsgebiet und Art bleiben stehen.
Auswertung
Dein Gesamtschnitt, wie viele deiner Ergebnisse bestanden sind, dein Schnitt je Rechtsgebiet sowie die Verteilung deiner Ergebnisse über die Notenstufen — rein aus deinen erfassten Klausuren berechnet, sobald mindestens ein Ergebnis vorliegt.
Verlauf, Ziel, Teilgebiete und Nachbereitung (für den Klausurenkurs): Der Verlauf zeigt die letzten 20 Ergebnisse als Balkenreihe und darunter den Schnitt der letzten fünf Klausuren — unter fünf Ergebnissen steht dort ausdrücklich, dass es für einen Trend noch zu wenige sind. Ein Punkte-Ziel (0–18) markiert die Balken, die es erreichen (auch im Vorlesetext des Balkens, nicht nur farbig), zählt, wie viele Klausuren darüber liegen, und steht in der Verteilung nach Notenstufe als Markierung an seiner Stufe — auch wenn dort noch kein Ergebnis liegt; innerhalb dieser Stufe entscheidet die genaue Punktzahl; angemeldet hängt es an deinem Konto, im Gastmodus nur an diesem Browser. Trägst du bei einem Ergebnis ein Teilgebiet ein (Vorschläge je Rechtsgebiet, Freitext erlaubt), zeigt die Auswertung den Schnitt je Teilgebiet — schwächstes zuerst, denn das ist die Frage, um die es geht. Dazu kannst du ankreuzen, dass du eine Klausur nachbereitet hast, und festhalten, woran es gehakt hat (Zeit, Aufbau, Wissen, Schwerpunktsetzung, Sprache, Sonstiges); die Auswertung zählt, welche Fehler am häufigsten vorkommen, und nicht nachbereitete Klausuren sind in der Liste markiert.
Bestanden ist eine Leistung ab 4 Punkten (Notenstufe „ausreichend“, § 1 JurPrNotSkV). Kompensationsregeln einzelner Zwischenprüfungsordnungen — nach denen eine Klausur unter 4 Punkten durch eine bessere ausgeglichen werden kann — bildet das Tool bewusst nicht ab; ob du insgesamt bestanden hast, sagt dir deine Prüfungsordnung.
Filter. Über der Auswertung wählst du, welche Ergebnisse einfließen: die Art (Übungsklausur, Klausurenkurs, Examensklausur, Hausarbeit, Referendarklausur, Zwischenprüfungsklausur, AG-/Probeklausur, Sonstiges — zu Beginn sind alle ausgewählt, ein Klick auf eine Art schaltet sie ab und wieder an) und den Zeitraum (alle, letzte 6 Monate, letzte 12 Monate oder ein eigener Von–Bis-Zeitraum; die beiden Randtage zählen jeweils mit). Alle drei Statistiken rechnen über die gefilterte Liste, und darunter steht, wie viele der erfassten Ergebnisse gerade berücksichtigt werden. Das ist der Sinn der Sache: eine Übungsklausur aus dem ersten Semester sagt wenig über deinen heutigen Stand, im Gesamtschnitt zog sie ihn aber mit nach unten. Der Filter wird bewusst nicht gespeichert — beim nächsten Aufruf sind wieder alle Ergebnisse berücksichtigt.
Einzelergebnisse und Durchschnitte werden nach zwei unterschiedlichen Skalen eingestuft, so wie es die Verordnung über eine Noten- und Punkteskala (JurPrNotSkV) vorgibt: eine einzelne Klausur nach § 1 (16–18 Punkte sehr gut, 13–15 gut, 10–12 vollbefriedigend, 7–9 befriedigend, 4–6 ausreichend, 1–3 mangelhaft, 0 ungenügend), ein Durchschnitt dagegen nach § 2 (ab 14,00 sehr gut, ab 11,50 gut, ab 9,00 vollbefriedigend, ab 6,50 befriedigend, ab 4,00 ausreichend, ab 1,50 mangelhaft, darunter ungenügend). Deshalb ist ein Schnitt von 11,60 „gut", obwohl 11 und 12 Punkte als Einzelergebnis „vollbefriedigend" sind — der Gesamtschnitt und der Schnitt je Rechtsgebiet tragen die Stufe nach § 2, die Verteilung darunter zählt die Einzelergebnisse nach § 1.
Schnitte werden auf zwei Dezimalstellen ohne Auf- oder Abrundung angezeigt, wie es § 2 Abs. 1 JurPrNotSkV vorschreibt: die dritte Nachkommastelle wird abgeschnitten, nicht gerundet. Ein Schnitt von 11,499 bleibt damit „vollbefriedigend" und wird als 11,49 angezeigt.
Bewerbungstracker
Bewerbungstracker hilft dir, Bewerbungen für Praktika, Stationen/Wahlstation und Nebenjobs zu verwalten — den Schritt zwischen „Stelle finden" (Bewertungsportale) und „Station abhaken" (Referendariats-Checkliste).
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): deine Bewerbungen werden dann nur in diesem Browser gespeichert und bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
- Bewerbung anlegen: „Stelle und Arbeitgeber" (ein Freitextfeld, z. B. „Praktikum bei Kanzlei Muster, Köln"), Kategorie (Praktikum, Station/Wahlstation, Nebenjob, Sonstiges), Ansprechpartner, Bewerbungsfrist, Status (geplant, beworben, eingeladen, zugesagt, Absage erhalten, zurückgezogen) und Notizen. Nur das erste Feld ist Pflicht. „Absage erhalten" und „Zurückgezogen" trennen die beiden Fälle, die vorher beide „Abgesagt" hießen: die Stelle hat abgesagt, oder du hast deine Bewerbung selbst zurückgezogen. „Speichern & weitere anlegen" lässt das Formular für die nächste Bewerbung offen.
- Status in der Zeile ändern: Der häufigste Schritt braucht keinen Dialog — an jeder Bewerbung steht der naheliegende nächste Status als Schaltfläche (etwa von „Geplant" zu „Beworben"), die übrigen liegen im „⋯"-Menü. Eine kurze Meldung bestätigt den Wechsel.
- Praktikumszeitraum: Neben der Bewerbungsfrist trägst du ein, wann das Praktikum bzw. die Station stattfindet (von/bis). Die beiden Datumsfelder erscheinen nur bei den Kategorien Praktikum und Station/Wahlstation. Die Liste zeigt daraus die Dauer in vollen Wochen. Bei einer Bewerbung der Kategorie Praktikum kannst du zusätzlich ankreuzen, dass sie als Pflichtpraktikum zählt — über der Liste steht dann die Summe „Pflichtpraktika gesamt: X Wochen" über alle zugesagten. Wie viele Wochen deine Studienordnung verlangt, steht dort und nicht hier; das Tool zählt nur zusammen, was du einträgst.
- Filtern: nach Kategorie und Status.
- Erinnerungen: Solange eine Bewerbung noch den Status „Geplant" hat, meldet sich die Benachrichtigungsglocke im Kopfbereich rechtzeitig vor der Bewerbungsfrist — genau wie bei den anderen Fristen-Tools. Sobald du den Status auf „Beworben" oder weiter änderst, ist die Frist erreicht und es erscheint keine Erinnerung mehr.
- Bearbeiten/Löschen über die jeweiligen Buttons am Eintrag — gelöschte Bewerbungen wandern in den Papierkorb.
Bewerbungstracker führt bewusst keine Verknüpfung zu den Bewertungsportalen (Stations- und Praktikumsbewertungen) — die Stelle wird als Freitext geführt, damit das Tool unabhängig von den anderen bleibt.
Urlaubs- & Fehltage-Tracker
Referendar:innen haben einen Jahresurlaubsanspruch, der über Stationsgrenzen hinweg läuft — nicht einen eigenen Anspruch je Station. Dazu kommen unschädliche Fehltage. Der Urlaubs- & Fehltage-Tracker führt beides je Kalenderjahr und zeigt die Stationen als zweite Sicht auf dieselben Einträge.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): deine Urlaubsjahre, Stationen und Einträge werden dann nur in diesem Browser gespeichert und bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
Jahresübersicht
Die Startseite zeigt je Kalenderjahr: Anspruch (dein Jahresurlaub in Tagen), Übertrag (Resttage aus dem Vorjahr), genommen, geplant und den Rest — gerechnet als Anspruch plus Übertrag minus genommene minus geplante Tage, über alle Stationen hinweg. Ein Eintrag zählt zu dem Kalenderjahr, in das sein Datum fällt.
- Urlaubsjahr anlegen: Kalenderjahr, Jahresanspruch, optional der Übertrag aus dem Vorjahr und bis wann er genommen sein muss. Beide Angaben trägst du selbst ein: wie viele Tage dir zustehen und ob überhaupt übertragen werden darf, hängt vom Land, deinem Alter und deiner Ausbildungsbehörde ab — wir raten hier bewusst nichts.
- Urlaub eintragen: Der Button „Urlaub eintragen" oben auf der Jahresübersicht öffnet dasselbe Formular wie in einer Station — mit einer zusätzlichen Auswahl, in welche Station der Eintrag gehört (hast du nur eine, ist sie vorbelegt; hast du noch keine, führt ein Link zum Anlegen). Du musst also nicht erst in eine Station hineingehen. Nach dem Anlegen eines Urlaubsjahres bietet die Bestätigungsmeldung denselben Schritt gleich an.
- Geplanten Urlaub abhaken: Liegen geplante Urlaubseinträge eines Jahres schon in der Vergangenheit, sagt die Jahreskarte das mit Anzahl und Tagen und bietet „Als genommen markieren" für alle auf einmal an — „Geplant" wird nie stillschweigend zu „Genommen".
- Übertrags-Hinweis: Ist ein Stichtag hinterlegt, vorbei und rechnerisch noch Übertrag offen, weist die Übersicht darauf hin. Der Hinweis kürzt nichts automatisch — ob ein Übertrag verfällt, entscheidet deine Ausbildungsbehörde.
- Jahre ohne Urlaubsjahr: Gibt es für ein Kalenderjahr schon Einträge, aber noch kein Urlaubsjahr — etwa weil du im Dezember Urlaub für Januar einträgst —, zeigt die Übersicht dieses Jahr eigens an, mit seinen Urlaubs- und Fehltagen und dem Button „Urlaubsjahr … anlegen". Der Dialog ist dann mit dem Jahr und dem Anspruch deines nächstgelegenen Vorjahres vorbelegt (ohne Vorjahr mit 30 Tagen); du kannst beides vor dem Speichern ändern. Denselben Hinweis samt Link siehst du auf der Stationsseite, sobald ein Eintrag dieser Station in ein solches Jahr fällt.
- Die Fehltage stehen je Jahr nach Art aufgeschlüsselt; Einträge ohne Angabe der Art erscheinen dabei eigens als „ohne Angabe", nicht unter „Sonstige".
- Pro Kalenderjahr gibt es genau ein Urlaubsjahr. Hast du ein Jahr ohne Konto angelegt, das es in deinem Konto schon gibt (auch im Papierkorb), bleibt bei der Übernahme die Angabe aus dem Konto stehen; deine übrigen Stationen und Einträge werden trotzdem übernommen.
Stationen
- Station anlegen: Name, optional Beginn- und Enddatum. Der Tage-Wert dort ist nur eine Planungshilfe („für diese Station eingeplant") und geht in keine Jahresrechnung ein — du kannst ihn leer lassen. Über „Öffnen" gelangst du in die Urlaub-/Fehltage-Liste dieser Station.
- Bearbeiten/Löschen über die jeweiligen Buttons an der Station.
Urlaub & Fehltage je Station
Innerhalb einer geöffneten Station siehst du, was dort eingeplant, genommen und geplant ist, sowie die Fehltage dieser Station, aufgeschlüsselt nach Art — genauso wie in der Jahresübersicht. Der eigentliche Anspruch steht in der Jahresübersicht.
- Eintrag anlegen: Art (Urlaub oder Fehltag), „Von" und optional „Bis", Anzahl Tage und optionale Notizen. Gibst du einen Zeitraum an, rechnet das Formular die Tage daraus selbst aus (Montag bis Freitag) — Feiertage oder halbe Tage passt du von Hand an; sobald du die Zahl selbst änderst, bleibt sie stehen. Für einen einzelnen Tag lässt du „Bis" leer. „Speichern & weitere anlegen" lässt das Formular für den nächsten Eintrag offen (Station, Art und Status bleiben stehen).
- Bei Urlaub wählst du zusätzlich den Status: geplant oder genommen. Liegt der Beginn in der Vergangenheit, steht der Status von selbst auf „genommen". Geplante Tage zählen mit gegen den Rest, genau wie ein eingereichter Antrag; ist ihr Tag vorbei, bietet die Zeile „Als genommen markieren" an.
- Bei einem Fehltag gibt es keinen Status — ein Fehltag ist eingetreten oder nicht. Stattdessen kannst du freiwillig die Art angeben: Sonderurlaub, Fortbildung oder Sonstige. Krankheit ist bewusst keine Auswahl, und wir bitten dich, auch in den Notizen keine Krankheitsgründe oder Diagnosen einzutragen — Gesundheitsdaten sollen hier gar nicht erst entstehen.
- Bearbeiten/Löschen über die jeweiligen Buttons am Eintrag — gelöschte Einträge wandern in den Papierkorb.
Finanz-Checkliste
Die Finanz-Checkliste hilft dir, Finanz- und Verwaltungsthemen des Studien- bzw. Referendarlebens abzuhaken: BAföG-Anträge und -Weiterförderung, Unterhaltsbeihilfe, Nebentätigkeitsanzeige, Semesterbeitrag/Rückmeldung, Rundfunkbeitrag, Kindergeld, Krankenversicherung, Steuern, Mobilität sowie Stipendium und Studienkredit. Rein organisatorisch — keine Finanzberatung, keine Steuerberatung, keine Verwaltung von Beträgen.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): deine Einträge werden dann nur in diesem Browser gespeichert und bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto (er liegt dann nur in diesem Browser). Ohne Anmeldung nicht verfügbar: „Vorlage laden".
- Eintrag anlegen: Titel, Kategorie (BAföG/Unterhaltsbeihilfe, Nebentätigkeit, Semesterbeitrag, Rundfunkbeitrag, Kindergeld, Krankenversicherung, Steuern, Mobilität, Stipendium/Studienkredit, Sonstiges), optionale Fälligkeit mit Erinnerungsfrist und Notizen. Über die Checkbox markierst du einen Eintrag als erledigt.
- Wiederkehrende Aufgaben: Manche Dinge stehen jedes Jahr oder jedes Semester an — die Immatrikulationsbescheinigung fürs Kindergeld, die Verlängerung des Semestertickets. Trägst du im Feld „Wiederholt sich alle … Tage“ einen Abstand ein (z. B. 365 für jährlich, 182 für jedes Semester), entsteht beim Abhaken automatisch der nächste Eintrag mit verschobener Fälligkeit; der erledigte bleibt als Beleg stehen. Das gilt gleichermaßen, ob du in der Zeile abhakst oder im Bearbeiten-Dialog; eine Meldung nennt das Datum des neuen Eintrags („Nächster Termin am … angelegt"), und wer einen Haken zurücknimmt und wieder setzt, bekommt keinen zweiten Nachfolger. Die Vorlage bringt diesen Wert für die beiden genannten Punkte schon mit.
- Steuern: Der Punkt „Steuererklärung: Pflicht und Fristen prüfen" ist ein reiner Merkposten. Seine Notiz nennt die beiden allgemeinen Fristen — bei einer Abgabepflicht der 31. Juli des Folgejahres, freiwillig bis zum Ende des vierten Jahres nach dem Steuerjahr. Ob für dich eine Pflicht besteht und ob sich eine Erklärung lohnt, sind steuerliche Fragen — dieses Tool beantwortet sie nicht. Der Punkt hieß früher „Steuererklärung mit Verlustvortrag für Studienkosten prüfen"; wenn du die Vorlage vorher schon geladen hast, behält dein Eintrag den alten Titel und die alte Notiz, die neue Fassung bekommst du durch einen neuen Eintrag.
- Vorlage laden: Über „Vorlage laden" wählst du eine oder beide der vorgefertigten Vorlagen aus — getrennt für Studium und Referendariat, je mit typischen Themen dieser Phase. Bereits vorhandene Einträge werden dabei übersprungen, mehrfaches Laden ist also gefahrlos.
- Filtern: nach Kategorie und Status.
- Erinnerungen: Ein Eintrag mit gesetzter Fälligkeit meldet sich rechtzeitig über die Benachrichtigungsglocke im Kopfbereich — genau wie bei den anderen Fristen-Tools.
- Bearbeiten/Löschen über die jeweiligen Buttons am Eintrag — gelöschte Einträge wandern in den Papierkorb.
Kontakte
Kontakte ist dein privates Adressbuch für das berufliche Netzwerk aus Studium und Referendariat — Ausbilder:innen aus den Stationen, Kolleg:innen aus Praktika und Nebenjobs, Kanzleikontakte aus Bewerbungsgesprächen, Kommiliton:innen aus AGs, Dozierende. Rein persönlich und nicht geteilt — anders als die Bewertungsportale (Stations- und Praktikumsbewertungen), die ein öffentlicher, gemeinsamer Katalog sind.
Auch ohne Konto nutzbar (siehe „Ohne Konto nutzen" oben): deine Kontakte werden dann nur in diesem Browser gespeichert und bei Registrierung bzw. Anmeldung einmalig in dein Konto übernommen. Der Papierkorb funktioniert auch ohne Konto — er liegt dann nur in diesem Browser.
- Kontakt anlegen: Name (Pflichtfeld), Kategorie (Ausbilder:in, Kollegin/Kollege, Kanzleikontakt, Kommilitonin/Kommilitone, Dozent:in, Sonstige), Institution, E-Mail, Telefon und Wiedervorlage stehen direkt im Formular; Rolle, weitere Kontaktinfos, Herkunft (z. B. „Wahlstation Kanzlei Mustermann, Frühjahr 2026") und Notizen liegen unter „Weitere Angaben". Alle Felder außer dem Namen sind optional, ein Kontakt ganz ohne Kontaktdaten ist also möglich (reine Gedächtnisstütze). In der Liste sind E-Mail-Adresse und Telefonnummer anklickbar — sie öffnen dein Mailprogramm bzw. die Telefon-App. „Speichern & weiteren anlegen" lässt das Formular für den nächsten Kontakt offen.
- Wiedervorlage: Trägst du ein Datum ein, meldet sich die Benachrichtigungsglocke im Kopfbereich rechtzeitig davor — standardmäßig drei Tage vorher. Den Vorlauf kannst du je Kontakt ändern; das Feld ist mit 3 vorbelegt. Eine Wiedervorlage erledigst du direkt in der Zeile: „Wiedervorlage erledigt" nimmt das Datum weg, „Wiedervorlage in 2 Wochen" (im „⋯"-Menü) verschiebt sie — beides ohne den Bearbeiten-Dialog.
- Filtern und Suchen: nach Kategorie sowie per Freitextsuche über Name, Institution und Rolle.
- Sortierung: Kontakte mit anstehender Wiedervorlage stehen zuerst in der Liste (die am nächsten fällige zuoberst), danach alphabetisch nach Name.
- Bearbeiten/Löschen über die jeweiligen Buttons am Eintrag — gelöschte Kontakte wandern in den Papierkorb.
Kontakte ist bewusst nicht mit dem Bewerbungstracker oder den Bewertungsportalen verknüpft — die „Herkunft" eines Kontakts trägst du selbst als Freitext ein, es gibt keinen automatischen Abgleich.
Prompt-Verbesserer
Der Prompt-Verbesserer nimmt dir keine Übung ab, sondern echte Arbeit: Du bringst einen selbst geschriebenen Prompt-Entwurf mit, den du eigentlich an ein allgemeines KI-Tool (ChatGPT, Claude, Copilot) schicken wolltest — für Recherche, eine Aktenzusammenfassung, eine Gliederungsidee oder eine E-Mail —, und bekommst sofort eine verbesserte, direkt einsetzbare Fassung zurück, mit einer kurzen Erklärung, was verändert wurde. Anders als der Prompt-Trainer gibt es hier keine Bewertung/Note — jede Nutzung ist ein eigenständiger, praktischer Vorgang, kein Trainingskontext. Willst du selbst lernen, wie man gute Prompts schreibt, findest du oben auf der Seite einen Link zum Prompt-Trainer.
Ein kostenloses Konto ist nötig — dein Prompt wird zur Verbesserung an die KI-API von Anthropic übermittelt, ein echter, kostenpflichtiger Aufruf. Pro Konto stehen dir dafür 2 kostenlose Verbesserungen im Monat zur Verfügung; wie viele davon dir noch zustehen, siehst du direkt oberhalb des Formulars, bevor du etwas einträgst. Sind sie aufgebraucht, kannst du entweder bis zum nächsten Monat warten oder uns über den Feedback-Button ansprechen.
Ohne Anmeldung siehst du zuerst eine Startseite, die das Tool erklärt und sagt, was dich erwartet (ein Konto und 2 kostenlose Runden je Monat) — mit „Anmelden, um zu starten"; nach der Anmeldung kommst du direkt zurück ins Tool.
Prompt verbessern
Über „Prompt verbessern" gelangst du auf eine eigene Seite: Du wählst optional einen Zielbereich (Recherche & Zusammenfassung, Gliederung & Argumentation, Aktenbearbeitung/Referendariat, E-Mail/Kommunikation, oder Allgemein — beeinflusst nur, worauf die Verbesserung besonders achtet), trägst deinen Prompt-Entwurf ein (höchstens 2.000 Zeichen — ein Zähler läuft beim Tippen mit, die Grenze überrascht dich also nicht erst beim Absenden) und klickst „Prompt verbessern". Das Ergebnis zeigt die verbesserte Fassung in einem hervorgehobenen Textblock mit Kopier-Button, direkt darunter die Erklärung. Enthält dein Entwurf Hinweise auf personenbezogene oder aktenbezogene Daten, erkennt die KI das automatisch und schlägt in der verbesserten Fassung bereits eine anonymisierte Formulierung vor — zusätzlich erscheint dann ein eigener Datenschutz-Hinweis, der kurz benennt, was anonymisiert wurde.
Die KI beantwortet deinen Prompt dabei nie inhaltlich — sie verbessert ausschließlich seine Formulierung, egal wie die Eingabe lautet.
Wichtiger Hinweis
Gib in deinem Prompt-Entwurf bitte keine echten personenbezogenen Daten Dritter oder aus echten Akten an — nutze bei Bedarf frei erfundene Namen. Bevor deine Prompts bei dir zum ersten Mal tatsächlich an die KI-API übermittelt werden, musst du einen entsprechenden Hinweis einmalig aktiv bestätigen ("Verstanden"). Direkt unter dem Eingabefeld zeigt dir außerdem ein unverbindlicher Hinweis an, wenn dein Text möglicherweise eine echte E-Mail-Adresse, ein echtes Aktenzeichen oder einen echten Namen enthält — er blockiert nichts und ersetzt nicht das eigene Prüfen.
Verlauf und Papierkorb
Alle bisherigen Verbesserungen bleiben in deinem Konto gespeichert und erscheinen in der Liste — über „Ansehen" öffnest du eine frühere Verbesserung auf einer eigenen Seite. Eine gelöschte Verbesserung wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden. Direkt unter dem Ergebnis (frisch nach dem Absenden oder beim erneuten Ansehen) kannst du eine Verbesserung außerdem sofort per Klick löschen, ohne erst in den Verlauf wechseln zu müssen.
Aktenvortrag-Trainer
Der Aktenvortrag-Trainer hilft dir, den mündlichen Vortrag im ersten und im zweiten Examen rein als Technik zu üben — mit deinen eigenen Übungsfällen (aus einem AG, einer Übungskartei oder einer echten Klausurakte). Das Tool erzeugt und bewertet keine Fallinhalte und trifft keine Aussage zu Recht oder zur Qualität deines Vortrags — es stellt ausschließlich Timer, eine feste Struktur-Checkliste und ein Protokoll für deine eigene Selbsteinschätzung bereit.
Welche Prüfung du übst
Zuerst wählst du, worauf du dich vorbereitest: den Aktenvortrag (zweites Examen) oder den Kurzvortrag (erstes Examen), den die mündliche Prüfung in einigen Ländern vorsieht. Die Wahl entscheidet über die Struktur-Checkliste und darüber, welche weiteren Angaben überhaupt erscheinen.
Du brauchst deine eigene Akte. Das Tool stellt keinen Fall bereit — nimm eine eigene Akte oder einen Übungsfall aus dem Klausurenkurs, der Arbeitsgemeinschaft oder einer veröffentlichten Sammlung; die Startseite sagt das gleich zu Beginn. Hast du gerade keine Akte zur Hand, übst du über „Vorbereitung überspringen — direkt zum Vortrag" nur den Vortrag selbst.
Übung starten und Zeiten einstellen
Beim Start wählst du Vorbereitungs- und Vortrags-Redezeit — beim Aktenvortrag entweder über vorgeschlagene Presets (z. B. 60/90 Minuten Vorbereitung, 8/10 Minuten Vortrag) oder frei in Minuten. Deine tatsächliche Prüfungszeit richtet sich nach der Prüfungsordnung deines Bundeslandes — die Presets sind reine Vorschläge, keine amtliche Vorgabe. Beim Kurzvortrag stehen bewusst keine Presets zur Auswahl: ob und wie lange im ersten Examen ein Kurzvortrag geprüft wird, ist von Land zu Land verschieden, und wir wollen dir keine Zeit vorschlagen, die für dein Land falsch wäre — dort gibt es nur die freie Eingabe. Optional kannst du beim Aktenvortrag einen fünften Struktur-Punkt (Kostenentscheidung/Rechtsmittelbelehrung) für diesen Durchlauf zuschalten.
Vorbereitungsphasen
Die Vorbereitungszeit ist in drei Unterphasen unterteilt (Akte lesen, Gliedern, Vortrag üben), jede mit eigenem Countdown-Timer. Du kannst manuell zur nächsten Unterphase weitergehen oder die gesamte Vorbereitungsphase überspringen — eine Unterphase darf auch überzogen werden, ohne dass etwas automatisch stoppt.
Vortrag mit Struktur-Checkliste
Beim Aktenvortrag wählst du vor dem Start zusätzlich die Perspektive: Beim Richtervortrag gliederst du in Einleitung (mit vorweggenommenem Ergebnis), Sachverhalt, rechtliche Würdigung und Ergebnis — dazu optional als fünften Punkt Kostenentscheidung/Rechtsmittelbelehrung. Beim Anwaltsvortrag sind es fünf andere Punkte: Einleitung mit Mandantschaft und Ziel, Sachverhalt, rechtliche Würdigung, Zweckmäßigkeit mit Vorgehensvorschlag und zum Schluss eine Empfehlung an die Mandantschaft; einen optionalen Punkt gibt es dort nicht. Ein Wechsel der Perspektive setzt die Haken zurück, weil es andere Punkte sind.
Der Kurzvortrag hat keine Perspektive, sondern einen eigenen Aufbau in vier Punkten: Einleitung mit Thema und Fragestellung, knapper Sachverhalt, das Gutachten je Prüfungspunkt (Obersatz, Definition, Subsumtion, Ergebnis) und zum Schluss das Gesamtergebnis. Eine Kostenentscheidung gibt es dort nicht, deshalb auch keinen zuschaltbaren fünften Punkt. Im Protokoll steht später bei jedem Eintrag, was du geübt hast — beim Aktenvortrag die Perspektive, beim Kurzvortrag sein eigener Name.
Während des Vortrags läuft ein Timer für deine Redezeit, und du hakst die Struktur-Punkte live ab. Zu jedem Punkt gibt es einen aufklappbaren Hinweis zur Vortragstechnik, nicht zum Rechtsinhalt. Der Timer warnt akustisch/per Vibration (abschaltbar) bei Annäherung an die Zielzeit und zeigt den Status immer auch als Text, nie nur farblich.
Optionale Audioaufnahme
Du kannst deinen Vortrag optional aufnehmen, um ihn dir hinterher anzuhören. Diese Aufnahme verlässt deinen Browser nie — sie wird nie an unseren Server übertragen, nie gespeichert und ist damit auch nie Teil deines Konto-Exports. Sie bleibt lokal in diesem Browser erhalten, auch über einen Reload hinaus, unabhängig davon, ob du angemeldet bist. Auf einem fremden oder geteilten Gerät solltest du sie danach selbst löschen.
Protokoll/Papierkorb
Am Ende siehst du die gemessenen Zeiten (über „Korrigieren" änderbar, falls du den Timer zu spät gestoppt hast), trägst deine Selbsteinschätzung (1–5 Sterne, Pflicht) und optional Notizen ein und speicherst mit „Protokoll speichern". Danach zeigt die Seite den gespeicherten Durchlauf als Zusammenfassung — gemessene gegen geplante Zeit, wie weit du über oder unter der Zielzeit lagst, wie viele Struktur-Punkte abgehakt sind — mit „Neue Runde" und „Im Verlauf ansehen"; sie springt also nicht mehr stumm zum Anfang zurück. Einen laufenden Durchlauf beendest du über „Lauf abbrechen" (mit Rückfrage; es wird nichts gespeichert), und der Browser warnt, wenn du die Seite mitten im Lauf verlassen willst. Jeder Protokolleintrag bleibt nachträglich vollständig bearbeitbar (Zeiten, Checkliste, Bewertung, Notizen) — anders als bei den KI-gestützten Übungs-Trainern gibt es hier keine serverseitige Bewertung, die das verhindern würde. Ein gelöschter Eintrag wandert in den Papierkorb und kann von dort wiederhergestellt werden; beim endgültigen Löschen wird eine dazugehörige lokale Aufnahme ebenfalls entfernt.
Schnelllesen
Schnelllesen trainiert deine Lesegeschwindigkeit mit der RSVP-Methode (Rapid Serial Visual Presentation): Der Text läuft Wort für Wort (oder in kleinen Wortgruppen) durch ein einziges, feststehendes Anzeigefenster, statt dass du die Zeilen selbst mit den Augen abfährst. Ein farblich markierter Buchstabe (der optimale Erkennungspunkt, ORP) bleibt dabei immer an derselben Stelle im Fenster stehen, damit dein Auge nicht mehr springen muss. Ist dir das Prinzip neu, verweist die Startseite direkt auf eine kurze Erklärung und den Kalibrierungstest in den Einstellungen.
Text einfügen
Du fügst einen Text per Kopieren und Einfügen ein oder importierst eine `.txt`-Datei. Der Import aus `.docx` und `.pdf` ist noch nicht verfügbar — kopiere den Text in diesem Fall stattdessen aus dem jeweiligen Programm und füge ihn oben ein. Paragraphenangaben wie „§ 823 Abs. 1 S. 2 BGB“, Abkürzungen wie „z. B.“ oder „i. S. d.“ sowie Datums- und Zahlenangaben mit Einheit werden automatisch als eine zusammengehörige Einheit erkannt und nie mitten hindurch getrennt.
Willst du die Methode erst einmal ausprobieren, startet „Beispieltext lesen" einen kurzen Text von rund 100 Wörtern über die Methode selbst — er wird nirgends gespeichert, weder in der Bibliothek noch in der Statistik. Unter dem Eingabefeld steht, wo dein eigener Text gespeichert wird („Speicherort für diesen Text: …"), mit einem Link in die Einstellungen.
Lesen, Tempo und Fokus-Modus
Die Lesegeschwindigkeit (100 bis 800 Wörter pro Minute) und die Chunk-Größe (1 bis 3 Wörter je Anzeige) stellst du frei ein, auch während der laufenden Wiedergabe. Ein Satzende, ein Absatzende und ein Komma bekommen automatisch eine kurze zusätzliche Pause, und die ersten Wörter eines Textes laufen langsamer an, damit du dich einlesen kannst. Mehrere sehr kurze Wörter hintereinander (bis zu 4 Buchstaben, z. B. „der ist zu ihm") werden ab dem dritten automatisch etwas länger angezeigt, damit sie nicht an dir vorbeirauschen — in den Einstellungen kannst du stattdessen „Kurzwörter bündeln" aktivieren, dann werden solche Wortfolgen zu einer Anzeigeeinheit zusammengefasst statt verlangsamt. Sobald du die Wiedergabe startest, blendet sich die gesamte übrige Oberfläche aus — ein einfarbiger Bildschirm mit ausschließlich dem Lesefenster, ablenkungsfrei, standardmäßig schwarze Schrift auf Weiß und auf Wunsch weiße Schrift auf Schwarz (Einstellungen, „Farben der Leseansicht“); alle Funktionen bedienst du von dort ausschließlich über Tastenkürzel, bis du mit Escape wieder zu den vollen Bedienelementen zurückkehrst. Die wichtigsten Kürzel: Leertaste startet/pausiert, die Pfeiltasten links/rechts springen ein Wort zurück/vor, Pfeiltaste hoch/runter ändert das Tempo, Rücktaste springt 10 Wörter zurück, S bzw. Umschalt+S springt zum vorherigen/nächsten Satz, die Eingabetaste springt zum Satzanfang, A bzw. Umschalt+A springt zum vorherigen/nächsten Absatz, M markiert die aktuelle Stelle, V schaltet die Volltextansicht um, und gedrücktes Halten von P zeigt kurz den Absatz (Peek). Da echte Regressionen (das Zurückspringen der Augen beim normalen Lesen) hier bewusst nicht möglich sind, springt die Wiedergabe nach einer Pause beim Fortsetzen automatisch 3 Wörter zurück, damit du dich neu orientieren kannst.
Auf dem Handy und Tablet bedienst du den Fokus-Modus ohne Tastatur: Tippen pausiert und setzt fort, Wischen nach rechts oder links geht ein Wort zurück oder vor, und das ✕ oben rechts beendet den Fokus-Modus. Bei einer Pause stehen „Weiterlesen" und „Fokus-Modus beenden" als Schaltflächen da. Ist der Text zu Ende, zeigt ein Abschlussbildschirm gelesene Wörter, Lesedauer, Tempo, Pausen und Rücksprünge; dort kannst du freiwillig einschätzen, wie gut du folgen konntest, und mit „Noch einmal von vorn", „Eigenen Text lesen" oder „Zur Bibliothek" weitermachen.
Erklärungsbereich, Peek und Markierungen
Über dem Lesefenster zeigt ein fester Bereich vor dem Start eine kurze Erklärung der Methode und ihrer Grenzen; während des Lesens wahlweise den Titel, eine Satzvorschau mit hervorgehobenem aktuellem Wort oder gar nichts, und bei einer Pause immer den vollständigen aktuellen Absatz. Über Peek (gedrückt halten) kannst du jederzeit kurz den ganzen Absatz einblenden, ohne die Wiedergabe zu verlieren. Du kannst die aktuelle Stelle markieren und dazu eine Notiz erfassen.
Bibliothek und Statistik
In der Bibliothek siehst du deine zuletzt gelesenen Texte mit Titel, Wortanzahl, geschätzter Lesedauer und Fortschritt, kannst sie öffnen, umbenennen, duplizieren oder entfernen; oben steht, was der gerade gewählte Speichermodus für diese Liste bedeutet. Im Modus „In der Bibliothek" wandert ein entfernter Text in den Papierkorb („Papierkorb anzeigen"), aus dem du ihn wiederherstellen oder endgültig löschen kannst, und direkt nach dem Entfernen bietet eine Meldung „Rückgängig" an. In den drei lokalen Modi gibt es keinen Papierkorb — die Rückfrage sagt dann ausdrücklich, dass der Eintrag endgültig aus diesem Browser gelöscht wird. In der Statistik findest du den WPM-Verlauf deiner abgeschlossenen Sitzungen.
Kalibrierungstest
Der Kalibrierungstest lebt in den Einstellungen, direkt neben dem Speicherverhalten. Fünf kurze, zunehmend vertiefte Textabschnitte zur RSVP-Methode selbst laufen nacheinander bei fünf festen Geschwindigkeiten (200 bis 600 Wörter pro Minute) — in denselben Farben wie das echte Lesen; du sagst jeweils, ob du noch gut folgen konntest, und bekommst daraus eine Empfehlung für eine Start-Geschwindigkeit, die du direkt übernehmen kannst.
Speicherverhalten
In den Einstellungen wählst du unter „Speicherverhalten“, wo dein eingefügter oder importierter Text gespeichert wird — die Startseite zeigt nur, welcher Modus gerade gewählt ist, mit einem Verweis dorthin. Es gibt vier Modi, und keiner davon wird als Empfehlung hervorgehoben: „Nichts speichern“ merkt sich nichts über die aktuelle Sitzung hinaus, auch nicht Titel oder Fortschritt; „Nur Metadaten“ (die Voreinstellung) merkt sich Titel, Fortschritt und Markierungen dauerhaft in diesem Browser, aber nie den Text selbst — beim erneuten Öffnen fügst du ihn noch einmal ein, dein Fortschritt wird dann automatisch übernommen; „Nur im Browser (diese Sitzung)“ merkt sich Titel, Fortschritt und den Text selbst, aber nur in diesem Browser und nur bis du diesen Tab schließt — nie auf einem Server; „In der Bibliothek“ speichert Titel, Fortschritt, Markierungen und den Text selbst auf unserem Server, deinem Konto zugeordnet — als echter Datenbankeintrag, damit du den Text auf jedem Gerät wiederfindest. Nur dieser letzte Modus sendet den Text an einen Server; in den drei anderen bleibt er ausschließlich in diesem Browser. Ein Wechsel des Speichermodus räumt dabei bestehende lokale Einträge auf — nach einer Rückfrage („Speichermodus wirklich wechseln?"), die sagt, was dabei aus diesem Browser gelöscht wird; ohne deine Bestätigung bleibt alles, wie es ist. Der Wechsel selbst räumt die lokalen Einträge auf — Einträge, die bereits „In der Bibliothek“ liegen, bleiben davon unberührt und müssen einzeln gelöscht werden.
Barrierefreiheit und Grenzen der Methode
Das RSVP-Lesefenster selbst ist für Screenreader nicht geeignet — nutze stattdessen die Volltextansicht, die sich normal vorlesen lässt. Eine Blinzelpause legt standardmäßig alle zwei Minuten aktiver Lesezeit eine kurze Pause ein (abschaltbar), und Schriftgröße, eine dyslexiefreundliche Abstandsvariante sowie ORP-Markierung und Fixationsmarker lassen sich einzeln ein- und ausschalten. Unter „Farben der Leseansicht“ wählst du außerdem, ob die ablenkungsfreie Leseansicht und der Kalibrierungstest schwarze Schrift auf weißem Grund (Voreinstellung) oder weiße Schrift auf schwarzem Grund zeigen — unabhängig davon, ob die App selbst hell oder dunkel eingestellt ist. Die Methode ersetzt kein sorgfältiges, mehrfaches Lesen anspruchsvoller juristischer Texte — nutze sie für Übungs- und Wiederholungslektüre, nicht als einzigen Durchgang durch einen Text, auf dessen genauen Wortlaut es ankommt.
Schriftsatz-Trainer
Der Schriftsatz-Trainer ist ein direktes Arbeitswerkzeug, keine Übung: Du bringst einen eigenen Entwurf eines formalen Schriftstücks mit — eine Klageschrift, einen Antrag, eine Rechtsmittelschrift, ein außergerichtliches Anspruchs- oder Mahnschreiben, einen Vertragsentwurf oder eine Stellungnahme an eine Behörde — und bekommst Feedback zu Aufbau, Sprache und den für diesen Dokumenttyp üblichen Formalia. Die KI bewertet dabei ausschließlich die Form: Sie äußert sich niemals zur rechtlichen Schlüssigkeit deiner Argumentation, schlägt nie eine konkrete Anspruchsgrundlage oder einen fehlenden Paragraphen vor und liefert keine umgeschriebene Fassung deines Schriftstücks — anders als beim Prompt-Verbesserer gibt es hier also keinen Textblock mit einer „verbesserten Version".
Ein kostenloses Konto ist nötig — dein Entwurf wird zur Prüfung an die KI-API von Anthropic übermittelt, ein echter, kostenpflichtiger Aufruf. Pro Konto stehen dir dafür 2 kostenlose Prüfungen im Monat zur Verfügung; wie viele davon dir noch zustehen, siehst du direkt oberhalb des Formulars, bevor du etwas einträgst. Sind sie aufgebraucht, kannst du entweder bis zum nächsten Monat warten oder uns über den Feedback-Button ansprechen.
Ohne Anmeldung siehst du zuerst eine Startseite, die das Tool erklärt und sagt, was dich erwartet (ein Konto und 2 kostenlose Runden je Monat) — mit „Anmelden, um zu starten"; nach der Anmeldung kommst du direkt zurück ins Tool.
Feedback erhalten
Über „Feedback erhalten" gelangst du auf eine eigene Seite: Du wählst den Dokumenttyp (bewusst nicht vorbelegt — du wählst ihn selbst, weil er bestimmt, worauf das Feedback achtet), trägst deinen Entwurf ein (höchstens 6.000 Zeichen, ein Zähler läuft beim Tippen mit) und klickst „Feedback erhalten". Das Ergebnis zeigt zuerst Stärken, Schwächen und konkrete Vorschläge zu Form, Struktur und Formalia — bei einer Klageschrift etwa, ob Rubrum, ein bestimmter Klageantrag und eine Streitwertangabe vorhanden sind; dein eigener Entwurf steht darunter und lässt sich über „Dein Entwurf anzeigen" aufklappen. Enthält dein Entwurf Hinweise auf personenbezogene oder aktenbezogene Daten, erkennt die KI das automatisch und weist dich in einem eigenen Datenschutz-Hinweis darauf hin, dies vor der tatsächlichen Verwendung zu anonymisieren. Frühere Prüfungen findest du im Verlauf; „Ansehen" öffnet eine davon auf einer eigenen Seite, von der aus du sie auch löschen kannst (sie wandert in den Papierkorb).
Wichtiger Hinweis
Der Schriftsatz-Trainer ersetzt keine juristische Prüfung deines Schriftstücks durch eine Ausbilderin, einen Ausbilder oder eine andere fachkundige Person — er kommentiert ausschließlich die Form, nie den rechtlichen Inhalt. Dein Entwurf wird zur Erzeugung des Feedbacks an die Claude-API des US-amerikanischen Anbieters Anthropic übermittelt; gib dort bitte keine echten personenbezogenen Daten Dritter oder aus echten Akten an — nutze bei Bedarf frei erfundene Namen.
Sprechtempo-Trainer
Mit dem Sprechtempo-Trainer übst du, einen Vortrag in einem bestimmten Tempo zu halten — etwa einen Aktenvortrag, den Kurzvortrag in der mündlichen Prüfung, ein Plädoyer oder ein Referat. Du fügst deinen Text ein, wählst ein Tempo, und nach dem Start zeigt der Bildschirm nur noch deinen Text. Das Wort, das gerade dran ist, ist farbig markiert und wandert so schnell weiter, dass du beim Mitsprechen genau auf das gewählte Tempo kommst. Der Sprechtempo-Trainer ist ohne Anmeldung nutzbar und funktioniert angemeldet genauso.
Text und Tempo
Du fügst deinen Text in das Textfeld ein (höchstens 50.000 Zeichen), öffnest eine Textdatei (.txt) oder lädst zum Ausprobieren den Beispieltext. Eine Leerzeile trennt Absätze. Das Tempo wählst du auf eine von zwei Arten: unter „Wörter pro Minute" direkt (40 bis 250, mit Schnellwahl 80, 100, 120 und 140), oder unter „Zieldauer" als Minuten und Sekunden — dann rechnet die App aus, welches Tempo dafür nötig ist, und sagt es dir, wenn es außerhalb von 40 bis 250 läge. Die App empfiehlt kein Tempo; probiere aus, was für andere gut verständlich bleibt. Unter dem Formular steht laufend, wie viele Wörter dein Text hat und wie lange er beim gewählten Tempo dauert. Als Wort zählt alles, was durch Leerzeichen getrennt ist; ein einzelner Gedankenstrich zählt nicht als Wort, ein „§" schon.
So taktet die Markierung
Der ganze Text dauert genau so lange, wie das Tempo es vorgibt: 100 Wörter bei 100 Wörtern pro Minute dauern genau eine Minute. Innerhalb dieser Zeit bleibt ein langes Wort länger markiert als ein kurzes, und an Komma, Satzende und Absatz bleibt die Markierung einen Moment stehen — Zeit zum Atmen. Die App schätzt dafür die Silben jedes Worts; bei Zahlen, seltenen Abkürzungen und englischen Texten ist diese Schätzung ungenauer. Die Markierung ist deshalb eine Orientierung, keine Vorgabe Silbe für Silbe.
Der Fokus-Modus
Nach „Vortrag starten" verdeckt eine einfarbige Fläche die ganze Seite; wo der Browser es erlaubt, geht die Seite zusätzlich ins echte Vollbild (auf dem iPhone nicht). Ein Countdown 3 – 2 – 1 gibt dir Zeit zum Luftholen, dann läuft die Markierung los. Bereits gesprochene Wörter werden blasser, und sobald die Markierung in eine neue Zeile wechselt, rückt diese Zeile nach oben. Oben links stehen die verstrichene und die gesamte Zeit und das Tempo, oben rechts das ✕ zum Beenden. Solange die Markierung läuft, bleibt der Bildschirm an, wo der Browser das unterstützt. Wechselst du in einen anderen Tab, pausiert der Durchgang von selbst.
Tippen auf den Text pausiert. In der Pause stehen „Weiter sprechen", „Tempo −", „Tempo +", „Von vorn" und „Fokus-Modus beenden" als Schaltflächen da, und ein Tippen auf ein Wort setzt die Markierung dorthin. Nach einer Pause beginnt das aktuelle Wort noch einmal von vorn. Mit Tastatur: Leertaste pausiert und setzt fort, Pfeil links und rechts gehen ein Wort zurück oder vor, Pfeil hoch und runter machen das Tempo um 5 schneller oder langsamer, Enter springt zum Satzanfang, Esc beendet den Fokus-Modus. Eine Tempoänderung gilt sofort für den Rest des Texts.
Am Ende zeigt die App, wie viele Wörter du in welcher Zeit gesprochen hast und welches Tempo das war; gezählt wird nur die Zeit, in der die Markierung lief, nicht die Pausen. Mit „Noch einmal" beginnst du von vorn, mit „Zurück zum Text" kommst du zur Eingabe zurück. Beendest du einen Durchgang vorzeitig, bietet die Eingabeseite „Fortsetzen ab …" mit dem Wort an, bei dem du aufgehört hast — solange du den Text nicht änderst.
Darstellung
Unter „Darstellung" wählst du die Schriftgröße im Fokus-Modus (Klein bis Sehr groß), die Farben (Schwarz auf Weiß oder Weiß auf Schwarz, unabhängig davon, ob die App hell oder dunkel eingestellt ist) und ob der Countdown und das echte Vollbild genutzt werden.
Was gespeichert wird
Dein Text wird nirgends gespeichert, weder auf unserem Server noch in deinem Browser. Er bleibt erhalten, solange die Seite offen ist — auch wenn du zwischendurch dein Konto aufrufst —, aber nach dem Neuladen der Seite ist er weg. Nur deine Einstellungen (Tempo, Zieldauer, Schriftgröße, Farben, Countdown, Vollbild) merkt sich der Browser. Es gibt deshalb auch keinen Verlauf und keinen Papierkorb.